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	<title>OFFENE PLATTFORM &#187; Alltagsschilderungen</title>
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	<description>Ein Weblog für die, die kein Blog haben.</description>
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		<title>Bewilligung einer Parkerleichterung – Ich gebe nicht auf! -Update-</title>
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		<pubDate>Wed, 05 May 2010 18:54:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auf nischenThema hat InaMS einen Artikel &#252;ber ihren Besuch bei Frau Erika Knobloch ver&#246;ffentlicht. Nach wie vor geht es um die Parkerleichterung. Ihre Situation schildert Frau Knobloch auch in einem kurzen Video:

Wie InaMS schreibt, hat sich inzwischen ein Fortschritt eingestellt und Frau Knobloch hat zumindest eine orangene Parkkarte bekommen.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf <a href="http://nischenthema.de/">nischenThema</a> hat <em>InaMS</em> einen Artikel &uuml;ber ihren Besuch bei Frau Erika Knobloch ver&ouml;ffentlicht. Nach wie vor geht es um die Parkerleichterung. Ihre Situation schildert Frau Knobloch auch in einem kurzen Video:</p>
<p><object width="560" height="340"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/xPW7iFIeAuI&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/xPW7iFIeAuI&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="500" height="306"></embed></object></p>
<p>Wie <em>InaMS</em> schreibt, hat sich inzwischen ein Fortschritt eingestellt und Frau Knobloch hat zumindest eine orangene Parkkarte bekommen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Erfahrungen mit 1&amp;1 Internet AG</title>
		<link>http://www.offene-plattform.de/2010/04/08/erfahrungen-mit-11-internet-ag/</link>
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		<pubDate>Thu, 08 Apr 2010 19:23:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltagsschilderungen]]></category>
		<category><![CDATA[Vernetzung]]></category>
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		<description><![CDATA[Den folgenden Text hat uns Herr Klaus W. mit Bitte zur Veröffentlichung zugesandt.
(Insoweit sind die u.a. Informationen zum Autor diesmal nicht für den Autor, sondern für den Veröffentlicher zutreffend.)
Einrichtung eines DSL Surf &#38; Phone Komplettpaketes
Zunächst wurde mir für den 25.02.2010 ein Technikerbesuch zur Freischaltung  des Anschlusses mitgeteilt mit dem Hinweis, dass bei Nichteinhaltung  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Den folgenden Text hat uns Herr Klaus W. mit Bitte zur Veröffentlichung zugesandt.</strong><br />
(<em>Insoweit sind die u.a. Informationen zum Autor diesmal nicht für den Autor, sondern für den Veröffentlicher zutreffend.</em>)</p>
<h3>Einrichtung eines DSL Surf &amp; Phone Komplettpaketes</h3>
<p>Zunächst wurde mir für den 25.02.2010 ein Technikerbesuch zur Freischaltung  des Anschlusses mitgeteilt mit dem Hinweis, dass bei Nichteinhaltung  eine Gebühr durch den Kunden fällig wird. Unter einer gebührenpflichtigen  Nummer (14 ct./min.) wurde eine Terminverschiebung angeboten. Davon habe ich Gebrauch gemacht. Allerdings ist es sehr zeit- und damit auch kostenaufwändig einen Mitarbeiter, der sich auch zuständig fühlt, zu erreichen. Beim ersten Kontakt konnte die Mitarbeiterin den von ihr selbst angebotenen Ersatztermin nicht fest buchen, da ein PC-Problem vorlag. Ich sollte wenige Tage später nochmals anrufen um den Termin bestätigen zu lassen. Das habe ich getan. Wieder war der Anruf sehr zeitaufwändig, wieder waren angeblich Softwareprobleme die Ursache. Aber der neue Anschlusstermin 01.03.2010 zwischen 8:00 Uhr und 16:00 wurde bestätigt. Am 27.02.2010 erreichte mich ein Schreiben von 1&amp;1. Darin wurde mir mitgeteilt, dass bedauerlicherweise der Termin 01.03. nicht eingehalten werden <strong>konnte</strong>. In der Vergangenheitsform wurde ich davon unterrichtet, dass die Schaltung an einem in der Zukunft liegender Termin nicht vorgenommen werden konnte. Eine 0800-Nummer zur weiteren Klärung war angegeben.</p>
<p>Unter dieser Servicenummer brauchte es allerdings stundenlange Versuche, um überhaupt einen  Ansprechpartner zu erreichen. Ständig kam die Ansage, dass alle Serviceplätze belegt sind. Die Mitarbeiterin, die ich dann endlich sprechen konnte, bestätigte mir aber den Termin 01.03. Das Schreiben konnte sie sich nicht erklären.</p>
<p>Am 01.03.2010 kam kein Techniker. Umsonst  einen freien Tag genommen. An dem Tag war auch die Servicenummer bis zum Ende der Servicezeit ständig besetzt.</p>
<p>Am nächsten Tag, wieder nach etlichen Versuchen, war ein Mitarbeiter dann erstaunt, dass der Termin nicht eingehalten wurde. Ich gab ihm meine Handynummer, mit der Bitte, mich sofort nach Klärung der Angelegenheit  zurückzurufen. Dies geschah allerdings nicht. Stattdessen wurde mir mit Schreiben vom 03.03.2010 ein neuer Technikertermin für den 15.03. angekündigt. Zwischenzeitlich hatte ich 1&amp;1 bereits schriftlich auf die Einhaltung der Vertragsbedingungen hingewiesen und eine Frist von 2 Wochen laut der Allgemeinen Geschäftsbedingungen gesetzt. In dem Schreiben habe ich auch mitgeteilt, zu welchen Zeiten ich für einen Technikertermin zur Verfügung stehe. Gleichzeitig habe ich auf die schlechte telefonische Erreichbarkeit aufmerksam gemacht und angefragt, welche Entschädigung denn  gewährt wird, wenn 1&amp;1 Termine nicht einhält, da der Kunde ja sofort zur Kasse gebeten wird. Eine Antwort steht aus. Den vorgeschlagenen Termin 15.03. (natürlich wieder zwischen 8:00 Uhr und 16:00 Uhr) habe ich schriftlich abgesagt. Ich bin der Meinung, dass sich das Unternehmen nun nach meinen Zeitvorstellungen zu richten hat und  das ist vor 8:00 Uhr oder nach 16:00 Uhr. </p>
<p>Die telefonische Erreichbarkeit von 1&amp;1hat sich nicht gebessert. Ich habe nun am 26.03.2010 die mir bereits überlassenen technischen Geräte an 1&amp;1 zurück geschickt und bin vom Vertrag wegen Verzug der Leistungsverpflichtung zurück getreten.</p>
<p>Mit dem Geschäftsgebaren  des Unternehmens 1&amp;1 Internet AG bin ich völlig unzufrieden und das Verhalten entspricht nach meinen Erfahrungen gar nicht der von dem Unternehmen in der Öffentlichkeit dargestellten Kundenfreundlichkeit. Der Kunde steht meines Erachtens nicht im Vordergrund. Insbesondere der angeblich neu geschaffene Posten des Leiters der Kundenzufriedenheit scheint nur  werbewirksam ausgeschlachtet zu werden. Ich konnte den betreffenden Herrn jedenfalls bisher nicht erreichen noch hat er sich von sich aus mit mir in Verbindung gesetzt.</p>
<p>Ich würde mich freuen, wenn 1&amp;1 mir umgehend bestätigen könnte, dass mein Vertrag mit der am 26.03.2010 erfolgten Rücksendung der technischen Geräte hinfällig geworden ist. Bisher habe ich dazu noch kein Feedback erhalten. Weiterhin möchte ich den MitarbeiterInnen des Social-Media Teams von 1&amp;1, die ja auch über <a href="http://twitter.com/1und1">Twitter</a> zu erreichen sind über diesen Blogbeitrag die Möglichkeit geben, mit mir hier in den Kommentaren ins Gespräch zu kommen.<br />
Vielen Dank!</p>
<p><strong>Klaus W.</strong></p>
<p><em><strong>Zusatz des Ver&ouml;ffentlichers:</strong><br />
Sollte sich 1&amp;1 melden, wird per E-Mail die Kundennummer von Klaus W. weiter gereicht. Auch ist er ständig via Handy zu erreichen.</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Bewilligung einer Parkerleichterung &#8211; Ich gebe nicht auf!</title>
		<link>http://www.offene-plattform.de/2010/03/22/bewilligung-einer-parkerleichterung-ich-gebe-nicht-auf/</link>
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		<pubDate>Mon, 22 Mar 2010 07:13:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erika Knobloch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltagsschilderungen]]></category>
		<category><![CDATA[barrierefrei]]></category>
		<category><![CDATA[Behinderung]]></category>
		<category><![CDATA[Integration]]></category>

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		<description><![CDATA[Dresden, 01.03.2010
Erika Knobloch
xxxxxxxx
xxxxxxxx
xxxxxxxx
An die Geschäftsleitung
des Sozialverbandes Dresden
Schwerbehinderteneigenschaften
Junghansstraße 2
01277 Dresden
Ihren Teilabhilfebescheid nach §85 des Sozialgerichtsgesetzes vom 25.01.2010
und erneute Ablehnung meines Antrages auf Bewilligung einer Parkerleichterung
Sehr geehrte Damen und Herren,
zunächst möchte ich den mir zugesandten noch ausstehenden Kurzantrag G 12/5002335375 an Sie ausgefüllt zurück senden.
Ich bin, was Ihrer Dienststelle seit Jahren bekannt ist, seit ca. 30 Jahren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="right">Dresden, 01.03.2010</p>
<p><strong>Erika Knobloch</strong><br />
xxxxxxxx<br />
xxxxxxxx<br />
xxxxxxxx</p>
<p><strong>An die Geschäftsleitung<br />
des Sozialverbandes Dresden<br />
Schwerbehinderteneigenschaften<br />
Junghansstraße 2<br />
01277 Dresden</strong></p>
<p><strong>Ihren Teilabhilfebescheid nach §85 des Sozialgerichtsgesetzes vom 25.01.2010<br />
und erneute Ablehnung meines Antrages auf Bewilligung einer Parkerleichterung</strong></p>
<p>Sehr geehrte Damen und Herren,</p>
<p>zunächst möchte ich den mir zugesandten noch ausstehenden Kurzantrag G 12/5002335375 an Sie ausgefüllt zurück senden.<br />
Ich bin, was Ihrer Dienststelle seit Jahren bekannt ist, seit ca. 30 Jahren aufgrund eines angeborenen Hüftleidens schwerbehindert. Mein Pkw ist die einzige Möglichkeit einer selbständigen Fortbewegung für mich.<br />
Ich bin jetzt zu 100 Grad schwerbehindert und man muss schon ein Lebenskünstler sein, mit derartigen sehr schmerzhaften und persönlich einschränkenden Behinderungen zu leben. Meine Artikel über dieses Thema sind im Internet unter <a href="http://www.offene-plattform.de/author/erikaknobloch/">www.offene-plattform.de/author/erikaknobloch</a> zu finden und können von Ihnen nachgelesen werden.<br />
Man müsste meinen, dass in unserer christlich orientierten Gesellschaft die zuständigen bezahlten Behörden schnell und unkompliziert schwerbehinderten Menschen in ihrem schweren Los helfen. Viele Dienststellen handeln schon so, was ich von meiner jahrelangen Tätigkeit als ehrenamtliche Schwerbehindertenfrau bestätigen kann.<br />
Offensichtlich hat sich dieser ethische Grundsatz bei ihnen noch nicht herumgesprochen, oder ihre Mitarbeiter handeln gleichgültig. Wie anders kann man sich erklären, dass meine Anträge auf eine für mich lebensnotwendige Parkerkleichterung seit 1999 aufgrund Ihrer Angaben immer wieder abgelehnt werden. Auch die Anträge auf den sogenannten „Sachsenerlass“ (seit 01.09.1999 Gültigkeit in ganz Deutschland) wurden mit dem letzten Bescheid vom 23.02.2010 das 4. Mal abgelehnt.<br />
Ich fühle mich nicht nur ungerecht behandelt und immer mehr in die Isolierung gedrängt, sondern regelrecht diskriminiert, zumal die Parksituation in Dresden problematisch ist. Außerdem fehlt bei dem Teilabhilfebescheid vom 25.01.2010 die einzelne prozentuale Aufschlüsselung, nach der Sie ja meinen Antrag an das Ordnungsamt DD abgelehnt haben.<br />
Ich bitte um baldige Hilfe und Antwort mit dieser Aufschlüsselung an mich und nachrichtlich an die Dienststelle des VdK Kreisverband Dresden, Breitscheidstr. 38 in 01237 Dresden.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen<br />
Erika Knobloch</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Sehbehinderte fahren mit dem Auto vor</title>
		<link>http://www.offene-plattform.de/2010/02/28/sehbehinderte-fahren-mit-dem-auto-vor/</link>
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		<pubDate>Sun, 28 Feb 2010 16:02:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Alltagsschilderungen]]></category>
		<category><![CDATA[Behinderung]]></category>
		<category><![CDATA[Bewusstheit]]></category>
		<category><![CDATA[Ehrlichkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Die sog Sonntagsreden der Politiker beinhalten ja mit schöner Regelmäßigkeit auch ein paar Sätze zur Integration von Behinderten in der Lern- und Arbeitswelt. Wie es wirklich darum bestellt ist, bekommt Unsereins in der Regel nicht zu shen, sofern es im Bekannten-, Verwandten- oder Freundeskreis nicht jemand gibt, der behindert ist und berichten kann, wie die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die sog Sonntagsreden der Politiker beinhalten ja mit schöner Regelmäßigkeit auch ein paar Sätze zur Integration von Behinderten in der Lern- und Arbeitswelt. Wie es wirklich darum bestellt ist, bekommt Unsereins in der Regel nicht zu shen, sofern es im Bekannten-, Verwandten- oder Freundeskreis nicht jemand gibt, der behindert ist und berichten kann, wie die Wirklichkeit abseits der Reden der Politiker in dieser Hinsicht aussieht.<br />
Bei <a href="http://jetzt.sueddeutsche.de/">jetzt.de</a> schreibt <em>BananenBill</em> über <a href="http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/497796">seine Erfahrungen</a> mit dem Berufsförderungswerk Würzburg. Er hat drei Jahre in dieser Einrichtung verbracht und möchte allen Interessenten entschieden davon abraten, ihre Zeit dort zu vertrödeln. Er hat mit Teilnehmern gesprochen, hat zugehört, als andere weggehört haben. Sein Bericht ist als Weckruf gedacht.<br />
Die Kapitelüberschriften seines Berichtes:</p>
<ul>
Gemeinsam einsam – das BFW als Zwei-Klassen-Gesellschaft<br />
Blinde werden wie Dreck behandelt<br />
Im Grunde wollen sie uns nicht<br />
Wir müssen draußen bleiben<br />
„Niemand wird aufgeschrieben“ – das BFW als totale Institution<br />
Wenn aus Fürsorge Kontrolle wird<br />
Im Auge der Kamera<br />
Niemand hat vor, eine Mauer zu bauen<br />
Der Feind guckt mit<br />
In den 60ern stehen geblieben<br />
Über Tratschtanten und Märchenonkel<br />
Ausbildungen, die keiner braucht</ul>
<p>Eindrucksvoll. Ist das ein Einzelfall?</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Borderline, Identität und Beziehung</title>
		<link>http://www.offene-plattform.de/2010/01/17/borderline-identitat-und-beziehung/</link>
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		<pubDate>Sun, 17 Jan 2010 08:18:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Inga Wocker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltagsschilderungen]]></category>
		<category><![CDATA[Borderliner]]></category>
		<category><![CDATA[Bewusstheit]]></category>
		<category><![CDATA[Ehrlichkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[So wie ich bin, mag mich keiner.
Wenn ich mein echtes Ich zeige, zerbricht die Beziehung.
Wenn ich anderen etwas vorspiele, verliere ich mich selbst dabei.
Identität ist ein schwieriges Thema. Wer bin ich, wie soll ich sein, wie sehen mich die anderen, wo ist mein Raum. Fragen, die immer wieder auftauchen und mich phasenweise fast zerrissen haben. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>So wie ich bin, mag mich keiner.<br />
Wenn ich mein echtes Ich zeige, zerbricht die Beziehung.<br />
Wenn ich anderen etwas vorspiele, verliere ich mich selbst dabei.</strong></p>
<p><strong>Identität ist ein schwieriges Thema.</strong> Wer bin ich, wie soll ich sein, wie sehen mich die anderen, wo ist mein Raum. Fragen, die immer wieder auftauchen und mich phasenweise fast zerrissen haben. Da scheint es einfacher zu sein, sich an bereits bestehende Identitäten zu halten: Ich bin die Tochter, die sich meine Mutter vorstellt, ich bin die große Schwester, die die Verantwortung übernimmmt, ich bin der gute Kumpel, ich bin Skorpion, also bin ich&#8230;, oder so absurd das auch klingen mag, ich bin Borderliner, also bin ich&#8230; Identität wird so jedoch etwas &#8220;von außen&#8221;, da ich versuche, einer vorgegebenen Schablone zu entsprechen. Das spaltet mich, weil ich mein tatsächliches Ich unterdrücken muss bzw. gar nicht erst entwickeln kann. </p>
<p><strong>Irgendwann machte ich mich auf den Weg</strong> &#8211; zu mir? zu anderen? um mich weiterzuentwickeln? um mein wahres Ich zu finden? den Sinn des Lebens? Ich ging los, auch auf die Gefahr hin, von der Leere und Sinnlosigkeit in mir verschlungen zu werden und bestehende Beziehungen aufs Spiel zu setzen. Ich konnte es nicht ertragen, dass Menschen meine unkomplizierten und pflegeleichten Masken liebten und vor meinem zersplitterten Ich zurückwichen. Es war ein ständiges Versteckspiel, eine Farce, die mich auch in Gesellschaft einsam sein ließ. Echte Beziehungen ließen sich so jedenfalls nicht knüpfen, das war mir klar. </p>
<p><strong>Schwierigkeiten benennnen und nein sagen &#8211; das will ich nicht mehr.</strong><br />
Für mich war das damals besonders mein selbstschädigendes Verhalten, z.B. absolut ungesund essen, meinen Körper ignorieren, überfordern und ausbeuten, mich schneiden, mit Leuten zusammensein, die mich ausnutzen und mich missbrauchen, indem sie mich nur in einer bestimmten Funktion für sich selbst sehen, u.a. die gute Zuhörerin, die immer Zeit und ein offenes Ohr hat, für alles Verständnis aufbringt und je nach Bedarf zur Stelle ist, sprich an- und abgeschaltet werden kann. </p>
<p><strong>Sich Hilfe suchen und ja sagen &#8211; das wünsche ich mir.</strong><br />
Ich musste endlich wissen wer ich bin und Selbstrespekt entwickeln, ich wollte meinenKörper und mein Geschlecht annehmen können, um echte Beziehungen aufbauen und vor allem auch halten zu können. Mein damaliger Therapeut war der erste Mensch, der mir einen Raum nur für mich zur Verfügung stellte und mir die Chance gab, mich darin auszuprobieren und ihn anzufüllen. </p>
<p><strong>Seine innere Mitte zu finden</strong>, eine Basis, auf der man sicher stehen kann ist die Grundlage, um in Beziehung zu einem anderen Menschen zu treten, sei es nun freundschaftlich, partnerschaftlich oder auch einfach im normalen sozialen Umgang. Es bedeutet, dass man für sich einen eigenen Raum hat und auch dem anderen seinen Raum zugesteht. Dieser Prozess war für mich sehr, sehr schwierig, brauchte viel Zeit, ließ mich immer wieder straucheln und in alte Muster verfallen. </p>
<p><strong>Pläne machen und träumen &#8211; das kann ich erreichen.</strong><br />
In einem Erfolgsteamkurs lernte ich Menschen kennen, die mir guttaten, mich unterstützten und ermutigten, ich erkannte meine Fähigkeiten und bisherigen Leistungen, und konnte darauf aufbauend mein Hofprojekt in Angriff nehmen. Besonders die Tiere zeigten mir, dass ich sehr viel beziehungsfähiger bin, als ich selbst je gedacht hatte. Ich hatte genügend Ausdauer und Geduld, um in die Beziehung als Prozess einzusteigen und daran zu arbeiten. Durch diese Bestätigung von außen kam auch in mir etwas in Bewegung. Ein Ermutigungskurs half mir, dieses zerbrechliche, neue Ich zu stärken und zu entfalten. </p>
<p><strong>Bekannte Muster aufbrechen und Entwicklung zulassen &#8211; das kann ich werden.</strong><br />
Ich wollte nicht dabei stehenbleiben, ein Borderliner zu sein, das war nicht meine wirkliche Identität, aber es dauerte Jahre, bis ich mich selbst ernstnehmen und akzeptieren konnte, ein Gefühl für die eigene Mitte entwickelte und aus ihr heraus handelte. Inzwischen verlasse ich mich zunehmend auf meine Intuition und höre auf die innere Stimme. Selbstvertrauen ist für mich ein unglaubliches Geschenk, das im Laufe der Zeit entstand und mir wichtig ist, das ich mir aber auch immer wieder neu erarbeiten und festigen muss. Ich lerne gerade, mein bester Freund zu sein, und auch wenn es nichts Selbstverständliches ist, kann ich mich doch Stück für Stück darauf zu entwickeln. Mein Ich hat einen Raum gefunden und kann endlich sein. </p>
<p><strong>So wie ich bin, bin ich liebenswert.</strong><br />
Wenn ich mein echtes Ich zeige, kann ich echte Beziehungen aufbauen. Menschen, denen ich etwas vorspielen müsste, sind für mich nicht mehr interessant.</p>
<p>Und von einer Sekunde zur anderen kann auch alles wieder wie ein Kartenhaus einstürzen, mein Selbsthass springt mich an und lässt mich fliehen und zweifeln, abstürzen. Ich klopfe mir den Staub von den Kleidern und gehe weiter, meinen Weg.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Morbus Crohn &#8211; Ich wollte eigentlich mit dem Sportstipendium nach Amerika</title>
		<link>http://www.offene-plattform.de/2010/01/14/morbus-crohn-ich-wollte-eigentlich-mit-dem-sportstipendium-nach-amerika/</link>
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		<pubDate>Thu, 14 Jan 2010 19:12:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltagsschilderungen]]></category>
		<category><![CDATA[Chronisch Krank]]></category>
		<category><![CDATA[Behinderung]]></category>
		<category><![CDATA[Colitis Ulcerosa]]></category>
		<category><![CDATA[Morbus Crohn]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie eine Krankheit einen Lebenstraum zerst&#246;ren kann, aber die Kranke trotzdem ein Studium meistert und ein erf&#252;lltes Leben hat, zeigt das Interview mit Tanja (Name ge&#228;ndert). Sie stammt aus Basel, ist 22 Jahre alt und studiert im dritten Jahr Biologie an der Universit&#228;t Basel. Seit viereinhalb Jahren lebt sie mit der Diagnose Morbus Crohn.
Ihr Traum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie eine Krankheit einen Lebenstraum zerst&ouml;ren kann, aber die Kranke trotzdem ein Studium meistert und ein erf&uuml;lltes Leben hat, zeigt das <a href="http://blog.smccv.ch/crohn/colitis/ich-hoffe-dass-das-irgendwann-wieder-moglich-sein-wird%e2%80%a6-interview-mit-tanja/">Interview</a> mit Tanja (Name ge&auml;ndert). Sie stammt aus Basel, ist 22 Jahre alt und studiert im dritten Jahr Biologie an der Universit&auml;t Basel. Seit viereinhalb Jahren lebt sie mit der Diagnose <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Morbus_Crohn">Morbus Crohn</a>.<br />
Ihr Traum war es, mit einem Sportstipendium nach Amerika zu gehen. Das ist jetzt nicht mehr m&ouml;glich. Der Sport hat sie aber gelehrt, zu k&auml;mpfen und das hilft ihr, auch ihr Leben mit Morbus Crohn zu bew&auml;ltigen. Nicht einfach, aber beispielhaft!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.offene-plattform.de/2010/01/14/morbus-crohn-ich-wollte-eigentlich-mit-dem-sportstipendium-nach-amerika/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>Eine Parkerleichterung würde mir zu mehr Lebensqualität verhelfen</title>
		<link>http://www.offene-plattform.de/2009/11/26/eine-parkerleichterung-wurde-mir-zu-mehr-lebensqualitat-verhelfen/</link>
		<comments>http://www.offene-plattform.de/2009/11/26/eine-parkerleichterung-wurde-mir-zu-mehr-lebensqualitat-verhelfen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 20:33:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erika Knobloch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltagsschilderungen]]></category>
		<category><![CDATA[barrierefrei]]></category>
		<category><![CDATA[Behinderung]]></category>
		<category><![CDATA[Integration]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich hatte aus der Not heraus (konnte meinen kurzen Arbeitsweg von 2 km nicht mehr laufen!) mit 57 Jahren noch einmal Fahrstunden genommen, nachdem mein Antrag auf finanzielle Unterst&#252;tzung f&#252;r den Erwerb eines eigenen PKW als Schwerbehinderte genehmigt war. Bis dahin war ich durch meine immer schlechter werdende Gehf&#228;higkeit (ich brauche seit ca. 19 Jahren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte aus der Not heraus (konnte meinen kurzen Arbeitsweg von 2 km nicht mehr laufen!) mit 57 Jahren noch einmal Fahrstunden genommen, nachdem mein Antrag auf finanzielle Unterst&uuml;tzung f&uuml;r den Erwerb eines eigenen PKW als Schwerbehinderte genehmigt war. Bis dahin war ich durch meine immer schlechter werdende Gehf&auml;higkeit (ich brauche seit ca. 19 Jahren eine Unterarmst&uuml;tze beim Laufen) auf die Mitnahmebereitschaft von sehr netten Kollegen oder auf ein teures Taxi angewiesen. Klappte das nicht, konnte ich weder einkaufen, noch meinen ehrenamtlichen Pflichten nachgehen. Dasselbe galt auch für alle Dinge des pers&ouml;nlichen Bereichs. Mein Mann half, wo er konnte aber er war Schichtarbeiter. So musste z.B. manchmal meine, ebenfalls auf Hilfe angewiesene Mutter oder meine rollstuhlfahrende Schwiegermutter umsonst warten, was mich wiederum psychisch sehr belastete.</p>
<p>Das Auto zu bekommen und selbst zu fahren, war für mich daher ein unbeschreibliches Gl&uuml;ck. So empfinde ich auch noch heute. Aber was n&uuml;tzt das, wenn kein Parkplatz in der N&auml;he des Zielortes ist. Ich bin darauf angewiesen, dass die zur&uuml;ckzulegenden Wege m&ouml;glichst kurz sind. D. h. ich ben&ouml;tige Parkm&ouml;glichkeiten in der N&auml;he des Zielortes, den ich erreichen will. Gibt es dort keine Parkm&ouml;glichkeiten, dann brauche ich gar nicht erst loszufahren oder ich verzichte von vornherein darauf, diesen Ort anzusteuern. Mit Parkerleichterung w&auml;re ich also viel beweglicher.</p>
<p>Ich habe zwar fahren, einparken und schimpfen gelernt, aber ich musste auch lernen, dass das &raquo;Kämpfen&laquo; f&uuml;r mich noch lange nicht zu Ende war. Denn was nutzte das beste behindertengerechte Auto, wenn ich zu weite Wege vom Parkplatz habe, oder wie es mir oft passiert, dass jemand zu dicht beim Parken ans Auto heran f&auml;hrt und ich nicht einsteigen kann. Ich kann leider nicht mit meinen mehrfach operierten und implantierten H&uuml;ften wie ein Gesunder einsteigen, sondern muss beide Beine &raquo;hineinheben&laquo;. Dazu aber braucht man gen&uuml;gend Platz, um das auch zu k&ouml;nnen. Wenn ich zugeparkt bin, passiert es mir sehr oft, dass ich Fremde bitten muss, mir doch einmal das Auto herauszufahren. Diese Hilfe muss man aber erst mal finden. Bis jetzt hatte ich Gl&uuml;ck, dass keiner einfach mit meinem Auto davon gefahren ist.</p>
<p>1999 habe ich das erste Mal beim Ordnungsamt einen Antrag auf eine Parkerleichterung gestellt, weil ich der Meinung war, dass ich mit damals 80 Prozent Behinderung und dem Merkzeichen &raquo;G&laquo; (erhebliche K&ouml;rperbehinderung) doch eigentlich eine Parkerleichterung erhalten sollte. Dem war aber nicht so. Heute habe ich 90 Prozent Behinderung und die Merkzeichen &raquo;G&laquo; und &raquo;B&laquo; (Begleitperson beim Benutzen &ouml;ffentlicher Verkehrsmittel) aber eine Parkerleichterung habe ich immer noch nicht.</p>
<p>Ich wei&szlig; heute, dass es nicht die Schuld des Ordnungsamtes in Dresden ist, sondern dass es gesetzliche Bestimmungen gibt, auf die sich die Mitarbeiter berufen. In denen hei&szlig;t es, dass man mindestens oberschenkelamputiert oder querschnittsgel&auml;hmt sein muss, um das &raquo;aG&laquo; und damit die Parkerleichterung zu erhalten. Aber lassen sich Einzelschicksale wirklich in vorgefertigte Schubladen packen? Muss man nicht viel mehr ber&uuml;cksichtigen, welchen Zugewinn an Lebensqualit&auml;t und wieder gewonnene Selbstst&auml;ndigkeit der betreffende Mensch erhalten k&ouml;nnte und m&uuml;sste man nicht darauf die jeweilige Entscheidung begr&uuml;nden?</p>
<p>Jeder Arztbesuch, Einkauf, Friseurbesuch, Termin bei der Physiotherapie, gesellschaftliche Ereignisse wie Vereinsleben, Teilnahme an einem Arbeitskreis, Besuch von Messen oder z.B. schon der Weg zum Briefkasten sind f&uuml;r mich bereits seit ein paar Jahren nur eingeschr&auml;nkt oder gar nicht m&ouml;glich. Eine Parkerleichterung w&auml;re daher f&uuml;r mich eine sehr gro&szlig;e Hilfe und w&uuml;rde mir wieder mehr selbstbestimmtes Leben erm&ouml;glichen und meine Lebensqualit&auml;t verbessern. </p>
<p>Ich m&ouml;chte gern die M&ouml;glichkeit nutzen, mich hier im Internet zu diesem Thema mit anderen Betroffenen auszutauschen. Vielleicht kann ich &uuml;ber diesen Weg den einen oder anderen n&uuml;tzlichen Hinweis bekommen oder es gibt Menschen, die in einer &auml;hnlichen Situation sind und hier mitlesen. Dann freue ich mich sehr &uuml;ber Kommentare hier im Blog.</p>
<p><em>Erika Knobloch</em>, Dresden</p>
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		<title>Mit Behinderung studieren</title>
		<link>http://www.offene-plattform.de/2009/07/31/mit-behinderung-studieren/</link>
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		<pubDate>Fri, 31 Jul 2009 06:01:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltagsschilderungen]]></category>
		<category><![CDATA[Behinderung]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>

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		<description><![CDATA[Bis vor zwei Jahren bin ich ohne Behinderung durchs Leben gekommen; dann, nach dem Herzinfarkt, war es damit vorbei. Mit der danach permanent vorhandenen Behinderung komme ich ganz gut durchs Leben. Gl&#252;cklicherweise!

Ganz anders ist das sicher, wenn man schon in jungen Jahren oder von Geburt an behindert ist. Man lernt m&#246;glicherweise besser damit umzugehen, als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bis vor zwei Jahren bin ich ohne Behinderung durchs Leben gekommen; dann, nach dem Herzinfarkt, war es damit vorbei. Mit der danach permanent vorhandenen Behinderung komme ich ganz gut durchs Leben. Gl&uuml;cklicherweise!</p>
<p><a href="http://www.rueggerverlag.ch/page/verzeichnis/detail.cfm?CFID=411415&#38;CFTOKEN=&#38;id=673"><img src="http://www.offene-plattform.de/wp-content/uploads/2009/07/sichtbar_unsichtbar.jpg" alt="sichtbar_unsichtbar" width="127" height="180" class="alignright size-full wp-image-233" /></a></p>
<p>Ganz anders ist das sicher, wenn man schon in jungen Jahren oder von Geburt an behindert ist. Man lernt m&ouml;glicherweise besser damit umzugehen, als wenn es einem im Erwachsenenalter trifft, aber es ist und bleibt eine Behinderung. Wie ist das, wenn man als Behinderter studieren will bzw., studiert?<br />
In dem Buch von Caroline Cornelius (Hg.) <a href="http://www.rueggerverlag.ch/page/verzeichnis/detail.cfm?CFID=411415&amp;CFTOKEN=&amp;id=673">Sichtbar – unsichtbar</a> <em>Handicaps verst&auml;ndlich kommunizieren</em>, schildern behinderte Studierende ihren Alltag.</p>
<blockquote><p>Die Beitr&auml;ge im vorliegenden Buch erm&ouml;glichen einen Einblick in den Alltag von Studierenden mit Behinderungen und tragen so ebenfalls dazu bei, deutlich zu machen, mit welchen Hindernissen sie in ihrem Studienalltag konfrontiert sind und welchen Stellenwert der Gleichstellung zukommt. Sie zeigen auf, dass Studierende mit Behinderungen mit zahlreichen unn&ouml;tigen, vermeidbaren Hindernissen konfrontiert sind – mit unzug&auml;nglichen Geb&auml;uden, fehlenden technischen Hilfsmitteln, aber auch mit Unkenntnis und Vorurteilen –, die es ihnen erschweren oder verunm&ouml;glichen, gleich wie ihre Kommilitoninnen und Kommilitonen ohne Behinderungen vom Bildungsangebot Gebrauch zu machen. </p></blockquote>
<p><strong>Aus dem Inhaltsverzeichnis:</strong><br />
<em>Leben mit Nebenger&auml;uschen – Der Studienalltag einer H&ouml;rbehinderten..<br />
Blindfisch oder Der gemeinsame Weg zum Ziel<br />
Geburt einer Psychose – ein Zugang<br />
Morbus Crohn – eine unsichtbare Behinderung<br />
Willkommen, normale Welt<br />
Studium im Schneckenhaus<br />
Was hilft bei der Vereinbarkeit von Studium und Behinderung?</em></p>
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		<title>Borderliner</title>
		<link>http://www.offene-plattform.de/2009/04/25/borderliner/</link>
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		<pubDate>Sat, 25 Apr 2009 11:02:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Inga Wocker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltagsschilderungen]]></category>
		<category><![CDATA[Borderliner]]></category>
		<category><![CDATA[Bewusstheit]]></category>
		<category><![CDATA[Ehrlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[mühelos leben]]></category>
		<category><![CDATA[Verläßlichkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Borderliner sind total irre, unausgeglichen und anstrengend.
Bei denen wei&#223; man nie, woran man eigentlich ist.
Borderliner sind laut, aggressiv, manipulierend und arrogant.
Bei denen ist jede Therapie für die Katz, lass blo&#223; die Finger weg.
Wer nie eine sichere, stabile Beziehung erlebt und kennen gelernt hat, sondern st&#228;ndig zwischen zu viel N&#228;he und riesengro&#223;er Distanz hin- und her [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Borderliner sind total irre, unausgeglichen und anstrengend.<br />
Bei denen wei&szlig; man nie, woran man eigentlich ist.<br />
Borderliner sind laut, aggressiv, manipulierend und arrogant.<br />
Bei denen ist jede Therapie für die Katz, lass blo&szlig; die Finger weg.</p>
<p>Wer nie eine sichere, stabile Beziehung erlebt und kennen gelernt hat, sondern st&auml;ndig zwischen zu viel N&auml;he und riesengro&szlig;er Distanz hin- und her geworfen wurde, ist im Umgang mit anderen Menschen vorsichtig und misstrauisch, die Angst vor Ablehnung, Zur&uuml;ckweisung oder Missbrauch und Ausgenutztwerden ist gro&szlig;. Schutz bietet eine starke Fassade und selbstsicheres Auftreten, auch wenn es oft nur Maske und Schein ist.</p>
<p>Wer erlebt hat, dass Worte, Bedeutungen, ungesagt Gemeintes und Taten v&ouml;llig verschiedenes sein k&ouml;nnen, der hat zwangsl&auml;ufig sensible Antennen entwickelt, um Unaufrichtigkeit, Tabus, versteckte Botschaften und Befehle aufsp&uuml;ren zu k&ouml;nnen. Oft jedoch sind andere ver&auml;rgert, wenn Themen angesprochen werden, die sie lieber im Dunkeln lassen, wenn auf das reagiert wird, was sie gar nicht gesagt haben, was aber auf anderer Ebene wahrnehmbar ist:</p>
<p>Leute schreien mich mit hochrotem Kopf an, sie seien NIIIEEE AGGRESSIV!!! und eine untereinander v&ouml;llig zerstrittene Vereinsgruppe verstrahlt in jeder Sitzung Harmonie und Einigkeit, weil jeder genau wei&szlig;, welche Themen tabu zu sein haben. St&ouml;re ich nun das Selbstbild vom friedlichen, verst&auml;ndnisvollen Zeitgenossen bzw. der Gruppeneinigkeit, bin ich ruck-zuck der aggressive Borderliner, der Unordnung und Chaos bringt, vorher war alles so friedlich und einfach, war es das? Analog dazu Therapeuten, die nat&uuml;rlich wie jeder andere auch ihre blinden Flecken haben, sich aber meist gleich in ihrem Selbstbild vom &#8220;Therapeuten-&Uuml;ber-Vater&#8221; angegriffen f&uuml;hlen und aus purem Selbstschutz Borderliner als schwierig und therapieresistenz abstempeln, sind sie das?</p>
<p>F&uuml;r mich als Borderliner ist vieles um mich herum unsicher, br&uuml;chig, verwirrend und manchmal auch einfach nur zu viel. Ich brauche Klarheit und Aufrichtigkeit, Menschen, die bereit sind, ihre Wahrheit anzuerkennen und sich nicht wie bei einer Gehirnw&auml;sche gebetsm&uuml;hlenartig die gleichen So-soll-es-sein-S&auml;tze wiederholen, in der Hoffnung, dass sie dadurch richtiger werden. Harmonie, Liebe, Freude kann nicht auf Befehl angeordnet werden, Charakterz&uuml;ge, Probleme, Krisen verschwinden nicht dadurch, dass ich nicht hinsehe, mich nicht damit auseinandersetze oder sie einfach leugne und schwuppdiwupp wegdiskutiere.</p>
<p>Ich kenne meine Schwierigkeiten beim Aufbau und Erhalt von Beziehungen, dass ich lieber fliehe und den Kontakt abbreche, weil ich Angst davor habe, mich auf einen Menschen einzulassen. Ich wei&szlig;, dass ich aggressiv und impulsiv sein kann, dass ich andere mit meiner Art verletze oder kr&auml;nke, dass Offenheit und Klarheit wehtun k&ouml;nnen und vielleicht alte Wunden aufrei&szlig;en. Ich arbeite an mir, ich verstecke diese Schwierigkeiten nicht, und ich weiche nicht wie so viele &#8220;Normale&#8221; auf verdeckte Kampfmethoden aus, die genauso gemein und brutal sind, sich aber leichter vertuschen lassen und als &#8220;Missverst&auml;ndnis&#8221; weggeredet werden k&ouml;nnen. Im Zweifelsfall ist es nat&uuml;rlich am einfachsten, denjenigen auszuschlie&szlig;en oder zu diffamieren, der im Grunde genommen nur die &#8220;Nacktheit des Kaisers&#8221; festgestellt hat.</p>
<p>Borderliner haben wie jeder andere Mensch auch etwas zu geben und sind besondere Menschen. Ich kann sicher nicht f&uuml;r alle sprechen, aber ich z.B. bin kreativ, habe viele Ideen und laufende Projekte, ich bin begeisterungsf&auml;hig und spontan, mitrei&szlig;end und hilfsbereit. Ich kann Verantwortung &uuml;bernehmen und bin zuverl&auml;ssig, und meine Aggressivit&auml;t ist oft auch eine enorme positive Kraft, die mich vorw&auml;rtsbringt und Klarheit schafft. Vielleicht reicht das nicht, um in der Welt als vollwertiges Mitglied anerkannt zu werden, aber ich brauche dieses kleine Gegengewicht, wenn ich durch Vorurteile und pauschale Ablehnung w&uuml;tend und hilflos bin, damit ich meine Bestimmung nicht aus den Augen verliere und gerade als Borderliner die Welt ein bisschen sch&ouml;ner mache.</p>
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		<title>Mühelos leben und arbeiten &#8211; geht das?</title>
		<link>http://www.offene-plattform.de/2009/04/21/muhelos-leben-und-arbeiten-geht-das/</link>
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		<pubDate>Tue, 21 Apr 2009 20:14:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Seraphina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltagsschilderungen]]></category>
		<category><![CDATA[Mühelos leben, lernen, arbeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Achtsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[arbeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Bewusstheit]]></category>
		<category><![CDATA[lernen]]></category>
		<category><![CDATA[mühelos leben]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin Seraphina, Mitte 40 und lebe in einer Gro&#223;stadt. Mein Leben lang habe ich mich angestrengt, eine gute Tochter, Mutter, Ehefrau, Arbeitnehmerin zu sein, mit dem Ergebnis, mich ausgebrannt und leer zu f&#252;hlen.
Daraufhin habe ich eine Reise zu mir selbst angetreten und bin auf neuen Wegen unterwegs. Mit dem Ziel, m&#252;helos zu leben und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin Seraphina, Mitte 40 und lebe in einer Gro&szlig;stadt. Mein Leben lang habe ich mich angestrengt, eine gute Tochter, Mutter, Ehefrau, Arbeitnehmerin zu sein, mit dem Ergebnis, mich ausgebrannt und leer zu f&uuml;hlen.<br />
Daraufhin habe ich eine Reise zu mir selbst angetreten und bin auf neuen Wegen unterwegs. Mit dem Ziel, m&uuml;helos zu leben und zu arbeiten.<br />
Ich habe Autoren gefunden z. B. Jacob Liberman, die den Weg dahin beschreiben.<br />
Ich w&uuml;rde mich &uuml;ber einen Erfahrungsaustausch mit anderen &uuml;ber dieses Thema freuen und es als bereichernd empfinden, das erworbene Wissen lebendig werden zulassen.</p>
<p>Meine ersten &Uuml;bungen auf dem Weg zum m&uuml;helosen Leben sind das Praktizieren von Achtsamkeit, das Herausfinden der Triebfeder meines Handelns.</p>
<p>Ich habe gelesen, dass m&uuml;heloses Lesen so gehen soll:<br />
- leicht im eigenen Rhythmus atmen<br />
- entspannen<br />
- lineares Denken loslassen<br />
- offenes Denken<br />
- Bewusstheit, um zu merken, wenn ich wieder in alten Mustern bin und dies dankbar annehmen<br />
- zu wissen, das da mehr in mir ist als nur der lineare Verstand</p>
<p>Ein Erlebnis hatte ich zum m&uuml;helosen Lesen, so dass ich eine Ahnung davon bekommen habe, was der Autor meinen k&ouml;nnte.<br />
Im Urlaub hatte eine Mitreisende Ihr Unterrichtsmaterial mit dabei. Das Thema interessierte mich und wir tauschten uns dar&uuml;ber aus. Ich bat Sie, mir Ihre Unterlagen zum Nachlesen zu &uuml;berlassen. Ich setzte mich an einen sch&ouml;nen Ort und vertiefte mich 2 Stunden in ein Skript mit ca. 80 Seiten und in ein Buch mit ca. 150 Seiten.<br />
Ich las diesmal anders. Indem ich bl&auml;tterte und wenn mich &Uuml;berschriften oder W&ouml;rter ansprangen, dann erst vertiefte ich mich. Nebenbei machte ich mir Notizen. Irgendwann hatte ich das Gef&uuml;hl, jetzt ist es genug und h&ouml;rte auf zu lesen. Ich gab meiner Mitreisenden die Unterlagen zur&uuml;ck, die sie bis dahin noch nicht gelesen hatte. Sie wollte meine Meinung wissen. Ich fing an zu erz&auml;hlen und merkte, dass ich ihr einen kleinen Vortrag &uuml;ber das Wesentliche des Themas hielt. Hinterher stellte ich f&uuml;r mich fest, das mir das Studium des Materials und auch der &#8220;Vortrag&#8221; leicht gefallen waren, m&uuml;helos.</p>
<p>Mich interessiert, ob jemand Erfahrung mit dem Thema gemacht hat und dar&uuml;ber berichten m&ouml;chte. Au&szlig;erdem interessiert mich, ob sich dies auf andere Bereiche &uuml;bertragen l&auml;sst, z. B: Beruf, Pr&uuml;fung.<br />
Beim St&ouml;bern im Web zu diesen Themen, habe ich ein sehr interessantes Blog von Georg Helmut mit dem Titel <a href="http://anders-leben-wollen.blogspot.com/">„Anders leben wollen“</a> gefunden.</p>
<p>Ich freue mich auf R&uuml;ckmeldungen.<br />
Liebe Gr&uuml;sse<br />
Seraphina</p>
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