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	<title>OFFENE PLATTFORM &#187; mühelos leben</title>
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	<description>Ein Weblog für die, die kein Blog haben.</description>
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		<title>Borderliner</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Apr 2009 11:02:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Inga Wocker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltagsschilderungen]]></category>
		<category><![CDATA[Borderliner]]></category>
		<category><![CDATA[Bewusstheit]]></category>
		<category><![CDATA[Ehrlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[mühelos leben]]></category>
		<category><![CDATA[Verläßlichkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Borderliner sind total irre, unausgeglichen und anstrengend.
Bei denen wei&#223; man nie, woran man eigentlich ist.
Borderliner sind laut, aggressiv, manipulierend und arrogant.
Bei denen ist jede Therapie für die Katz, lass blo&#223; die Finger weg.
Wer nie eine sichere, stabile Beziehung erlebt und kennen gelernt hat, sondern st&#228;ndig zwischen zu viel N&#228;he und riesengro&#223;er Distanz hin- und her [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Borderliner sind total irre, unausgeglichen und anstrengend.<br />
Bei denen wei&szlig; man nie, woran man eigentlich ist.<br />
Borderliner sind laut, aggressiv, manipulierend und arrogant.<br />
Bei denen ist jede Therapie für die Katz, lass blo&szlig; die Finger weg.</p>
<p>Wer nie eine sichere, stabile Beziehung erlebt und kennen gelernt hat, sondern st&auml;ndig zwischen zu viel N&auml;he und riesengro&szlig;er Distanz hin- und her geworfen wurde, ist im Umgang mit anderen Menschen vorsichtig und misstrauisch, die Angst vor Ablehnung, Zur&uuml;ckweisung oder Missbrauch und Ausgenutztwerden ist gro&szlig;. Schutz bietet eine starke Fassade und selbstsicheres Auftreten, auch wenn es oft nur Maske und Schein ist.</p>
<p>Wer erlebt hat, dass Worte, Bedeutungen, ungesagt Gemeintes und Taten v&ouml;llig verschiedenes sein k&ouml;nnen, der hat zwangsl&auml;ufig sensible Antennen entwickelt, um Unaufrichtigkeit, Tabus, versteckte Botschaften und Befehle aufsp&uuml;ren zu k&ouml;nnen. Oft jedoch sind andere ver&auml;rgert, wenn Themen angesprochen werden, die sie lieber im Dunkeln lassen, wenn auf das reagiert wird, was sie gar nicht gesagt haben, was aber auf anderer Ebene wahrnehmbar ist:</p>
<p>Leute schreien mich mit hochrotem Kopf an, sie seien NIIIEEE AGGRESSIV!!! und eine untereinander v&ouml;llig zerstrittene Vereinsgruppe verstrahlt in jeder Sitzung Harmonie und Einigkeit, weil jeder genau wei&szlig;, welche Themen tabu zu sein haben. St&ouml;re ich nun das Selbstbild vom friedlichen, verst&auml;ndnisvollen Zeitgenossen bzw. der Gruppeneinigkeit, bin ich ruck-zuck der aggressive Borderliner, der Unordnung und Chaos bringt, vorher war alles so friedlich und einfach, war es das? Analog dazu Therapeuten, die nat&uuml;rlich wie jeder andere auch ihre blinden Flecken haben, sich aber meist gleich in ihrem Selbstbild vom &#8220;Therapeuten-&Uuml;ber-Vater&#8221; angegriffen f&uuml;hlen und aus purem Selbstschutz Borderliner als schwierig und therapieresistenz abstempeln, sind sie das?</p>
<p>F&uuml;r mich als Borderliner ist vieles um mich herum unsicher, br&uuml;chig, verwirrend und manchmal auch einfach nur zu viel. Ich brauche Klarheit und Aufrichtigkeit, Menschen, die bereit sind, ihre Wahrheit anzuerkennen und sich nicht wie bei einer Gehirnw&auml;sche gebetsm&uuml;hlenartig die gleichen So-soll-es-sein-S&auml;tze wiederholen, in der Hoffnung, dass sie dadurch richtiger werden. Harmonie, Liebe, Freude kann nicht auf Befehl angeordnet werden, Charakterz&uuml;ge, Probleme, Krisen verschwinden nicht dadurch, dass ich nicht hinsehe, mich nicht damit auseinandersetze oder sie einfach leugne und schwuppdiwupp wegdiskutiere.</p>
<p>Ich kenne meine Schwierigkeiten beim Aufbau und Erhalt von Beziehungen, dass ich lieber fliehe und den Kontakt abbreche, weil ich Angst davor habe, mich auf einen Menschen einzulassen. Ich wei&szlig;, dass ich aggressiv und impulsiv sein kann, dass ich andere mit meiner Art verletze oder kr&auml;nke, dass Offenheit und Klarheit wehtun k&ouml;nnen und vielleicht alte Wunden aufrei&szlig;en. Ich arbeite an mir, ich verstecke diese Schwierigkeiten nicht, und ich weiche nicht wie so viele &#8220;Normale&#8221; auf verdeckte Kampfmethoden aus, die genauso gemein und brutal sind, sich aber leichter vertuschen lassen und als &#8220;Missverst&auml;ndnis&#8221; weggeredet werden k&ouml;nnen. Im Zweifelsfall ist es nat&uuml;rlich am einfachsten, denjenigen auszuschlie&szlig;en oder zu diffamieren, der im Grunde genommen nur die &#8220;Nacktheit des Kaisers&#8221; festgestellt hat.</p>
<p>Borderliner haben wie jeder andere Mensch auch etwas zu geben und sind besondere Menschen. Ich kann sicher nicht f&uuml;r alle sprechen, aber ich z.B. bin kreativ, habe viele Ideen und laufende Projekte, ich bin begeisterungsf&auml;hig und spontan, mitrei&szlig;end und hilfsbereit. Ich kann Verantwortung &uuml;bernehmen und bin zuverl&auml;ssig, und meine Aggressivit&auml;t ist oft auch eine enorme positive Kraft, die mich vorw&auml;rtsbringt und Klarheit schafft. Vielleicht reicht das nicht, um in der Welt als vollwertiges Mitglied anerkannt zu werden, aber ich brauche dieses kleine Gegengewicht, wenn ich durch Vorurteile und pauschale Ablehnung w&uuml;tend und hilflos bin, damit ich meine Bestimmung nicht aus den Augen verliere und gerade als Borderliner die Welt ein bisschen sch&ouml;ner mache.</p>
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		<title>Mühelos leben und arbeiten &#8211; geht das?</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Apr 2009 20:14:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Seraphina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltagsschilderungen]]></category>
		<category><![CDATA[Mühelos leben, lernen, arbeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Achtsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[arbeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Bewusstheit]]></category>
		<category><![CDATA[lernen]]></category>
		<category><![CDATA[mühelos leben]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin Seraphina, Mitte 40 und lebe in einer Gro&#223;stadt. Mein Leben lang habe ich mich angestrengt, eine gute Tochter, Mutter, Ehefrau, Arbeitnehmerin zu sein, mit dem Ergebnis, mich ausgebrannt und leer zu f&#252;hlen.
Daraufhin habe ich eine Reise zu mir selbst angetreten und bin auf neuen Wegen unterwegs. Mit dem Ziel, m&#252;helos zu leben und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin Seraphina, Mitte 40 und lebe in einer Gro&szlig;stadt. Mein Leben lang habe ich mich angestrengt, eine gute Tochter, Mutter, Ehefrau, Arbeitnehmerin zu sein, mit dem Ergebnis, mich ausgebrannt und leer zu f&uuml;hlen.<br />
Daraufhin habe ich eine Reise zu mir selbst angetreten und bin auf neuen Wegen unterwegs. Mit dem Ziel, m&uuml;helos zu leben und zu arbeiten.<br />
Ich habe Autoren gefunden z. B. Jacob Liberman, die den Weg dahin beschreiben.<br />
Ich w&uuml;rde mich &uuml;ber einen Erfahrungsaustausch mit anderen &uuml;ber dieses Thema freuen und es als bereichernd empfinden, das erworbene Wissen lebendig werden zulassen.</p>
<p>Meine ersten &Uuml;bungen auf dem Weg zum m&uuml;helosen Leben sind das Praktizieren von Achtsamkeit, das Herausfinden der Triebfeder meines Handelns.</p>
<p>Ich habe gelesen, dass m&uuml;heloses Lesen so gehen soll:<br />
- leicht im eigenen Rhythmus atmen<br />
- entspannen<br />
- lineares Denken loslassen<br />
- offenes Denken<br />
- Bewusstheit, um zu merken, wenn ich wieder in alten Mustern bin und dies dankbar annehmen<br />
- zu wissen, das da mehr in mir ist als nur der lineare Verstand</p>
<p>Ein Erlebnis hatte ich zum m&uuml;helosen Lesen, so dass ich eine Ahnung davon bekommen habe, was der Autor meinen k&ouml;nnte.<br />
Im Urlaub hatte eine Mitreisende Ihr Unterrichtsmaterial mit dabei. Das Thema interessierte mich und wir tauschten uns dar&uuml;ber aus. Ich bat Sie, mir Ihre Unterlagen zum Nachlesen zu &uuml;berlassen. Ich setzte mich an einen sch&ouml;nen Ort und vertiefte mich 2 Stunden in ein Skript mit ca. 80 Seiten und in ein Buch mit ca. 150 Seiten.<br />
Ich las diesmal anders. Indem ich bl&auml;tterte und wenn mich &Uuml;berschriften oder W&ouml;rter ansprangen, dann erst vertiefte ich mich. Nebenbei machte ich mir Notizen. Irgendwann hatte ich das Gef&uuml;hl, jetzt ist es genug und h&ouml;rte auf zu lesen. Ich gab meiner Mitreisenden die Unterlagen zur&uuml;ck, die sie bis dahin noch nicht gelesen hatte. Sie wollte meine Meinung wissen. Ich fing an zu erz&auml;hlen und merkte, dass ich ihr einen kleinen Vortrag &uuml;ber das Wesentliche des Themas hielt. Hinterher stellte ich f&uuml;r mich fest, das mir das Studium des Materials und auch der &#8220;Vortrag&#8221; leicht gefallen waren, m&uuml;helos.</p>
<p>Mich interessiert, ob jemand Erfahrung mit dem Thema gemacht hat und dar&uuml;ber berichten m&ouml;chte. Au&szlig;erdem interessiert mich, ob sich dies auf andere Bereiche &uuml;bertragen l&auml;sst, z. B: Beruf, Pr&uuml;fung.<br />
Beim St&ouml;bern im Web zu diesen Themen, habe ich ein sehr interessantes Blog von Georg Helmut mit dem Titel <a href="http://anders-leben-wollen.blogspot.com/">„Anders leben wollen“</a> gefunden.</p>
<p>Ich freue mich auf R&uuml;ckmeldungen.<br />
Liebe Gr&uuml;sse<br />
Seraphina</p>
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