Autor: Seraphina


Mühelos leben und arbeiten – geht das?

Ich bin Seraphina, Mitte 40 und lebe in einer Großstadt. Mein Leben lang habe ich mich angestrengt, eine gute Tochter, Mutter, Ehefrau, Arbeitnehmerin zu sein, mit dem Ergebnis, mich ausgebrannt und leer zu fühlen.
Daraufhin habe ich eine Reise zu mir selbst angetreten und bin auf neuen Wegen unterwegs. Mit dem Ziel, mühelos zu leben und zu arbeiten.
Ich habe Autoren gefunden z. B. Jacob Liberman, die den Weg dahin beschreiben.
Ich würde mich über einen Erfahrungsaustausch mit anderen über dieses Thema freuen und es als bereichernd empfinden, das erworbene Wissen lebendig werden zulassen.

Meine ersten Übungen auf dem Weg zum mühelosen Leben sind das Praktizieren von Achtsamkeit, das Herausfinden der Triebfeder meines Handelns.

Ich habe gelesen, dass müheloses Lesen so gehen soll:
- leicht im eigenen Rhythmus atmen
- entspannen
- lineares Denken loslassen
- offenes Denken
- Bewusstheit, um zu merken, wenn ich wieder in alten Mustern bin und dies dankbar annehmen
- zu wissen, das da mehr in mir ist als nur der lineare Verstand

Ein Erlebnis hatte ich zum mühelosen Lesen, so dass ich eine Ahnung davon bekommen habe, was der Autor meinen könnte.
Im Urlaub hatte eine Mitreisende Ihr Unterrichtsmaterial mit dabei. Das Thema interessierte mich und wir tauschten uns darüber aus. Ich bat Sie, mir Ihre Unterlagen zum Nachlesen zu überlassen. Ich setzte mich an einen schönen Ort und vertiefte mich 2 Stunden in ein Skript mit ca. 80 Seiten und in ein Buch mit ca. 150 Seiten.
Ich las diesmal anders. Indem ich blätterte und wenn mich Überschriften oder Wörter ansprangen, dann erst vertiefte ich mich. Nebenbei machte ich mir Notizen. Irgendwann hatte ich das Gefühl, jetzt ist es genug und hörte auf zu lesen. Ich gab meiner Mitreisenden die Unterlagen zurück, die sie bis dahin noch nicht gelesen hatte. Sie wollte meine Meinung wissen. Ich fing an zu erzählen und merkte, dass ich ihr einen kleinen Vortrag über das Wesentliche des Themas hielt. Hinterher stellte ich für mich fest, das mir das Studium des Materials und auch der “Vortrag” leicht gefallen waren, mühelos.

Mich interessiert, ob jemand Erfahrung mit dem Thema gemacht hat und darüber berichten möchte. Außerdem interessiert mich, ob sich dies auf andere Bereiche übertragen lässt, z. B: Beruf, Prüfung.
Beim Stöbern im Web zu diesen Themen, habe ich ein sehr interessantes Blog von Georg Helmut mit dem Titel „Anders leben wollen“ gefunden.

Ich freue mich auf Rückmeldungen.
Liebe Grüsse
Seraphina

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