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	<title>OFFENE PLATTFORM &#187; Gedichte</title>
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	<description>Ein Weblog für die, die kein Blog haben.</description>
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		<title>Peter&#8217;le</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Jun 2010 07:34:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erika Knobloch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenslust]]></category>
		<category><![CDATA[zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[Guten Morgen kleines Wunder, endlich bist Du auf der Welt.
Schaust uns an vergnügt und munter, wenn man Dich in den Armen hält.
Wir haben Dich in vielen Jahren ja so sehr herbeigesehnt,
manchen Kummer auch erfahren, doch jetzt bist Du unser Held.
Bringst natürlich Turbulenzen, vor allem wohl für die Mama.
Da fehlt alle Zeit zum Schwänzen, doch Papa [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Guten Morgen kleines Wunder, endlich bist Du auf der Welt.<br />
Schaust uns an vergnügt und munter, wenn man Dich in den Armen hält.<br />
Wir haben Dich in vielen Jahren ja so sehr herbeigesehnt,<br />
manchen Kummer auch erfahren, doch jetzt bist Du unser Held.<br />
Bringst natürlich Turbulenzen, vor allem wohl für die Mama.<br />
Da fehlt alle Zeit zum Schwänzen, doch Papa ist auch noch da.<br />
Und wenn&#8217;s klemmt, sind wir zur Stelle, glückliche Oma, stolzer Opa.<br />
Unser Peter ist ganz schön helle, natürlich sind wir für ihn da.<br />
Flasche geben, Windeln wechseln, meistens ist er dabei brav,<br />
mit ihm spaßen, Worte wechseln dann überkommt ihn wieder Schlaf.<br />
Ja, Du süßer kleiner Peter und jetzt lächelst Du schon so schön.<br />
Noch kennst Du kein Donnerwetter, keine Tiefen keine Höh&#8217;n.<br />
Bist ein ganzes Stück gewachsen, zugenommen hat Dein Gewicht.<br />
Und Du lebst im schönen Sachsen. Alles Gute, kleiner Wicht.</p>
<p><em>Erika Knobloch</em></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Meine Katze</title>
		<link>http://www.offene-plattform.de/2010/05/23/meine-katze/</link>
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		<pubDate>Sun, 23 May 2010 19:45:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erika Knobloch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Poesie]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Tierwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Meine Katze
Nein, es ist nicht meine Katze,
doch sie geht mir nicht aus dem Sinn.
Denn sie kommt mit leichter Tatze
an mein K&#252;chenfenster hin.
Nat&#252;rlich will sie nur das Eine
etwas zum Fressen bitte sehr.
Sie t&#228;nzelt schmeichelnd um die Beine
und meint damit, ich will noch mehr.
Vielleicht will sie mir auch nur sagen,
ich dank dir sch&#246;n, das war sehr gut.
Du [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="center"><strong>Meine Katze</strong></p>
<p align="center">Nein, es ist nicht meine Katze,<br />
doch sie geht mir nicht aus dem Sinn.<br />
Denn sie kommt mit leichter Tatze<br />
an mein K&uuml;chenfenster hin.</p>
<p align="center">Nat&uuml;rlich will sie nur das Eine<br />
etwas zum Fressen bitte sehr.<br />
Sie t&auml;nzelt schmeichelnd um die Beine<br />
und meint damit, ich will noch mehr.</p>
<p align="center">Vielleicht will sie mir auch nur sagen,<br />
ich dank dir sch&ouml;n, das war sehr gut.<br />
Du k&ouml;nntest wieder so was wagen.<br />
Nur vor den Blumen bin ich auf der Hut.</p>
<p align="center">Sie sitzt dann schweigend da am Fenster<br />
und schaut mich dabei einfach an.<br />
Glaubst du, liebe kleine Katze,<br />
dass ich dein Schicksal &auml;ndern kann?</p>
<p align="center">(<em>Erika Knobloch</em>)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Mein Auto, oder die Freiheit der Selbstständigkeit</title>
		<link>http://www.offene-plattform.de/2010/01/09/mein-auto-oder-die-freiheit-der-selbststandigkeit/</link>
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		<pubDate>Sat, 09 Jan 2010 14:07:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erika Knobloch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Poesie]]></category>
		<category><![CDATA[Behinderung]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn ich in meinem Nissan sitze,
dann fühl ich mich so herrlich frei.
Auch wenn ich manchmal dabei schwitze,
im Straßenverkehr bin ich dabei.
Auf einmal öffnet sich die Enge,
die so mein Leben mit sich bringt.
Und es verschwinden alle Zwänge,
die die Behinderung mir aufzwingt.
Denn ich kann selber frei entscheiden
Mit wem ich fahre, wohin ich will.
So ist mein Auto mein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="center">Wenn ich in meinem Nissan sitze,<br />
dann fühl ich mich so herrlich frei.<br />
Auch wenn ich manchmal dabei schwitze,<br />
im Straßenverkehr bin ich dabei.</p>
<p align="center">Auf einmal öffnet sich die Enge,<br />
die so mein Leben mit sich bringt.<br />
Und es verschwinden alle Zwänge,<br />
die die Behinderung mir aufzwingt.</p>
<p align="center">Denn ich kann selber frei entscheiden<br />
Mit wem ich fahre, wohin ich will.<br />
So ist mein Auto mein Gefährte<br />
und bringt mich an´s gewünschte Ziel.</p>
<p align="center">Natürlich muss das funktionieren.<br />
Mein Nissan fährt nicht selber fort.<br />
Am Klang vom Motor kann ich´s spüren.<br />
Es bringt mich pannenfrei zum Ort.</p>
<p align="center">So kann ich der Behinderung trotzen,<br />
ich bin da unabhängig mit dabei<br />
mein Auto wird mich sicher lotsen<br />
und ich bin so unendlich frei.</p>
<p><em>(Erika Knobloch)</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Betroffen</title>
		<link>http://www.offene-plattform.de/2009/09/07/betroffen/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 Sep 2009 06:32:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erika Knobloch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Poesie]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Betroffen
Du sprachst &#252;ber vieles in lebhaften Worten,
mal nahmst Du Anteil, das andere Mal nicht.
Was Du auch tatest an verschiedenen Orten.
Du warst mittendrin, das gab Dir Gewicht.
Erlebt hast Du viel, wer mag das bestreiten.
Du sahst manches kommen und gehen danach.
Das meiste ist messbar in endlosen Weiten
und jedes Ding hat ein Weh und ein Ach.
Du hast das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="center"><strong>Betroffen</strong></p>
<p align="center">Du sprachst &uuml;ber vieles in lebhaften Worten,<br />
mal nahmst Du Anteil, das andere Mal nicht.<br />
Was Du auch tatest an verschiedenen Orten.<br />
Du warst mittendrin, das gab Dir Gewicht.</p>
<p align="center">Erlebt hast Du viel, wer mag das bestreiten.<br />
Du sahst manches kommen und gehen danach.<br />
Das meiste ist messbar in endlosen Weiten<br />
und jedes Ding hat ein Weh und ein Ach.</p>
<p align="center">Du hast das erlebt und das bleibt auch bestehen<br />
wenn vieles sich &auml;ndert, was Du kanntest bisher.<br />
Denn alles wird anders, bist Du betroffen.<br />
Auf einmal verstehst Du die Welt hier nicht mehr.</p>
<p align="center">Dann siehst du sie pl&ouml;tzlich mit anderen Augen,<br />
sie &auml;ndert sich nicht, nur wegen Dir.<br />
All Deine Erkenntnisse werden nichts taugen,<br />
der Himmel bleibt ruhig, der Grund unter Dir.</p>
<p align="center">Doch Du bist berufen, Dein Leben zu leben.<br />
Man wirft das nicht weg, was man einmal erhielt.<br />
Und ist es zuende und Du wirst gerufen<br />
machts  andere betroffen. Es bleibt nur Dein Bild.</p>
<p>(<em>Erika Knobloch<br />
entstanden 1995 nach erneuter H&uuml;ftoperation</em>)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ich bin schwerbehindert</title>
		<link>http://www.offene-plattform.de/2009/09/05/ich-bin-schwerbehindert/</link>
		<comments>http://www.offene-plattform.de/2009/09/05/ich-bin-schwerbehindert/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 05 Sep 2009 13:47:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erika Knobloch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Poesie]]></category>
		<category><![CDATA[Behinderung]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin schwerbehindert
Ich bin schon manches Mal gestorben.
Man gab mir schon den Todessto&#223;.
Doch immer fand ich neu erworben
Die Kraft zum Aufstehen, sie ist gro&#223;.
Nun scheitere ich zwar hin und wieder
an meinerUmwelt, auch an mir.
Die Schmerzen zwingen mich darnieder,
das Schlimme, niemand glaubt es mir.
Ich sp&#252;r das Gute und das Schlechte
Und bangend hebe ich mein Haupt.
So sinnlos [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="center"><strong>Ich bin schwerbehindert</strong></p>
<p align="center">Ich bin schon manches Mal gestorben.<br />
Man gab mir schon den Todessto&szlig;.<br />
Doch immer fand ich neu erworben<br />
Die Kraft zum Aufstehen, sie ist gro&szlig;.</p>
<p align="center">Nun scheitere ich zwar hin und wieder<br />
an meinerUmwelt, auch an mir.<br />
Die Schmerzen zwingen mich darnieder,<br />
das Schlimme, niemand glaubt es mir.</p>
<p align="center">Ich sp&uuml;r das Gute und das Schlechte<br />
Und bangend hebe ich mein Haupt.<br />
So sinnlos sehe ich meine Rechte,<br />
wer fragt danach, was ist erlaubt.</p>
<p align="center">Wer fragt nach menschlichen Beschwerden<br />
bei  Arbeitslosigkeit, Verdruss.<br />
Was soll aus meiner Zukunft werden,<br />
wenn ein Gesunder gehen muss.</p>
<p align="center">Doch ich kann atmen, f&uuml;hlen, sehen.<br />
Vor allem, ich bin mittendrin.<br />
Auch Schlimmes wird einmal vergehen.<br />
Wann kommt f&uuml;r mich der Hauptgewinn?</p>
<p>(<em>Erika Knobloch<br />
geschrieben 1992<br />
nach dem ersten H&uuml;ftimplantat und langer Krankheit</em>)</p>
<p><img src="http://www.offene-plattform.de/wp-content/uploads/2009/09/clip_image002.jpg" alt="Erika Knobloch" width="198" height="180" class="alignleft size-full wp-image-276" /></p>
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