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	<title>OFFENE PLATTFORM &#187; Alltagsschilderungen</title>
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		<title>Endlich &#8211; mein Behindertenparkplatz direkt vor meiner Haustür</title>
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		<pubDate>Sun, 16 Oct 2011 07:08:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erika Knobloch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltagsschilderungen]]></category>
		<category><![CDATA[Behinderung]]></category>

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		<description><![CDATA[Inzwischen habe ich nicht nur den neuen blauen Ausweis zur Parkerleichterung, sondern auch einen mit Rollstuhlzeichen gekennzeichneten Parkplatz gleich vor meinem Wohnhaus. Das ist eine sehr große Erleichterung für mich. Nun habe ich vor dem kommenden Winter mit Schnee und Glatteis nicht ganz so viel Angst, wie in der vergangenen Zeit. Mitunter musste ich weit… <a href="http://www.offene-plattform.de/2011/10/16/endlich-mein-behindertenparkplatz-direkt-vor-meiner-haustur/" rel="bookmark">Alles lesen</a>]]></description>
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<p>Inzwischen habe ich nicht nur den neuen blauen Ausweis zur Parkerleichterung, sondern auch einen mit Rollstuhlzeichen gekennzeichneten Parkplatz gleich vor  meinem Wohnhaus. Das ist eine sehr große Erleichterung für mich. Nun habe ich vor dem kommenden Winter mit Schnee und Glatteis nicht ganz so viel Angst, wie in der vergangenen Zeit. Mitunter musste ich weit weg vom Wohnhaus parken. Als behinderter Mensch fragt man sich, warum dauert es so lange, bis man Hilfe bekommt.<br />
<b>Was nützen uns Gesetze, wenn deren Umsetzung, wie in meinem Fall 12 Jahre dauert.</b></p>
<p>(siehe auch: <a href="http://www.nischenthema.de/mit-der-behinderung-lernt-man-im-laufe-der-zeit-zu-leben-nicht-aber-mit-ausgrenzung-und-ignoranz/">Mit der Behinderung lernt man im Laufe der Zeit zu leben – nicht aber mit Ausgrenzung und Ignoranz</a>)</p>

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		<title>Behörden in Deutschland und Österreich &#8211; eine Familie?</title>
		<link>http://www.offene-plattform.de/2011/08/04/behorden-in-deutschland-und-osterreich-eine-familie/</link>
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		<pubDate>Thu, 04 Aug 2011 20:09:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltagsschilderungen]]></category>
		<category><![CDATA[Chronisch Krank]]></category>
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		<category><![CDATA[sozial]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Erfahrungen mit den Sozialbehörden in Österreich erinnern an heimische Bedingungen, liest man den Artikel von Gabriela Pichelmayer aus Wien bei holy fruit salad!. Pflegegeld, Bundespflegesetz, Pflegestufen, medizinischer Dienst &#8211; hier wie da &#8211; Gabriela Pichelmayer schildert es hier ausführlich und eindringlich! <a href="http://www.offene-plattform.de/2011/08/04/behorden-in-deutschland-und-osterreich-eine-familie/" rel="bookmark">Alles lesen</a>]]></description>
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<p>Die Erfahrungen mit den Sozialbehörden in Österreich erinnern an heimische Bedingungen, liest man den <a href="http://holyfruitsalad.blogspot.com/2011/08/in-den-muhlen-des-sozialstaates.html">Artikel von <i>Gabriela Pichelmayer</i></a> aus Wien bei <a href="http://holyfruitsalad.blogspot.com/">holy fruit salad!</a>. Pflegegeld, Bundespflegesetz, Pflegestufen, medizinischer Dienst &#8211; hier wie da &#8211; <i>Gabriela Pichelmayer</i> <a href="http://holyfruitsalad.blogspot.com/2011/08/in-den-muhlen-des-sozialstaates.html">schildert es hier</a> ausführlich und eindringlich!</p>

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		<title>Ein perfektes Leben?</title>
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		<pubDate>Sat, 08 Jan 2011 10:41:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktionen]]></category>
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		<description><![CDATA[Gibt es das &#187;perfekte Leben&#171;? Wie sieht es aus, wie k&#246;nnte es aussehen? Die Caritas bringt im Rahmen ihrer Kampagne auf der Seite www.kein-mensch-ist-perfekt.de Beispiele aus Schule, Arbeit und Politik. Wer etwas dazu sagen hat, etwas beitragen m&#246;chte, schickt seinen Beitrag (max. 2.500 Zeichen) und zwei gute Fotos an: web@caritas.de. Via nischenThema <a href="http://www.offene-plattform.de/2011/01/08/ein-perfektes-leben/" rel="bookmark">Alles lesen</a>]]></description>
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<p><a href="http://blog.kein-mensch-ist-perfekt.de/startseite/"><img src="http://www.offene-plattform.de/wp-content/uploads/2011/01/was_ist_perfekt_frau.jpg" alt="Was ist perfekt?" title="was_ist_perfekt" width="180" height="150" class="alignright size-full wp-image-683" /></a></p>
<p>Gibt es das &raquo;perfekte Leben&laquo;? Wie sieht es aus, wie k&ouml;nnte es aussehen?<br />
Die Caritas bringt im Rahmen ihrer Kampagne auf der Seite <a href="http://www.kein-mensch-ist-perfekt.de/startseite">www.kein-mensch-ist-perfekt.de</a> Beispiele aus <a href="http://www.kein-mensch-ist-perfekt.de/meinung/gemeinsam-fuers-leben-lernen/">Schule</a>, <a href="http://www.kein-mensch-ist-perfekt.de/meinung/gemeinsam-einen-guten-job-machen/">Arbeit</a> und <a href="http://www.kein-mensch-ist-perfekt.de/meinung/gemeinsam-politik-gestalten/">Politik</a>.<br />
Wer etwas dazu sagen hat, etwas beitragen m&ouml;chte, schickt seinen Beitrag (max. 2.500 Zeichen) und zwei gute Fotos an: web@caritas.de.</p>
<p>Via <a href="http://www.nischenthema.de/kein-mensch-ist-perfekt/">nischenThema</a></p>

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		<title>Mythos Beziehungsunfähigkeit</title>
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		<pubDate>Sun, 02 Jan 2011 16:09:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Inga Wocker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltagsschilderungen]]></category>
		<category><![CDATA[Borderliner]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehung]]></category>
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		<description><![CDATA[Borderliner sind extrem in ihren Beziehungen, sie lieben oder hassen, sie können keine Beziehung aufrecht erhalten, sie stoßen die von sich, die sie am meisten lieben. Mit einem Borderliner wird jede Beziehung ein Drahtseilakt, der früher oder später zum Absturz führt, besser, man hält sich fern. Realität? Klischées? Abgestempelt aufgrund einer Diagnose? Selbsterfüllende Prophezeihung? Der… <a href="http://www.offene-plattform.de/2011/01/02/mythos-beziehungsunfahigkeit/" rel="bookmark">Alles lesen</a>]]></description>
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<p><strong>Borderliner sind extrem in ihren Beziehungen</strong>, sie lieben oder hassen, sie können keine Beziehung aufrecht erhalten, sie stoßen die von sich, die sie am meisten lieben. Mit einem Borderliner wird jede Beziehung ein Drahtseilakt, der früher oder später zum Absturz führt, besser, man hält sich fern. Realität? Klischées? Abgestempelt aufgrund einer Diagnose? Selbsterfüllende Prophezeihung? Der Weg des geringsten Widerstandes? Zugegeben, ich bin befangen, da ich selbst Borderliner bin. Damit bin ich jedoch gleichzeitig kompetente Expertin. Ich habe mich jahrelang selbst als beziehungsunfähig bezeichnet, bin Beziehungen daher eher aus dem Weg gegangen und habe nicht weiter darüber nachgedacht.</p>
<p><strong>Meine Erfahrungen</strong> mit den Tieren auf meinem Hof haben mir jedoch gezeigt, dass ich sehr wohl in der Lage bin, Beziehungen einzugehen. Ich laufe nicht davon, wenn es schwierig wird, ich habe Geduld und Ausdauer, ich lasse dem Tier seinen Raum, ich bin einfühlsam und sensibel. Wir lernen voneinander und die Beziehung entwickelt sich, wächst, wird sicher und verlässlich. Ich bin natürlich auch wütend oder genervt, habe einen schlechten Tag oder es bedrückt mich etwas ganz anderes. Genauso haben sie ihre verrückten 5 Minuten, wissen meist genau, wie sie mich auf die Palme bringen können und sind manchmal schlicht so nervig, dass ich sie am liebsten auf den Mond schießen würde. Doch ich gehe weiterhin mit ihnen spazieren, füttere und tränke, miste aus und beschäftige mich mit ihnen. Je länger ich sie kenne, desto stabiler wird die Beziehung, desto sicherer werde ich und desto verlässlicher werden die Tiere. Und das genau ist vielleicht der große Unterschied zu Menschen.</p>
<p><strong>Eine Beziehung zu einem Menschen aufbauen ist immer ein Risiko</strong>, ich kann mich nicht darauf verlassen, dass sie sich weiterentwickelt und tatsächlich stabiler und sicherer wird. In Beziehungen mit Menschen fehlt mir oft die für mich notwendige Klarheit und Direktheit. Wenn eine Beziehung nicht klappt, trägt jeder anteilig 50% dazu bei, daher bin ich mittlerweile soweit, nicht freiwillig die 100% zu übernehmen, nur weil ich ein &#8220;beziehungsunfähiger Borderliner&#8221; bin. Auf meine Kappe nehme ich hingegen, und das wäre meine vorläufige neue These zu diesem Problem, dass ich mir unbewußt vielleicht gerade solche Menschen aussuche, die selbst Schwierigkeiten mit Beziehungen haben und vor Klarheit und Verbindlichkeit in ihre Vernebelungstaktiken und Doppelbödigkeiten fliehen, die mich dann auf die Palme bringen und mir den Boden unter den Füßen wegziehen. Damit ist das Ende absehbar und ich bleibe zurück als &#8220;beziehungsunfähiger Borderliner&#8221; &#8211; auf zur nächsten Runde.</p>
<p><strong>Ich habe Anfang 2010 eine langjährige Freundschaft dahingehend auf die Probe gestellt</strong> und genau das bestätigt bekommen. Unausgesprochen beruhte diese Beziehung auf der Tatsache, dass ich beziehungsunfähig bin und daher entsprechend Distanz brauche. Auf dieser Basis war es für den Mann ziemlich ungefährlich über die Jahre hinweg immer mal wieder zu behaupten, er könne sich durchaus mehr vorstellen, und mit mir zu flirten, mein &#8220;Nein&#8221; war ihm sicher. Es war vertrautes Terrain &#8211; auch für mich. Da ich mir jedoch vorgenommen hatte, endlich neue Wege zu gehen und nicht immer wieder die alten Muster nachzuspielen, ging ich diesmal einen Schritt weiter, überraschte nicht nur mich, sondern besonders ihn. Erst dadurch wurde die gut versteckte Unterkonstruktion freigelegt. Oder wie mein Therapeut trocken meinte: &#8220;Es überrascht Sie doch nicht wirklich, dass es mit xy nicht geklappt hat, oder?&#8221; Nein, es überraschte mich nicht.</p>
<p><strong>Von klein auf bin ich es gewöhnt</strong>, mich auf wechselnde Situationen und Stimmungen schnell und flexibel einzustellen. Menschen, die von einem Thema zum nächsten springen, erst dies, dann jenes planen und dann doch wieder alles über den Haufen werfen und anders handeln müssen sind mir vertraut. Ich kann mich anpassen und darauf reagieren. Dementsprechend &#8220;pflegeleicht&#8221; bin ich in Freundschaften. Inzwischen jedoch denke ich, dass ich folglich genau solche Menschen kennen lerne und in meinem Umfeld sammle, weil sie mir vertraut sind. Durch die Tiere habe ich erkannt, was ich mir wirklich in einer Beziehung wünsche, und was ich in den vielen bisherigen Freundschaften und Beziehungsversuchen vermisste: Klarheit und Beständigkeit, gemeinsames Wachsen, Zuverlässigkeit, Verantwortung füreinander übernehmen und diese leichte Zärtlichkeit und Freude darüber, weil man zusammenleben darf.</p>
<p><strong>Auch wenn ich vor diesem Neuen und Fremden Angst habe</strong> und die Versuchung für mich groß ist, lieber in altbekannte, vertraute Muster zu fliehen, weiß ich, dass es diese anderen Menschen tatsächlich gibt: Meine Klarheit und Direktheit wird sie nicht in die Flucht treiben, und sie brauchen auch keine Vernebelungswolke, um mich auf Abstand zu halten. In ihrer Gegenwart bin ich kein &#8220;beziehungsunfähiger Borderliner&#8221;, der die Gesamtschuld am Scheitern der Beziehung mit größter Selbstverständlichkeit zugeschoben bekommt, sondern ein Mensch, der zusammen mit einem anderen Menschen das Wagnis des gegenseitigen &#8220;Zähmens&#8221; eingeht, an dieser Aufgabe wächst und zusammen mit ihm glücklich wird.</p>

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		<title>Borderline &#8211; Abstürze, Wut und Weiterleben</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Sep 2010 17:01:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Inga Wocker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltagsschilderungen]]></category>
		<category><![CDATA[Borderliner]]></category>
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		<description><![CDATA[Inzwischen habe ich gelernt mir zu sagen, &#8220;es ist nur eine Phase, es wird auch diesmal vorbeigehen&#8221;, wenn es wieder einmal soweit ist und ich abstürze. Wenn mir von einer Sekunde auf die andere die Luft ausgeht und mein komplettes Leben im schwarzen See versinkt. Was mache ich hier, wozu das Ganze, was hat das… <a href="http://www.offene-plattform.de/2010/09/23/borderline-absturze-wut-und-weiterleben/" rel="bookmark">Alles lesen</a>]]></description>
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<p>Inzwischen habe ich gelernt mir zu sagen, &#8220;es ist nur eine Phase, es wird auch diesmal vorbeigehen&#8221;, wenn es wieder einmal soweit ist und ich abstürze. Wenn mir von einer Sekunde auf die andere die Luft ausgeht und mein komplettes Leben im schwarzen See versinkt. Was mache ich hier, wozu das Ganze, was hat das alles für einen Sinn, ich will weg, ich will alles hinschmeißen, am liebsten totsein, sofort, auf der Stelle. Wo ich hinschaue ist es plötzlich grau, keine einzige Farbe mehr, kein Leuchten, kein Lachen, keine Schönheit, die mich fasziniert, kein Wunder, das mich verzaubert, Leere -</p>
<p>Es gab Zeiten, da bin ich ihr entkommen, indem ich mich mitten hinein ins Leben warf, Partys, Feiern, Freunde, Experimente, Menschen, Ablenkung. Wildes verzweifeltes Leben-Wollen, Leben-Müssen, nur nicht aufgeben, weitermachen, stark sein, tapfer das Leben ertragen in seiner ganzen Unerträglichkeit. Gerade dann, wenn es mir am allerschlechtesten ging, war ich am fröhlichsten, munter, optimistisch, offensichtlich auch anziehend, denn es fanden sich immer irgendwelche Männer oder Frauen, die sich von meiner Maske blenden ließen.</p>
<p>Es gab Zeiten, da habe ich meinen Körper dafür büßen lassen, dass ich hier auf der Welt sein und diese unerträgliche Existenz Tag für Tag weiterleben muss. Ich habe mich überfressen, ich habe gehungert, ich habe nicht geschlafen, ich habe massenweise Cola getrunken, ich bin ewig durch die Stadt gelaufen, ich habe mich geschnitten. Mein Körper,<br />
das war der Feind, der Verräter, durch ihn war ich mit der Welt verbunden und gleichzeitig hatte ich keinerlei Bezug zu ihm, fühlte mich leblos, wie ausgestanzt, kilometerweit weg<br />
von anderen Menschen, der Welt um mich herum. <span id="more-604"></span></p>
<p>Es gab Zeiten, da verschwand ich einfach, und die reale Welt verschwand auch. Ich kämpfte gegen einen dunklen Herrscher, suchte ein weißes Schloß und bekam Botschaften von Krähen im Park. Alles hatte Bedeutung, Zusammenhänge entstanden, die außer mir keiner sah und die ich auch nicht erklären konnte. Alles war gleichzeitig völlig klar und beängstigend unklar, ich konnte meiner eigenen Wahrnehmung nicht mehr trauen und schwankte wie im Traum zwischen Schlafen und Wachen.</p>
<p>Ich kann auch im Nachhinein nicht sagen, ob es gut oder schlecht war, dass man mich mit starken Medikamenten ruhigstellte, dass man mich einsperrte und phasenweise zu meiner eigenen Sicherheit wie es hieß ans Bett schnallte, mir den Weg hinaus versperrte, mich bewachte, kontrollierte. Ich weiß, dass ich oft in solchen Momenten dachte, das ist das Ende, ich kann nicht mehr weiter, bitte, lasst mich endlich in Frieden. Sterben als Erlösung, keine Kraft mehr haben zum Weiterleben.</p>
<p>Und da war diese Wut, die aus großer Tiefe heraufstieg, brodelte und kochte, mich schließlich bis zum Rand hin ausfüllte und weitertrieb. Sie mobilisierte Kräfte, die ich nie für möglich gehalten habe, so dass ich nicht aufgab, nicht stehenblieb, nicht einfach mein Leben wegwarf. Sie lehrte mich kämpfen, vorwärtsgehen, durchhalten, leben.</p>
<p>Ich weiß, auf meine Wut ist Verlass, wenn &#8220;alle Stricke reißen&#8221; wird sie dasein und mir einen Ausweg zeigen. Inzwischen bin ich aber längst nicht mehr so auf sie angewiesen wie früher, denn ich habe solche Phasen oft schon durchgemacht und gelernt, dass sie vorübergehen. Abstürze kommen genauso rasch wie Aufschwünge, und manchmal genügt ein Gewitter, ein plötzlich am Himmel auftauchender Regenbogen, das Glitzern eines Libellenflügels und aus dem Häufchen Elend wird der glücklichste Mensch auf Erden &#8211; auch wieder extrem, aber diesen Augenblick brauche ich, um durch die dunklen Abschnitte zu kommen.</p>
<p>Therapeuten sehen das Behandlungsziel meist darin, dass man sich auf eine Mitte einschaukelt, mit nur geringen Ausschlägen nach oben und unten. Unter Medikamenten habe ich das kennengelernt, aber das war kein Leben für mich. Ich fühlte mich wie ein Automat, ausgebremst, zusammengedrückt, rechts und links Begrenzungen, die deinen Lebensschwingungen Einhalt gebieten, wie ein 2-Meter-Mensch in einem Puppenhaus.</p>
<p>Ich weiß, die Abstürze sind die Hölle, und ich werde sie nicht verhindern können, aber die Hochs nehmen ihnen Schwärze und Schrecken. Meine starke Empfindsamkeit ist Fluch und Geschenk, sicher wäre ich manchmal lieber dickfelliger, aber viel viel öfter bin ich dankbar und glücklich, dass der mattschwarze Schimmer auf dem Fell meiner Hündin oder<br />
Rauhreif am Grashalm mich berühren und staunen lassen. Ich möchte die Welt in ihren zahlreichen Facetten und unzähligen Nuancen wahrnehmen und erleben, auch wenn es<br />
anstrengend ist und mich phasenweise völlig überfordert, &#8220;es wird auch diesmal vorbeigehen&#8221;, und der Umschlag von Skepsis zu vorsichtigem Verstehen auf deinem Gesicht wird mich hinaufkatapultieren &#8211; Licht und Farbe.</p>

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		<item>
		<title>Bewilligung einer Parkerleichterung – Ich gebe nicht auf! -Update-</title>
		<link>http://www.offene-plattform.de/2010/05/05/bewilligung-einer-parkerleichterung-%e2%80%93-ich-gebe-nicht-auf-update/</link>
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		<pubDate>Wed, 05 May 2010 18:54:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans</dc:creator>
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		<category><![CDATA[barrierefrei]]></category>
		<category><![CDATA[Behinderung]]></category>
		<category><![CDATA[Integration]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf nischenThema hat InaMS einen Artikel &#252;ber ihren Besuch bei Frau Erika Knobloch ver&#246;ffentlicht. Nach wie vor geht es um die Parkerleichterung. Ihre Situation schildert Frau Knobloch auch in einem kurzen Video: Wie InaMS schreibt, hat sich inzwischen ein Fortschritt eingestellt und Frau Knobloch hat zumindest eine orangene Parkkarte bekommen. <a href="http://www.offene-plattform.de/2010/05/05/bewilligung-einer-parkerleichterung-%e2%80%93-ich-gebe-nicht-auf-update/" rel="bookmark">Alles lesen</a>]]></description>
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<p>Auf <a href="http://nischenthema.de/">nischenThema</a> hat <em>InaMS</em> einen Artikel &uuml;ber ihren Besuch bei Frau Erika Knobloch ver&ouml;ffentlicht. Nach wie vor geht es um die Parkerleichterung. Ihre Situation schildert Frau Knobloch auch in einem kurzen Video:</p>
<p><object width="560" height="340"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/xPW7iFIeAuI&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/xPW7iFIeAuI&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="500" height="306"></embed></object></p>
<p>Wie <em>InaMS</em> schreibt, hat sich inzwischen ein Fortschritt eingestellt und Frau Knobloch hat zumindest eine orangene Parkkarte bekommen.</p>

]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Erfahrungen mit 1&amp;1 Internet AG</title>
		<link>http://www.offene-plattform.de/2010/04/08/erfahrungen-mit-11-internet-ag/</link>
		<comments>http://www.offene-plattform.de/2010/04/08/erfahrungen-mit-11-internet-ag/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 08 Apr 2010 19:23:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltagsschilderungen]]></category>
		<category><![CDATA[Vernetzung]]></category>
		<category><![CDATA[Kundenzufriedenheit]]></category>
		<category><![CDATA[netzwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Verläßlichkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Den folgenden Text hat uns Herr Klaus W. mit Bitte zur Veröffentlichung zugesandt. (Insoweit sind die u.a. Informationen zum Autor diesmal nicht für den Autor, sondern für den Veröffentlicher zutreffend.) Einrichtung eines DSL Surf &#38; Phone Komplettpaketes Zunächst wurde mir für den 25.02.2010 ein Technikerbesuch zur Freischaltung des Anschlusses mitgeteilt mit dem Hinweis, dass bei… <a href="http://www.offene-plattform.de/2010/04/08/erfahrungen-mit-11-internet-ag/" rel="bookmark">Alles lesen</a>]]></description>
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<p><strong>Den folgenden Text hat uns Herr Klaus W. mit Bitte zur Veröffentlichung zugesandt.</strong><br />
(<em>Insoweit sind die u.a. Informationen zum Autor diesmal nicht für den Autor, sondern für den Veröffentlicher zutreffend.</em>)</p>
<h3>Einrichtung eines DSL Surf &amp; Phone Komplettpaketes</h3>
<p>Zunächst wurde mir für den 25.02.2010 ein Technikerbesuch zur Freischaltung  des Anschlusses mitgeteilt mit dem Hinweis, dass bei Nichteinhaltung  eine Gebühr durch den Kunden fällig wird. Unter einer gebührenpflichtigen  Nummer (14 ct./min.) wurde eine Terminverschiebung angeboten. Davon habe ich Gebrauch gemacht. Allerdings ist es sehr zeit- und damit auch kostenaufwändig einen Mitarbeiter, der sich auch zuständig fühlt, zu erreichen. Beim ersten Kontakt konnte die Mitarbeiterin den von ihr selbst angebotenen Ersatztermin nicht fest buchen, da ein PC-Problem vorlag. Ich sollte wenige Tage später nochmals anrufen um den Termin bestätigen zu lassen. Das habe ich getan. Wieder war der Anruf sehr zeitaufwändig, wieder waren angeblich Softwareprobleme die Ursache. Aber der neue Anschlusstermin 01.03.2010 zwischen 8:00 Uhr und 16:00 wurde bestätigt. Am 27.02.2010 erreichte mich ein Schreiben von 1&amp;1. Darin wurde mir mitgeteilt, dass bedauerlicherweise der Termin 01.03. nicht eingehalten werden <strong>konnte</strong>. In der Vergangenheitsform wurde ich davon unterrichtet, dass die Schaltung an einem in der Zukunft liegender Termin nicht vorgenommen werden konnte. Eine 0800-Nummer zur weiteren Klärung war angegeben.</p>
<p>Unter dieser Servicenummer brauchte es allerdings stundenlange Versuche, um überhaupt einen  Ansprechpartner zu erreichen. Ständig kam die Ansage, dass alle Serviceplätze belegt sind. Die Mitarbeiterin, die ich dann endlich sprechen konnte, bestätigte mir aber den Termin 01.03. Das Schreiben konnte sie sich nicht erklären.</p>
<p>Am 01.03.2010 kam kein Techniker. Umsonst  einen freien Tag genommen. An dem Tag war auch die Servicenummer bis zum Ende der Servicezeit ständig besetzt.</p>
<p>Am nächsten Tag, wieder nach etlichen Versuchen, war ein Mitarbeiter dann erstaunt, dass der Termin nicht eingehalten wurde. Ich gab ihm meine Handynummer, mit der Bitte, mich sofort nach Klärung der Angelegenheit  zurückzurufen. Dies geschah allerdings nicht. Stattdessen wurde mir mit Schreiben vom 03.03.2010 ein neuer Technikertermin für den 15.03. angekündigt. Zwischenzeitlich hatte ich 1&amp;1 bereits schriftlich auf die Einhaltung der Vertragsbedingungen hingewiesen und eine Frist von 2 Wochen laut der Allgemeinen Geschäftsbedingungen gesetzt. In dem Schreiben habe ich auch mitgeteilt, zu welchen Zeiten ich für einen Technikertermin zur Verfügung stehe. Gleichzeitig habe ich auf die schlechte telefonische Erreichbarkeit aufmerksam gemacht und angefragt, welche Entschädigung denn  gewährt wird, wenn 1&amp;1 Termine nicht einhält, da der Kunde ja sofort zur Kasse gebeten wird. Eine Antwort steht aus. Den vorgeschlagenen Termin 15.03. (natürlich wieder zwischen 8:00 Uhr und 16:00 Uhr) habe ich schriftlich abgesagt. Ich bin der Meinung, dass sich das Unternehmen nun nach meinen Zeitvorstellungen zu richten hat und  das ist vor 8:00 Uhr oder nach 16:00 Uhr. </p>
<p>Die telefonische Erreichbarkeit von 1&amp;1hat sich nicht gebessert. Ich habe nun am 26.03.2010 die mir bereits überlassenen technischen Geräte an 1&amp;1 zurück geschickt und bin vom Vertrag wegen Verzug der Leistungsverpflichtung zurück getreten.</p>
<p>Mit dem Geschäftsgebaren  des Unternehmens 1&amp;1 Internet AG bin ich völlig unzufrieden und das Verhalten entspricht nach meinen Erfahrungen gar nicht der von dem Unternehmen in der Öffentlichkeit dargestellten Kundenfreundlichkeit. Der Kunde steht meines Erachtens nicht im Vordergrund. Insbesondere der angeblich neu geschaffene Posten des Leiters der Kundenzufriedenheit scheint nur  werbewirksam ausgeschlachtet zu werden. Ich konnte den betreffenden Herrn jedenfalls bisher nicht erreichen noch hat er sich von sich aus mit mir in Verbindung gesetzt.</p>
<p>Ich würde mich freuen, wenn 1&amp;1 mir umgehend bestätigen könnte, dass mein Vertrag mit der am 26.03.2010 erfolgten Rücksendung der technischen Geräte hinfällig geworden ist. Bisher habe ich dazu noch kein Feedback erhalten. Weiterhin möchte ich den MitarbeiterInnen des Social-Media Teams von 1&amp;1, die ja auch über <a href="http://twitter.com/1und1">Twitter</a> zu erreichen sind über diesen Blogbeitrag die Möglichkeit geben, mit mir hier in den Kommentaren ins Gespräch zu kommen.<br />
Vielen Dank!</p>
<p><strong>Klaus W.</strong></p>
<p><em><strong>Zusatz des Ver&ouml;ffentlichers:</strong><br />
Sollte sich 1&amp;1 melden, wird per E-Mail die Kundennummer von Klaus W. weiter gereicht. Auch ist er ständig via Handy zu erreichen.</em></p>

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		<title>Bewilligung einer Parkerleichterung &#8211; Ich gebe nicht auf!</title>
		<link>http://www.offene-plattform.de/2010/03/22/bewilligung-einer-parkerleichterung-ich-gebe-nicht-auf/</link>
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		<pubDate>Mon, 22 Mar 2010 07:13:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erika Knobloch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltagsschilderungen]]></category>
		<category><![CDATA[barrierefrei]]></category>
		<category><![CDATA[Behinderung]]></category>
		<category><![CDATA[Integration]]></category>

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		<description><![CDATA[Dresden, 01.03.2010 Erika Knobloch xxxxxxxx xxxxxxxx xxxxxxxx An die Geschäftsleitung des Sozialverbandes Dresden Schwerbehinderteneigenschaften Junghansstraße 2 01277 Dresden Ihren Teilabhilfebescheid nach §85 des Sozialgerichtsgesetzes vom 25.01.2010 und erneute Ablehnung meines Antrages auf Bewilligung einer Parkerleichterung Sehr geehrte Damen und Herren, zunächst möchte ich den mir zugesandten noch ausstehenden Kurzantrag G 12/5002335375 an Sie ausgefüllt zurück… <a href="http://www.offene-plattform.de/2010/03/22/bewilligung-einer-parkerleichterung-ich-gebe-nicht-auf/" rel="bookmark">Alles lesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p align="right">Dresden, 01.03.2010</p>
<p><strong>Erika Knobloch</strong><br />
xxxxxxxx<br />
xxxxxxxx<br />
xxxxxxxx</p>
<p><strong>An die Geschäftsleitung<br />
des Sozialverbandes Dresden<br />
Schwerbehinderteneigenschaften<br />
Junghansstraße 2<br />
01277 Dresden</strong></p>
<p><strong>Ihren Teilabhilfebescheid nach §85 des Sozialgerichtsgesetzes vom 25.01.2010<br />
und erneute Ablehnung meines Antrages auf Bewilligung einer Parkerleichterung</strong></p>
<p>Sehr geehrte Damen und Herren,</p>
<p>zunächst möchte ich den mir zugesandten noch ausstehenden Kurzantrag G 12/5002335375 an Sie ausgefüllt zurück senden.<br />
Ich bin, was Ihrer Dienststelle seit Jahren bekannt ist, seit ca. 30 Jahren aufgrund eines angeborenen Hüftleidens schwerbehindert. Mein Pkw ist die einzige Möglichkeit einer selbständigen Fortbewegung für mich.<br />
Ich bin jetzt zu 100 Grad schwerbehindert und man muss schon ein Lebenskünstler sein, mit derartigen sehr schmerzhaften und persönlich einschränkenden Behinderungen zu leben. Meine Artikel über dieses Thema sind im Internet unter <a href="http://www.offene-plattform.de/author/erikaknobloch/">www.offene-plattform.de/author/erikaknobloch</a> zu finden und können von Ihnen nachgelesen werden.<br />
Man müsste meinen, dass in unserer christlich orientierten Gesellschaft die zuständigen bezahlten Behörden schnell und unkompliziert schwerbehinderten Menschen in ihrem schweren Los helfen. Viele Dienststellen handeln schon so, was ich von meiner jahrelangen Tätigkeit als ehrenamtliche Schwerbehindertenfrau bestätigen kann.<br />
Offensichtlich hat sich dieser ethische Grundsatz bei ihnen noch nicht herumgesprochen, oder ihre Mitarbeiter handeln gleichgültig. Wie anders kann man sich erklären, dass meine Anträge auf eine für mich lebensnotwendige Parkerkleichterung seit 1999 aufgrund Ihrer Angaben immer wieder abgelehnt werden. Auch die Anträge auf den sogenannten „Sachsenerlass“ (seit 01.09.1999 Gültigkeit in ganz Deutschland) wurden mit dem letzten Bescheid vom 23.02.2010 das 4. Mal abgelehnt.<br />
Ich fühle mich nicht nur ungerecht behandelt und immer mehr in die Isolierung gedrängt, sondern regelrecht diskriminiert, zumal die Parksituation in Dresden problematisch ist. Außerdem fehlt bei dem Teilabhilfebescheid vom 25.01.2010 die einzelne prozentuale Aufschlüsselung, nach der Sie ja meinen Antrag an das Ordnungsamt DD abgelehnt haben.<br />
Ich bitte um baldige Hilfe und Antwort mit dieser Aufschlüsselung an mich und nachrichtlich an die Dienststelle des VdK Kreisverband Dresden, Breitscheidstr. 38 in 01237 Dresden.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen<br />
Erika Knobloch</p>
<p><b>Update 19.06.2011 (vom admin):</b><br />
Es hat doch noch geklappt &#8211; Frau Knobloch hat endlich die Parkerleichterung bekommen &#8211; siehe hier: <a href="http://www.nischenthema.de/hurra-ich-habe-das-merkzeichen-ag/">Hurra, ich habe das Merkzeichen “aG”</a></p>

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		</item>
		<item>
		<title>Sehbehinderte fahren mit dem Auto vor</title>
		<link>http://www.offene-plattform.de/2010/02/28/sehbehinderte-fahren-mit-dem-auto-vor/</link>
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		<pubDate>Sun, 28 Feb 2010 16:02:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Alltagsschilderungen]]></category>
		<category><![CDATA[Behinderung]]></category>
		<category><![CDATA[Bewusstheit]]></category>
		<category><![CDATA[Ehrlichkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Die sog Sonntagsreden der Politiker beinhalten ja mit schöner Regelmäßigkeit auch ein paar Sätze zur Integration von Behinderten in der Lern- und Arbeitswelt. Wie es wirklich darum bestellt ist, bekommt Unsereins in der Regel nicht zu shen, sofern es im Bekannten-, Verwandten- oder Freundeskreis nicht jemand gibt, der behindert ist und berichten kann, wie die… <a href="http://www.offene-plattform.de/2010/02/28/sehbehinderte-fahren-mit-dem-auto-vor/" rel="bookmark">Alles lesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<div class="topsy_widget_data topsy_theme_jade" style="float: right;margin-left: 0.75em; background: url(data:,%7B%20%22url%22%3A%20%22http%253A%252F%252Fwww.offene-plattform.de%252F2010%252F02%252F28%252Fsehbehinderte-fahren-mit-dem-auto-vor%252F%22%2C%20%22style%22%3A%20%22big%22%2C%20%22title%22%3A%20%22Sehbehinderte%20fahren%20mit%20dem%20Auto%20vor%22%20%7D);"></div>
<p>Die sog Sonntagsreden der Politiker beinhalten ja mit schöner Regelmäßigkeit auch ein paar Sätze zur Integration von Behinderten in der Lern- und Arbeitswelt. Wie es wirklich darum bestellt ist, bekommt Unsereins in der Regel nicht zu shen, sofern es im Bekannten-, Verwandten- oder Freundeskreis nicht jemand gibt, der behindert ist und berichten kann, wie die Wirklichkeit abseits der Reden der Politiker in dieser Hinsicht aussieht.<br />
Bei <a href="http://jetzt.sueddeutsche.de/">jetzt.de</a> schreibt <em>BananenBill</em> über <a href="http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/497796">seine Erfahrungen</a> mit dem Berufsförderungswerk Würzburg. Er hat drei Jahre in dieser Einrichtung verbracht und möchte allen Interessenten entschieden davon abraten, ihre Zeit dort zu vertrödeln. Er hat mit Teilnehmern gesprochen, hat zugehört, als andere weggehört haben. Sein Bericht ist als Weckruf gedacht.<br />
Die Kapitelüberschriften seines Berichtes:</p>
<ul>
Gemeinsam einsam – das BFW als Zwei-Klassen-Gesellschaft<br />
Blinde werden wie Dreck behandelt<br />
Im Grunde wollen sie uns nicht<br />
Wir müssen draußen bleiben<br />
„Niemand wird aufgeschrieben“ – das BFW als totale Institution<br />
Wenn aus Fürsorge Kontrolle wird<br />
Im Auge der Kamera<br />
Niemand hat vor, eine Mauer zu bauen<br />
Der Feind guckt mit<br />
In den 60ern stehen geblieben<br />
Über Tratschtanten und Märchenonkel<br />
Ausbildungen, die keiner braucht</ul>
<p>Eindrucksvoll. Ist das ein Einzelfall?</p>

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		</item>
		<item>
		<title>Borderline, Identität und Beziehung</title>
		<link>http://www.offene-plattform.de/2010/01/17/borderline-identitat-und-beziehung/</link>
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		<pubDate>Sun, 17 Jan 2010 08:18:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Inga Wocker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltagsschilderungen]]></category>
		<category><![CDATA[Borderliner]]></category>
		<category><![CDATA[Bewusstheit]]></category>
		<category><![CDATA[Ehrlichkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[So wie ich bin, mag mich keiner. Wenn ich mein echtes Ich zeige, zerbricht die Beziehung. Wenn ich anderen etwas vorspiele, verliere ich mich selbst dabei. Identität ist ein schwieriges Thema. Wer bin ich, wie soll ich sein, wie sehen mich die anderen, wo ist mein Raum. Fragen, die immer wieder auftauchen und mich phasenweise… <a href="http://www.offene-plattform.de/2010/01/17/borderline-identitat-und-beziehung/" rel="bookmark">Alles lesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<div class="topsy_widget_data topsy_theme_jade" style="float: right;margin-left: 0.75em; background: url(data:,%7B%20%22url%22%3A%20%22http%253A%252F%252Fwww.offene-plattform.de%252F2010%252F01%252F17%252Fborderline-identitat-und-beziehung%252F%22%2C%20%22style%22%3A%20%22big%22%2C%20%22title%22%3A%20%22Borderline%2C%20Identit%C3%A4t%20und%20Beziehung%22%20%7D);"></div>
<p><strong>So wie ich bin, mag mich keiner.<br />
Wenn ich mein echtes Ich zeige, zerbricht die Beziehung.<br />
Wenn ich anderen etwas vorspiele, verliere ich mich selbst dabei.</strong></p>
<p><strong>Identität ist ein schwieriges Thema.</strong> Wer bin ich, wie soll ich sein, wie sehen mich die anderen, wo ist mein Raum. Fragen, die immer wieder auftauchen und mich phasenweise fast zerrissen haben. Da scheint es einfacher zu sein, sich an bereits bestehende Identitäten zu halten: Ich bin die Tochter, die sich meine Mutter vorstellt, ich bin die große Schwester, die die Verantwortung übernimmmt, ich bin der gute Kumpel, ich bin Skorpion, also bin ich&#8230;, oder so absurd das auch klingen mag, ich bin Borderliner, also bin ich&#8230; Identität wird so jedoch etwas &#8220;von außen&#8221;, da ich versuche, einer vorgegebenen Schablone zu entsprechen. Das spaltet mich, weil ich mein tatsächliches Ich unterdrücken muss bzw. gar nicht erst entwickeln kann. </p>
<p><strong>Irgendwann machte ich mich auf den Weg</strong> &#8211; zu mir? zu anderen? um mich weiterzuentwickeln? um mein wahres Ich zu finden? den Sinn des Lebens? Ich ging los, auch auf die Gefahr hin, von der Leere und Sinnlosigkeit in mir verschlungen zu werden und bestehende Beziehungen aufs Spiel zu setzen. Ich konnte es nicht ertragen, dass Menschen meine unkomplizierten und pflegeleichten Masken liebten und vor meinem zersplitterten Ich zurückwichen. Es war ein ständiges Versteckspiel, eine Farce, die mich auch in Gesellschaft einsam sein ließ. Echte Beziehungen ließen sich so jedenfalls nicht knüpfen, das war mir klar. </p>
<p><strong>Schwierigkeiten benennnen und nein sagen &#8211; das will ich nicht mehr.</strong><br />
Für mich war das damals besonders mein selbstschädigendes Verhalten, z.B. absolut ungesund essen, meinen Körper ignorieren, überfordern und ausbeuten, mich schneiden, mit Leuten zusammensein, die mich ausnutzen und mich missbrauchen, indem sie mich nur in einer bestimmten Funktion für sich selbst sehen, u.a. die gute Zuhörerin, die immer Zeit und ein offenes Ohr hat, für alles Verständnis aufbringt und je nach Bedarf zur Stelle ist, sprich an- und abgeschaltet werden kann. </p>
<p><strong>Sich Hilfe suchen und ja sagen &#8211; das wünsche ich mir.</strong><br />
Ich musste endlich wissen wer ich bin und Selbstrespekt entwickeln, ich wollte meinenKörper und mein Geschlecht annehmen können, um echte Beziehungen aufbauen und vor allem auch halten zu können. Mein damaliger Therapeut war der erste Mensch, der mir einen Raum nur für mich zur Verfügung stellte und mir die Chance gab, mich darin auszuprobieren und ihn anzufüllen. </p>
<p><strong>Seine innere Mitte zu finden</strong>, eine Basis, auf der man sicher stehen kann ist die Grundlage, um in Beziehung zu einem anderen Menschen zu treten, sei es nun freundschaftlich, partnerschaftlich oder auch einfach im normalen sozialen Umgang. Es bedeutet, dass man für sich einen eigenen Raum hat und auch dem anderen seinen Raum zugesteht. Dieser Prozess war für mich sehr, sehr schwierig, brauchte viel Zeit, ließ mich immer wieder straucheln und in alte Muster verfallen. </p>
<p><strong>Pläne machen und träumen &#8211; das kann ich erreichen.</strong><br />
In einem Erfolgsteamkurs lernte ich Menschen kennen, die mir guttaten, mich unterstützten und ermutigten, ich erkannte meine Fähigkeiten und bisherigen Leistungen, und konnte darauf aufbauend mein Hofprojekt in Angriff nehmen. Besonders die Tiere zeigten mir, dass ich sehr viel beziehungsfähiger bin, als ich selbst je gedacht hatte. Ich hatte genügend Ausdauer und Geduld, um in die Beziehung als Prozess einzusteigen und daran zu arbeiten. Durch diese Bestätigung von außen kam auch in mir etwas in Bewegung. Ein Ermutigungskurs half mir, dieses zerbrechliche, neue Ich zu stärken und zu entfalten. </p>
<p><strong>Bekannte Muster aufbrechen und Entwicklung zulassen &#8211; das kann ich werden.</strong><br />
Ich wollte nicht dabei stehenbleiben, ein Borderliner zu sein, das war nicht meine wirkliche Identität, aber es dauerte Jahre, bis ich mich selbst ernstnehmen und akzeptieren konnte, ein Gefühl für die eigene Mitte entwickelte und aus ihr heraus handelte. Inzwischen verlasse ich mich zunehmend auf meine Intuition und höre auf die innere Stimme. Selbstvertrauen ist für mich ein unglaubliches Geschenk, das im Laufe der Zeit entstand und mir wichtig ist, das ich mir aber auch immer wieder neu erarbeiten und festigen muss. Ich lerne gerade, mein bester Freund zu sein, und auch wenn es nichts Selbstverständliches ist, kann ich mich doch Stück für Stück darauf zu entwickeln. Mein Ich hat einen Raum gefunden und kann endlich sein. </p>
<p><strong>So wie ich bin, bin ich liebenswert.</strong><br />
Wenn ich mein echtes Ich zeige, kann ich echte Beziehungen aufbauen. Menschen, denen ich etwas vorspielen müsste, sind für mich nicht mehr interessant.</p>
<p>Und von einer Sekunde zur anderen kann auch alles wieder wie ein Kartenhaus einstürzen, mein Selbsthass springt mich an und lässt mich fliehen und zweifeln, abstürzen. Ich klopfe mir den Staub von den Kleidern und gehe weiter, meinen Weg.</p>

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