<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>OFFENE PLATTFORM &#187; tagesablauf</title>
	<atom:link href="http://www.offene-plattform.de/tag/tagesablauf/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.offene-plattform.de</link>
	<description>Ein Weblog für die, die kein Blog haben.</description>
	<lastBuildDate>Fri, 27 Jan 2012 10:02:11 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Nachbarschaftliches Wohn- und Lebensraumprojekt für sozial Benachteiligte</title>
		<link>http://www.offene-plattform.de/2011/09/14/nachbarschaftliches-wohn-und-lebensraumprojekt-fur-sozial-benachteiligte/</link>
		<comments>http://www.offene-plattform.de/2011/09/14/nachbarschaftliches-wohn-und-lebensraumprojekt-fur-sozial-benachteiligte/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 14 Sep 2011 11:35:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktionen]]></category>
		<category><![CDATA[Mühelos leben, lernen, arbeiten]]></category>
		<category><![CDATA[bloggen]]></category>
		<category><![CDATA[engagement]]></category>
		<category><![CDATA[Integration]]></category>
		<category><![CDATA[sozial]]></category>
		<category><![CDATA[tagesablauf]]></category>
		<category><![CDATA[verantwortung]]></category>
		<category><![CDATA[zukunft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.offene-plattform.de/?p=856</guid>
		<description><![CDATA[Die Initiative „Soziales Dorf im Mühlenkreis“ hat auf ihrem ersten Bundestreffen am Wochenende ein Leitbild verarbschiedet. Ziel zur Gesundheitsvorsorge für sozial Benachteiligte Menschen ist die Schaffung eines größeren nachbarschaftlichen Wohn- und Lebensraumprojektes auf einem Bauernhof im Bereich des Kreises Minden-Lübbecke. Das Leitbild der Initiative “Soziales Dorf im Mühlenkreis” ist im Internet zu finden unter: www.hartz4-im-netz.de/PagEd-index-topictoview-294.html… <a href="http://www.offene-plattform.de/2011/09/14/nachbarschaftliches-wohn-und-lebensraumprojekt-fur-sozial-benachteiligte/" rel="bookmark">Alles lesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<div class="topsy_widget_data topsy_theme_jade" style="float: right;margin-left: 0.75em; background: url(data:,%7B%20%22url%22%3A%20%22http%253A%252F%252Fwww.offene-plattform.de%252F2011%252F09%252F14%252Fnachbarschaftliches-wohn-und-lebensraumprojekt-fur-sozial-benachteiligte%252F%22%2C%20%22style%22%3A%20%22big%22%2C%20%22title%22%3A%20%22Nachbarschaftliches%20Wohn-%20und%20Lebensraumprojekt%20f%C3%BCr%20sozial%20Benachteiligte%22%20%7D);"></div>
<blockquote><p>Die Initiative „Soziales Dorf im Mühlenkreis“ hat auf ihrem ersten <a href="http://www.soziales-dorf.eu/module-seiten-display-pageid-31.html">Bundestreffen</a> am Wochenende ein Leitbild verarbschiedet. Ziel zur Gesundheitsvorsorge für sozial Benachteiligte Menschen ist die Schaffung eines größeren nachbarschaftlichen Wohn- und Lebensraumprojektes auf einem Bauernhof im Bereich des Kreises Minden-Lübbecke.</p></blockquote>
<p>Das <b>Leitbild</b> der Initiative “Soziales Dorf im Mühlenkreis” ist im Internet zu finden unter:</p>
<p><a href="http://www.hartz4-im-netz.de/PagEd-index-topictoview-294.html">www.hartz4-im-netz.de/PagEd-index-topictoview-294.html</a></p>
<p><b>Weitere Informationen</b> unter:</p>
<p><a href="http://www.soziales-dorf.eu/">www.soziales-dorf.eu</a></p>
<p>(via <a href="http://www.nischenthema.de/nachhaltige-gesundheitsvorsorge-fur-sozial-benachteiligte/">nischenThema</a>)</p>

]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.offene-plattform.de/2011/09/14/nachbarschaftliches-wohn-und-lebensraumprojekt-fur-sozial-benachteiligte/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>52 Dienstage: Arthrose in den Hüften, den Knien und in den Armen, der Kern ist noch gut</title>
		<link>http://www.offene-plattform.de/2009/09/01/52-dienstage-arthrose-in-den-huften-den-knien-und-in-den-armen-der-kern-ist-noch-gut/</link>
		<comments>http://www.offene-plattform.de/2009/09/01/52-dienstage-arthrose-in-den-huften-den-knien-und-in-den-armen-der-kern-ist-noch-gut/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 01 Sep 2009 19:50:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erika Knobloch</dc:creator>
				<category><![CDATA[52 Dienstage]]></category>
		<category><![CDATA[Chronisch Krank]]></category>
		<category><![CDATA[Behinderung]]></category>
		<category><![CDATA[tagesablauf]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.offene-plattform.de/?p=247</guid>
		<description><![CDATA[Der folgende Text ist ein Auszug aus dem Buch &#8220;52 Dienstage &#8211; Ein Frauentagebuch&#8221;, geschrieben von 51 Frauen (und einem Ehemann) an 52 Dienstagen des Jahres 2005. Herausgeber ist der Verein Lebendiger Leben! e.V., bei dem Sie das Buch erwerben können. Geschrieben am 11. Januar 2005 Es ist 6.15 Uhr. Mein obligatorischer Wecker in Gestalt… <a href="http://www.offene-plattform.de/2009/09/01/52-dienstage-arthrose-in-den-huften-den-knien-und-in-den-armen-der-kern-ist-noch-gut/" rel="bookmark">Alles lesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<div class="topsy_widget_data topsy_theme_jade" style="float: right;margin-left: 0.75em; background: url(data:,%7B%20%22url%22%3A%20%22http%253A%252F%252Fwww.offene-plattform.de%252F2009%252F09%252F01%252F52-dienstage-arthrose-in-den-huften-den-knien-und-in-den-armen-der-kern-ist-noch-gut%252F%22%2C%20%22style%22%3A%20%22big%22%2C%20%22title%22%3A%20%2252%20Dienstage%3A%20Arthrose%20in%20den%20H%C3%BCften%2C%20den%20Knien%20und%20in%20den%20Armen%2C%20der%20Kern%20ist%20noch%20gut%20%22%20%7D);"></div>
<p>Der folgende Text ist ein Auszug aus dem Buch <strong>&#8220;52 Dienstage &#8211; Ein Frauentagebuch&#8221;</strong>, geschrieben von 51 Frauen (und einem Ehemann) an 52 Dienstagen des Jahres 2005.<br />
Herausgeber ist der Verein <a href="http://www.lebendiger-leben-ev.de/">Lebendiger Leben! e.V.</a>, bei dem Sie das Buch erwerben können.</p>
<h3>Geschrieben am 11. Januar 2005</h3>
<p>Es ist 6.15 Uhr. Mein obligatorischer Wecker in Gestalt meines Mannes ruft mich zum Frühstück. Seine Stimme klingt ungeduldig. Kaffee machen ist für ihn als Frühaufsteher seine Aufgabe, seitdem wir Rentner sind. Mir ist das einfach zu früh, zumal ich häufig erst spät ins Bett komme. Diese wenigen Stunden schlafe ich intensiv, bei l&amp;auml,ngerem Liegen habe ich Schmerzen in den Schultern, den operierten Hüften (Endoprothesen), den taub werdenden Händen und den Knien.</p>
<p>Na ja, mein Orthopäde formulierte das Anfang Januar 2005 mit den Worten: &#8220;Sie haben Arthrose in den Hüften, den Knien und in den Armen, der Kern ist noch gut. Und damit müssen sie leben.&#8221;</p>
<p>Schön, weiß ich ja, trotzdem bekomme ich nur sechs Behandlungen pro Quartal, es sei denn, ich wäre privat versichert. Bin ich aber nicht, könnte ich mir auch trotz 45 Arbeitsjahren nicht leisten. So kommt Privatbezahlung für Massagen usw. auch nicht in Frage. Das Geld langt gerade für Sauna und Schwimmen, bin doch kein Krösus. Wenn ich mehr Geld hätte, würde es meine arbeitslose Tochter bekommen, damit sie nicht gar so rechnen muss oder man könnte öfters spenden, z. B. für Kinder und Behinderte.</p>
<p>Jetzt habe ich auch gespendet für die Tsunami-Opfer in Asien. Da gab es gar kein Nachdenken. Wir haben das Hochwasser von 2002 nur allzu gut in Erinnerung. Wir hatten keinen Strom, und das Wasser reichte bis an unser Wohnhaus. Der Keller war überschwemmt, und auf der Straße fuhren Boote. Die Angst war groß. Trotzdem meine ich: Wir leben gut. Wir Behinderte können frei entscheiden, uns in unserem Land frei bewegen. Kein Hitler verfolgt uns oder merzt uns als &#8220;unwertes Leben&#8221; aus. Wir können am öffentlichen Leben teilnehmen, trotzdem gibt es Barrieren. Unsere Rechte sind sogar im Grundgesetz verankert. <strong>&#8220;Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden&#8221;</strong>, heißt es im Art. 3 des Grundgesetzes.</p>
<p>Es gibt eine Menge Gesetze, die die Einstellung von arbeitsfähigen Behinderten regeln. Betriebe und Einrichtungen in Sachsen müssen sogar 5 Prozent Behinderte pro Gesamt-Personal einstellen oder eine Art Strafe zahlen. <strong>Aber die zahlen lieber</strong>. Behinderte einstellen ist für sie ein zu großes Risiko, weil man denen schlecht kündigen kann.</p>
<p>Gut, dass ich das hinter mir habe, aber was wird mit den vielen anderen mit ihren Existenznöten, dem Bedürfnis nach Arbeit, nach etwas Freundlichkeit und Anerkennung? Wo bleibt ihre Chance auf ein selbstständiges und sinnvolles Leben in einer Zeit, wo schon gesunde junge Menschen arbeitslos sind.</p>
<p>Helen Keller [<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Helen_Keller">http://de.wikipedia.org/wiki/Helen_Keller</a>], die erste blind-taubstumme Akademikerin der Welt, hatte diese Chance. Sie hatte reiche Eltern, eine sich aufopfernde Lehrerin und viel Glück. Aber, wer hat das schon?</p>
<p>Auch unser Verein muss sparen. Nun haben wir keine bezahlten Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen mehr und versuchen uns so recht und schlecht in unserem kleinerem Büroraum &#8220;über Wasser&#8221; zu halten. Die Stadt hat kein Geld für unseren Verein. <strong>Das Geld wird für &#8220;Wichtigeres&#8221; gebraucht.</strong><br />
<strong>Wir behinderten Frauen mit unseren Wünschen und unserem &#8220;Recht&#8221; auf  Leben sind nicht wichtig genug.</strong> Dabei gibt es in Deutschland so viele Großverdiener und Geld im Überfluss. Der bekannte Sänger Udo Jürgens verdient auch viel Geld, aber vielleicht versteht er das, was er u. a. singt: &#8220;Wir könnten den Hunger schon heilen, nur müsste man besser verteilen.&#8221; Wie wahr!</p>
<p><strong>Autorin: Erika Knobloch</strong>, Dresden; *1941, verheiratet, eine Tochter. Zuerst als Schaltmechanikerin in Leistung gearbeitet, dann Erwachsenenqualifizierung zum Handelskaufmann, verschiedene Zusatzlehrgänge besucht. 25 Jahre bei der Landesuntersuchungsanstalt für das Gesundheits- und Veterinärwesen Sachsen, Standort Dresden, gearbeitet und ehrenamtlich (bis heute) in der Hauptschwerbehindertenvertretung des Sächsischen Sozialministeriums. Altersrentnerin. Durch Arthrose in beiden Hüften und Knien seit jungen Jahren gehbehindert.<br />
Viele Hobbys: Lesen, Schreiben, Gärtnern, Fotografieren, Schwimmen, in die Sauna gehen, in der Jugend auch Zeichnen. Für das Chorsingen muss man leider stehen können.</p>
<p><strong>Weitere Beiträge:</strong></p>
<p><strong>30. August 2005 &#8211; Autorin: Simone Walter</strong>  ver&ouml;ffentlicht bei <a href="http://nicoleengelhardt.de/content/52-dienstage-heute-ist-eigentlich-ein-tag-wie-jeder">nicoleengelhardt.de</a><br />
<strong>8. März 2005 &#8211; Autorin: Anja Damme</strong> veröffentlich bei <a href="http://www.bloggerpatenschaften.de/52-dienstage-ein-frauentagebuch-entdeckt-das-internet/">Blogpatenschaften.de</a><br />
<strong>15. Februar 2005 &#8211; Autorin: anonym</strong> ver&ouml;ffentlicht bei <a href=http://diegoerelebt.wordpress.com/2009/09/08/blogpatenschaft-fur-die-aktion-52-dienstage-ein-frauentagebuch/>Die G&ouml;re lebt – Blog zu 7 Beruf(ung)en</a> </p>

]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.offene-plattform.de/2009/09/01/52-dienstage-arthrose-in-den-huften-den-knien-und-in-den-armen-der-kern-ist-noch-gut/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>5</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Aus dem Leben eines Ileostomaträgers*</title>
		<link>http://www.offene-plattform.de/2009/02/28/aus-dem-leben-eines-ileostomatragers/</link>
		<comments>http://www.offene-plattform.de/2009/02/28/aus-dem-leben-eines-ileostomatragers/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 28 Feb 2009 10:19:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>J. F.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Chronisch Krank]]></category>
		<category><![CDATA[Colitis Ulcerosa]]></category>
		<category><![CDATA[Ileostoma]]></category>
		<category><![CDATA[künstlicher Dünndarmausgang]]></category>
		<category><![CDATA[tagesablauf]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.offene-plattform.de/?p=159</guid>
		<description><![CDATA[Mein Stoma hab ich bekommen aufgrund einer Colitis Ulcerosa. Eine chronische Dickdarmentz&#252;ndung. Ich konnte mich damit schon zu Recht finden, da ich drei Jahre zuvor schon mal ein Ileostoma f&#252;r vier Monate hatte. Die verschiedenen Stomaversorgungen Man bekommt eine Auswahl an verschiedenen Stomaversorgungen. Im ersten sind sie ein oder zweiteilig. Dann unterscheidet man noch bei… <a href="http://www.offene-plattform.de/2009/02/28/aus-dem-leben-eines-ileostomatragers/" rel="bookmark">Alles lesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<div class="topsy_widget_data topsy_theme_jade" style="float: right;margin-left: 0.75em; background: url(data:,%7B%20%22url%22%3A%20%22http%253A%252F%252Fwww.offene-plattform.de%252F2009%252F02%252F28%252Faus-dem-leben-eines-ileostomatragers%252F%22%2C%20%22style%22%3A%20%22big%22%2C%20%22title%22%3A%20%22Aus%20dem%20Leben%20eines%20Ileostomatr%C3%A4gers%2A%22%20%7D);"></div>
<p>Mein Stoma hab ich bekommen aufgrund einer Colitis Ulcerosa. Eine chronische Dickdarmentz&uuml;ndung. Ich konnte mich damit schon zu Recht finden, da ich drei Jahre zuvor schon mal ein Ileostoma f&uuml;r vier Monate hatte.</p>
<p><strong>Die verschiedenen Stomaversorgungen</strong><br />
Man bekommt eine Auswahl an verschiedenen Stomaversorgungen. Im ersten sind sie ein oder zweiteilig.<br />
Dann unterscheidet man noch bei den zweiteiligen Stomaversorgungen den Verschlussmechanismus.<br />
Es gibt Rastringe die beim schlie&szlig;en klicken und dabei signalisieren, dass sie richtig verschlossen sind und dann gibt es noch wie bei der Tuppersch&uuml;ssel Verschl&uuml;sse bei der Stomaversorgung.<br />
Zum Test hatte ich mal ein zweiteiliges System, das nur eine Klebefl&auml;che für den Beutel hatte. Der Beutel wird auf die Basisplatte aufgeklebt und das kann man dann laut Hersteller mehre male machen, ohne dass die Klebefl&auml;che an halt verliert. Bei mir ist dieses System durchgefallen, da ich nach drei Stunden schon undicht war.<br />
Ich habe mich damals f&uuml;r ein zweiteiliges System entschieden und als ich dann drei Jahre drauf f&uuml;r immer ein Stoma angelegt bekam, habe ich mich gleich wieder f&uuml;r das gleiche System entschieden.</p>
<p><strong>Mein Tagesablauf</strong><br />
Ich fange am besten Morgens an beim aufstehen. Zuerst geht es ins Bad. Das Stoma entleeren und nachschauen, ob es noch dicht ist oder ob sich Undichtigkeiten eingeschlichen haben.<br />
Dann geht es zuerst unter die Dusche, bevor ein Fr&uuml;hst&uuml;ck zu sich genommen wird. Denn wenn man zuerst fr&uuml;hst&uuml;ckt und dann unter die Dusche geht, hat man Probleme beim Wechseln des Beutels oder der ganzen Stomaversorgung. Da das Ileostoma dauernd f&ouml;rdert, sollte man immer den Beutel oder die gesamte Versorgung vor dem Fr&uuml;hst&uuml;ck wechseln, da es wesentlich leichter geht als nach dem Fr&uuml;hst&uuml;ck.<br />
<span id="more-159"></span><br />
Den ganzen Tag &uuml;ber gehe ich &ouml;fters zum entleeren des Stomabeutels. Nach jedem Essen so zwei, drei Mal und dann kommt es darauf an was ich trinke und wie viel. Umso mehr ich trinke, umso &ouml;fter ist der Beutel voll.<br />
Da ich schon zweimal Nierenversagen hatte, muss ich viel Fl&uuml;ssigkeit zu mir nehmen und daher auch viel &ouml;fter als andere zum entleeren gehen. Bei der Kleidung muss ich darauf achten das ich den Beutel nicht abquetsche. Am besten ist es, wenn ich Hosentr&auml;ger verwende, da ich sonst die Hose offen lassen muss.<br />
Da ich seit 2002 in Erwerbsminderungsrente bin, gestalte ich meinen Tag so wie meine Gesundheit es zul&auml;sst.<br />
Am Abend, ca. 2 Stunden bevor ich ins Bett gehe, sollte man die Fl&uuml;ssigkeitszufuhr reduzieren, wenn nicht ganz einstellen. Sonst muss man in der Nacht 2- bis 3-mal aufstehen und den Beutel entleeren. Da ich so oder so aufstehen muss seit ich mein Stoma habe, schaue ich nicht so sehr darauf. Da ich aber auch auf meine Nieren achten soll, trinke ich auch bis ich ins Bett gehe.<br />
Es kam schon mehrere male vor, dass ich in der Nacht aufgewacht bin und mein Stoma undicht war und das Bett mit eingesaut hat. Das hei&szlig;t dann aufstehen Bett abziehen und neu beziehen. Damit die Matratze nicht auch was abbekommt, liegt unter dem Bettlaken eine wasserundurchl&auml;ssige Inkontinenteinlage, die man auch in der Waschmaschine waschen kann. Die Bettw&auml;sche gleich in die Waschmaschine stecken und ich geh dann duschen. Danach die Stomaversorgung neu anbringen und dann wieder ins Bett.<br />
Es kommt auch tags&uuml;ber vor, dass man undicht wird. Deshalb muss man immer Ersatzkleidung und eine Stomaversorgung dabei haben, wenn man weg geht.<br />
Da man den K&ouml;rper ja auch eincremt, aber das Stoma nicht mit den handels&uuml;blichen Cremes in Ber&uuml;hrung kommen darf, da sonst die Stomaversorgung nicht mehr h&auml;lt, gibt es daf&uuml;r extra Cremes die kein Fett enthalten.<br />
F&uuml;r die Nahrung gibt es keine einheitliche Regelung. Jeder Stomatr&auml;ger muss für sich herausfinden, was er vertr&auml;gt mit einem Stoma und was nicht. Es wird nur allgemein gewarnt vor faserreicher Nahrung wie Spargel. Das k&ouml;nnte das Stoma verstopfen.<br />
Beim Autofahren ist es am besten, wenn man vor der Abfahrt den Stomabeutel ausleert, damit der Gurt nicht gleich den Beutel einengt. Genauso muss ich auch darauf achten, wenn ich auf einem normalen Stuhl sitze, das der Hosenbund nicht den Beutel einengt und es mir den Beutel dann von der Platte weg dr&uuml;ckt.<br />
Und den ganzen Tag &uuml;ber gibt es immer wieder &uuml;berpr&uuml;fende Blicke und da man nicht &uuml;berall hinsehen kann, auch mit den Fingern &uuml;berpr&uuml;fend, ob unten an der Platte noch alles dicht ist.<br />
Sollte man sich nach dem Mittagessen hinlegen wollen, ist es ratsam zuerst zu warten bis der Beutel einmal voll ist und dann ausgeleert wird, da es sonst passieren kann dass man aufwacht und der Beutel weggedr&uuml;ckt wurde.<br />
Da bei mir auch die Verwertung der Nahrung sehr schlecht ist, seit ich das Stoma habe, muss ich &ouml;fters etwas essen. Ansonsten merke ich sehr schnell wie der Blutzucker sich absenkt.<br />
Beim Kauf von Kleidung sollte man darauf achten das man pflegeleichte Stoffe nimmt, da es ja zu jeder Zeit passieren kann, dass man undicht wird und man nicht immer eine Waschmaschine zur Hand hat.</p>
<p><strong>Wechseln der Stomaversorgung</strong><br />
Beim Wechseln der Stomaversorgung sollte man folgendes beachten:<br />
Die Stomaplatte sollte passgenau ausgeschnitten werden und nicht zu gro&szlig; oder zu klein sein. Wenn zu klein ausgeschnitten wird, dann schn&uuml;rt man das Stoma ab. Ist es zu gro&szlig; ausgeschnitten, dann wird die Stoma umgebende Haut zu sehr gereizt.<br />
Beim Reinigen des Stoma soll man immer von au&szlig;en nach innen reinigen. Das hei&szlig;t, dass man zum Stoma hin reinigt, um nicht den aggressiven Stuhl auf die intakte Haut zu bringen. Wichtig dabei ist das man sich die Haare abrasiert da sonst die Haare beim entfernen der Platte heraus gerissen werden und dadurch kann eine Haarwurzelentz&uuml;ndung entstehen.<br />
Beim Anbringen der Platte ist darauf zu achten, dass man keine Falten unter die Platte bringt. Der Bauch sollte so gut wie m&ouml;glich eine ebene Fl&auml;che haben. Ansonsten birgt es das Risiko, undicht zu werden.</p>
<p>So das war’s, was an einem Tag eines Ileostomatr&auml;gers alles zu beachten ist. Sicher hab ich nicht alles beschrieben aber ich kann ja auch nur von mir berichten. Sicher gibt es noch gen&uuml;gend dar&uuml;ber zu schreiben, aber ich hab meine Sichtweise dargestellt.</p>
<p><strong>*Ileostoma</strong> = K&uuml;nstlicher D&uuml;nndarmausgang</p>

]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.offene-plattform.de/2009/02/28/aus-dem-leben-eines-ileostomatragers/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

