Autor: Hans


Über Hans

Etwas zur Person: Am Rande der Eifel, etwas südlich von Bonn, wohne ich zur Zeit. Die Arbeit führt mich jeden Arbeitstag nach Köln. Vor einigen Jahren habe ich damit begonnen zu bloggen und bin vor nicht allzu langer Zeit über den Kontakt zu den Blog Patenschaften auf die Idee gekommen, das Blog OFFENE PLATTFORM zu eröffnen. Ein Angebot für die, die selbst kein Blog betreiben, betreiben wollen - aus welchen Gründen auch immer. Ich betreue dieses Blog und unterstütze bei Bedarf die Autoren, die hier veröffentlichen möchten, in technischer Hinsicht. Erreichbar bin ich schnell und unkompliziert über das Contact-Formular. Wie man sieht, steuere ich ab und an einen Artikel bei.

Ein Baum für die OFFENE-PLATTFORM

pflanzt kaufda.de für eine Blogdomain, wenn auf diese Aktion hingewiesen wird. Eine gute Marketingidee, aber wenn der Baum gepflanzt wird, ist es eine gute Sache. Die OFFENE-PLATTFORM macht mit.

C02-neutral - Einkaufen und Angebote bei kaufDA.de

100 Bäme sind schon gepflanzt. In Kooperation mit “I Plant a Tree” pflanzt Mach’s grün, die Umweltinitiative von kaufDA, Bäume im Oberharz Rübeland. Auf einer Sturmbruchfläche von 2,2 ha werden 750 kaufDA-Bergahornbäume gepflanzt, die den CO2-Ausstoß der teilnehmenden Blogs neutralisieren.

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socialblogger.de Ole Seidenberg für Panther-Preis nominiert

http://www.taz.de/zeitung/taznews-verlag/panterpreis/

Der taz Panter Preis wird 2009 zum fünften Mal an Heldinnen und Helden des Alltags verliehen.

Die taz sucht Menschen, die mutig sind und sagen: „Verhältnisse lassen sich ändern“. Sie engagieren sich sozial, politisch oder einfach nur menschlich und vollbringen große Taten – meist im Verborgenen. Ihr einziger Lohn ist der Erfolg ihrer Arbeit. Mit dem taz Panter Preis erhalten ehrenamtlich Engagierte Öffentlichkeit für ihr Anliegen und eine Aufmerksamkeit für ihre Taten, die sie schon lange verdient hätten.

Einer der Nominierten ist Ole Seidenberg, der auf dem Blog socialblogger.de eine Aktion für den Obdachlosen Uwe startete, um diesen seinen Traum – ein Nachtcafe als Ort der Stärkung und Sicherheit für andere Obdachlose zu eröffnen – zu ermöglichen. Inzwischen sind 10.000 EUR beisammen und der Traum kann gestartet werden.

Der Preis wird am 19. September 2009 in Berlin verliehen. Er ist mit 2 x 5.000 Euro dotiert.

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In Wien haben Bettler eine Lobby

Bei bloggerpatenschaften.de wurde in einigen interessanten Artikeln über Menschen berichtet, die am sog. Rand unserer Gesellschaft leben (http://www.bloggerpatenschaften.de/caritas-blog-mitten-am-rand/, http://www.bloggerpatenschaften.de/linktipp-mitten-am-rand/, http://www.bloggerpatenschaften.de/hier-geht-es-um-uwe/).

bettellobbywien

So etwas gibt es nicht nur in Deutschland – Menschen am Rand der Gesellschaft und Blogs, die sich dieser Menschen annehmen. In Wien schreiben die AutorenInnen der BettelLobby Wien über Bettler und ihre Probleme. Wer diese BettelLobby Wien ist und was sie wollen, beschreiben sie selbst so:

Wer wir sind

Eine Gruppe von Organisationen, ExpertInnen, StudentInnen, InteressentInnen und Betroffenen.

Eine Plattform für
» Öffentlichkeitsarbeit: Informationen rund um das Thema “Betteln in Wien”
» Anlaufstelle für Betroffene: Infos über medizinische, soziale und rechtliche Belange, Vermittlung zu anderen sozialen Projekten (Nahrung, medizinische Versorgung, Schlafplätze,…), Hilfestellung bei Problemen
» Entwicklung von Konzepten und Projekten in diesem Bereich
» Vernetzung von ExpertInnen, MultiplikatorInnen und Betroffenen
» wissenschaftliche Aufarbeitung und Forschung in diesem Bereich
» gesellschaftliche und politische Bewußtseinsbildung und Sensibilisierung

Was wir wollen
Betteln ist ein Grundrecht!
BettelLobby Wien
Auf der Armutskonferenz 2008 fanden sich einige Personen zu einer Arbeitsgruppe zum Thema Betteln zusammen, die seit Dezember 2008 als BettelLobby Wien auftritt.
Neben der Vernetzung von Menschen, die mit dem Thema befasst sind, setzt sich die Gruppe dafür ein, dass BettlerInnen in Wien nicht gedemütigt, kriminalisiert, vertrieben und bestraft werden, dass die Freiheit zu betteln gewährleistet ist. Zudem möchte die Gruppe mehr über die Lebenssituation von BettlerInnen erfahren.
Derzeit sind zwei Diplomarbeiten zum Thema in Arbeit, die BettelLobby Wien fordert weitere engagierte ForscherInnen auf, sich dem Betteln zu widmen und bietet an, Material und Unterstützung zur Verfügung zu stellen.
Zudem ist die BettelLobby Wien auf der Suche nach DolmetscherInnen (derzeit vor allem für Rumänisch und Ungarisch), die BettlerInnen bei Kontakt zu Behörden behilflich sein können bzw. bei Beratungen dolmetschen und auch nach JuristInnen. Die konkrete (rechtliche und sonstige) Unterstützung von BettlerInnen ist erst im Aufbau; Wissen, Ressourcen und MitarbeiterInnen sind willkommen, ebenso wie Beschwerden an die Wiener Linien über deren Betteldurchsagen.

Zwei Länder – die gleichen Probleme. Da bieten sich Vernetzungen an, grenzüberschreitende Verlinkungen. In der Linkliste der BettelLobby Wien finden sich weitere interessante Links zum Thema – Links innerhalb Österreichs; da ist sicher noch Platz für Links nach .de und auch bei uns ist Platz für Links nach .at. Ich habe die BettelLobby Wien hier auf der OFFENEN PLATTFORM schon mal in der Blogroll untergebracht.

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Geboren, als Lehman Brothers starb

Am 15. 09. 2008 war Schluss mit Lehman Brothers. Die Bank ging Pleite und die weltweite Finanzkrise eskalierte. Mittlerweile rechnet man die Stützungszusagen der Regierungen in Billionen – Billionen, die Milliarden von Zinsen nach sich ziehen. Es werden Schulden mit Schulden ‘bekämpft’ – der Teufel mit dem Beelzebub ausgetrieben.
Diese finanzielle Riesenlast bürden wir künftigen Generationen auf.

by pixelio.de

by pixelio.de

Das Süddeutsche Zeitung Magazin hat dies mal gegenständlich gemacht und in einem Artikel (Die neue Trümmergeneration) Kinder vorgestellt, die am 15.09.2008 geboren wurden und skizziert, wie sich deren finanzielle Situation als Bürger der Bundesrepublik Deutschland entwickeln wird. Lehrreich zu lesen – lesen die Politiker eigentlich die Erklärung über die Verantwortung der heutigen Generation gegenüber den künftigen Generationen noch ab und zu?

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Bloggen und Staat in anderen Ländern

Andere Länder, andere Sitten, könnte man sagen – aber so einfach ist das nicht abgetan. Das bloggen mehr ist, als nur eine Tipperei in der Freizeit und die Netzwelt keine Nerd-Domäne, zeigen folgende Beispiele aus Cuba, Ägypten und den USA. Exemplarisch jedes für sich, aber auch übergreifend im Allgemeinen.

Yoani Sánchez: Über die Probleme, auf Kuba ein Internettagebuch zu führen

Die 33-jährige Bloggerin, die in ihrem Internettagebuch “Generación Y” vom Alltag in einem Land berichtet, das seit Jahrzehnten die Revolution probt, hätte heute eigentlich Grund zum Feiern. Sie hält 256 Seiten in den Händen, sämtliche Einträge seit dem Start ihres mittlerweile mehrfach preisgekrönten Blogs im April 2007. Freunde haben ihr beim Ausdrucken geholfen, und nun sieht sie zum ersten Mal, wie ihr Blog überhaupt aussieht. Denn auf Kuba ist er gesperrt, niemand, auch nicht sie selbst, kann ihn im Internet aufrufen.

Welch ein Enthusiasmus, ein Blog zu führen, ohne es selbst lesen zu können. Privatpersonen dürfen in Cuba offiziell keinen Internetanschluss besitzen und die Zugänge in den wenigen Cybercafés sind langsam, oft auch zu teuer. “Es gibt im ganzen Land zwölf unabhängige Blogger”, so Yoani, “Ich kenne sie alle.”

Blogger im ägyptischen Knast
Der deutsch-ägyptische Student, Blogger und Journalist Philip Rizk, 26, wurde in der Nacht vom vergangenen Freitag auf Samstag festgenommen, nach Angaben der Familie vom ägyptischen Inlandsgeheimdienst. Seitdem haben weder die Familie noch Philips Freunde etwas von ihm gehört.

Philip Rizk betreibt das Blog “tabulagaza”. Darin veröffentlicht er Berichte über palästinensische Flüchtlinge und den Gaza-Streifen. Das Thema beschäftigt ihn seit langem: Er hat selbst im Gaza-Streifen gelebt und einen Film über die Menschen dort gedreht. Er hat Journalisten unterstützt, die sich vor Ort selbst ein Bild der Lage machen wollten, und er hat geholfen, Medikamente dorthin zu schaffen.

Hasan Elahi durchleuchtet seit sechs Jahren sein Leben im Internet

Seit sechs Jahren macht Elahi auf dieser Website sein Leben transparent – als künstlerische Replik darauf, dass er im Juni 2002 als Terrorverdächtiger am Flughafen von Detroit festgehalten und in den folgenden sechs Monaten immer wieder verhört wurde. Elahi zeigt seither nicht nur Satellitenbilder und Fotos seiner Umgebung her, er publiziert auch seine Kontoauszüge und Listen all seiner Flüge und Telefonate im Netz.

Die Realität hat den Künstler eingeholt. “Latitude” aus dem Hause Google erlaubt gemeldeten Nutzern, die ein entsprechendes “Smartphone” besitzen, anderen ihre genaue Position auf einer Landkarte mitzuteilen. Andere US-Anbieter wie “Loopt.com” haben ähnliche Systeme entwickelt, um Ortungsdaten in Social-Networking- Plattformen zu integrieren. Nicht nur Botschaften für Freunde, sondern auch noch eine exakte Positionsbestimmung kommen jetzt dazu. “Meine Software ist damit fast redundant”, sagt Elahi. “Es ergibt nicht mehr viel Sinn, mein Werkzeug weiterzuentwickeln.”
Die Wirklichkeit lässt die Fiktion immer schneller hinter sich.

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Geht es? – es geht auch ohne Geld

Was macht man mit Büchern, die man gelesen hat und die man wahrscheinlich nie wieder lesen wird? Oder die man geschenkt bekommt, aber nie lesen will? Wegwerfen, verschenken, verkaufen, auf dem Dachboden oder im Keller verstauben lassen? Es gibt auch noch andere Möglichkeiten.

Buchvitrine Bonn

In Bonn gibt es drei sog. Büchervitrinen (siehe Foto). Dort kann Jeder Bücher einstellen und man kann sich diese Bücher dann mitnehmen (und dann auch wieder zurück bringen). Einstellen mache ich mehr oder weniger regelmäßig. Finde ich eine sehr gute Lösung, zumal diese Vitrine rege genutzt wird.

Das Phänomen wurde jetzt wissenschaftlich unter die Lupe genommen. Der Konsumökonom Professor Michael-Burkhard Piorkowsky von der Landwirtschaftlichen Fakultät der Uni Bonn hat sich mit seinen Studenten dem Bücherschrank gewidmet. Dabei ist Bemerkenswertes festgestellt worden:

    “Books outdoor” stelle in Bonn eine Alternative zum klassischen Buchhandel dar.
    Der Bücherschrank ist keinesfalls einfach ein Markt, denn es herrsche hier nicht das Prinzip von Angebot und Nachfrage.
    Es ist keine Tauschbörse im klassischen Sinne, “denn die Leute bringen ja zum Teil auch Bücher mit, ohne etwas dafür im Tausch zu erhalten. Es kann eher von einer Transferökonomie, einer freiwilligen Übertragung, gesprochen werden.
    Viele bringen gelesene Bücher wieder zurück in die Vitrine. Für viele sei “books outdoor” zu einer Alternative zur öffentlichen Bibliothek geworden.
    Die Nutzer kommen miteinander ins Gespräch und es entwickeln sich völlig neue Kommunikationsnetze, die es ohne den Schrank nicht geben würde.
    Die Nutzer räumen den Schrank in Eigeninitiative auf und säubern ihn. Benutzer, die zu viele Bücher gleichzeitig entnehmen, würden von anderen gemaßregelt.

Piorkowsky kommt zu dem Ergebnis, “dass solche alternativen Systeme durchaus realistisch sind”. Ähnliche Versorgungssysteme für andere Waren einzurichten, sehen die Nutzer als durchaus chancenreich an (Musik-CDs oder Kinderspielzeug).

Ein sehr interessantes Ergebnis. Es muss also nicht immer um Umsatz, Gewinnerzielung, Gewinnmaximierung gehen. Es bilden sich stabile Alternativen, über die Nachzudenken sich lohnt.

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Wikia Green Germany – Das Öko-Wiki jetzt auch auf deutsch

Laut Pressemitteilung gibt es Wikia Green jetzt auch in deutsch – Wikia Green Germany.

Wikipedia kennt jeder. Den wenigsten Menschen ist dagegen Wikia Green ein Begriff, das Online-Lexikon für ökologisch bewusstes Leben mit alphabetisch geordneten Ratschlägen aus allen Bereichen des Lebens. 2008 hat der Wikipedia-Gründer Jimmy Wales dieses englischsprachige öko-Wiki auf Anregung von US-Vizepräsident Al Gore gegründet (http://green.wikia.com). Jetzt gibt es auch eine deutschsprachige Seite: Wikia Green Germany (http://de.green.wikia.com).

Wikia Green

Im Internet soll nun die umfangreichste deutschsprachige Umweltschutz-Enzyklopädie entstehen – ein Wiki ganz in grün. „Wikia Green Germany” funktioniert nach dem bewährten Prinzip der Wikipedia: Jeder kann Artikel schreiben, ergänzen, verbessern. Das von den Nutzern zusammengetragene Wissen bezieht sich ausschließlich auf Umweltschutz und CO2-Einsparung.

Eine gute Möglichkeit, sich am Umwelt- und Klimaschutz zu beteiligen.

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Gewinnspiel zur re:publica 2009

Da der SocialBlogger nun doch nicht an der re:publica 2009 (1.-3. April 2009 in Berlin) teilnehmen kann, aber schon eine Karte hat, stiftet er diese für den Gewinner der Blogparade Gewinnspiel zur re:publica 2009: Social Commerce & soziale Verantwortung.

Teilnahmebedingung: Einfach auf socialblogger.de einen Kommentar oder Trackback hinterlassen, in dem ihr Ideen und Vorschläge macht, wie man soziales Engagement durch Social Commerce und andere Online-Shopping-Plattformen fördern und beides miteinander integrieren könnte. Kurzum: Es geht darum, das Wörtchen “social” wörtlich zu nehmen – nicht nur sozial generierte Empfehlungen gehören also dazu, sondern auch die Übernahme sozialer Verantwortung beim Einkaufen.

Einsendeschluss ist der 31.01.2009, 24:00 Uhr CET nach Blogzeit von socialblogger.de – die beste Idee bekommt das Ticket per eMail als PDF.

Also, wer zur re:publica 2009 möchte, noch keine Karte hat…. Aber auch der/die, die nicht zur re:publica 2009 wollen, können mitmachen. Falls sie gewinnen, ……

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Mein Handy kann auch Leben retten – die Björn Steiger Stiftung

Im Jahr 2007, im Sommer, war ich bei bestem Wetter mit dem Rennrad unterwegs; gemäßigtes Tempo, um Landschaft und Wetter zu genießen. So nach ca. 60min. spürte ich ein Unwohlsein, die Leistung lies nach. Ich führte das auf die Hitze zurück, fuhr langsam nach Haus. Die weitere Entwicklung lasse ich mal ungeschildert – nur soviel: ich hatte einen Herzinfarkt erlitten.
Was mir dann später durch den Kopf ging: wenn ich nicht in der Lage gewesen wäre, noch nach Haus zu kommen, wäre es mir vielleicht so gegangen, wie Björn Steiger. Auf dem Heimweg vom Schwimmbad wurde Björn Steiger von einem Auto erfasst – das war 1969. Passanten alarmieren zwar sofort nach dem Unglück Polizei und Rotes Kreuz. Trotzdem dauert es fast eine Stunde, bis der Krankenwagen eintrifft. Björn konnte nicht mehr gerettet werden. Er starb nicht an seinen Verletzungen, sondern am Schock.

Steiger Stiftung

Mit sieben Freunden der Familie gründen die Eltern Ute und Siegfried Steiger die Björn Steiger Stiftung als gemeinnützigen Verein. Ziel ist, die Notfallhilfe in Deutschland zu verbessern und die Aufgaben dann den zuständigen Organisationen und Behörden zu überlassen.

Während meines Aufenthaltes in der Reha-Klinik bin ich auf die Björn Steiger Stiftung aufmerksam geworden. Die Björn Steiger Stiftung hat den LifeService 112, eine Ortungsplattform, entwickelt. Sie steht den 112-Leitstellen kostenlos zur Verfügung, damit sie im Notfall Handys lokalisieren und damit die Rettungskräfte schnell an den Einsatzort führen können. Ich habe mein Handy dort registriert und kann jetzt unterwegs, falls mal wieder ein Notfall eintritt, geortet werden. Da ich mit dem Fahrrad viel auf Nebenstrassen und Feldwegen unterwegs bin und da Adressangaben im Notfall schwierig bis unmöglich sind, ist die Ortung über ein Handy lebensrettend.

Melanie Storch Pressesprecherin

Ich hatte Gelegenheit, Frau Melanie Storch, Pressesprecherin der Björn Steiger Stiftung, einige Fragen zur Arbeit der Stiftung zu stellen.

OFFENE PLATTFORM: Frau Storch, die beste und genaueste Form der Ortung im Notfall bietet ein GPS-Handy. Ein GPS-Handy haben aber z.Zt. wohl noch nicht allzuviel Menschen in Deutschland. Aber auch über ein normales Mobiltelefon ist eine Ortung im Notfall möglich. Wie läuft so etwas im Ernstfall ab?

Melanie Storch: Im Notfall wählt man wie sonst auch die Notrufnummer 112 und landet dann in der nächsten Notrufzentrale.
Der Disponent am Telefon wird fragen, was passiert ist und wo sich der Anrufer befindet. Kann dieser seinen Standort nicht oder nur ungenau nennen, wird nach dem Einverständnis gefragt, das Handy zu lokalisieren.
Das funktioniert folgendermaßen: Jedes Handy wählt sich in einer Funkzelle ein, die bei dieser Lokalisierung dann innerhalb von Sekunden von der Rettungsleitstelle ermittelt wird und an den Rettungswagen per Funk weitergegeben wird, um schneller Hilfe leisten zu können.

OFFENE PLATTFORM: Ergeben sich durch die nicht ganz so genaue Form der Ortung über ein normales Mobiltelefon kritische Probleme für den Notrufabsender oder ist in jedem Fall eine Ortung gewährleistet?

Melanie Storch: Natürlich ist eine Ortung über GPS, also über Satelliten, sehr viel genauer, aber generell ist eine Funkzellenortung besser als keine Ortung. Vor allem, wenn gar keine Informationen vorliegen, weil der Patient zum Beispiel nicht mehr sprechen kann. Oder wenigstens der Ort eingekreist werden kann und man nicht mit dem Hubschrauber über einen ganzen Landkreis fliegen muss.

OFFENE PLATTFORM: Seit diesem Jahr ergänzen sie den Ortungsservice durch eine sog. LifeSensor Notfallakte. In dieser Notfallakte kann ich meine Krankheitsdaten hinterlegen, so dass in einem Notfall die Rettungskräfte diese wertvollen Informationen am Einsatzort zur Hand haben. In welcher Form werden diese Daten an die Rettungskräfte übermittelt? Ist gewährleistet, dass in der naturgemäß hektischen Situation diese Daten vollständig und verständlich bei den Rettungskräften ankommen?

Melanie Storch: Der Disponent sieht diese Daten vor sich auf dem PC und übermittelt diese wie auch die Standortangaben bisher per Funk an das Team im Rettungswagen. Natürlich wird der Disponent diese Angaben nach bestem Wissen an das Team weitergeben.

Den Life Service 112 musste ich bisher nicht in Anspruch nehmen – das sollte auch so bleiben. Aber vielleicht kann man nachvollziehen, dass dieser Service der Steiger Stiftung, meine Lebensqualität deutlich verbessert.
Die umfangreiche Arbeit der Stiftung in der Notfallhilfe (siehe >> hier) unterstütze ich seitdem auch finanziell, zumal der LifeService 112 über das Handy kostenlos angeboten wird.
Ich bin erst nach dem Notfall auf die Björn Steiger Stiftung aufmerksam geworden. Dieser Artikel soll vor einem Notfall auf die Möglichkeit der Handy-Ortung aufmerksam machen. Es geht oft um Sekunden und Minuten.

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200. Geburtstag von Louis Braille und barrierefreies Webdesign

Brailleschrift, by Wikipedia

Am 04. Januar 1809 wurde der Erfinder der sog. Blindenschrift (Brailleschrift), Louis Braille, geboren. Somit wird heute sein 200. Geburtstag gefeiert.

Bei der Gelegenheit sollten wir mal wieder daran denken, dass für Blinde ein barrierefreies/behindertengerechtes Webdesign von besonderer Bedeutung ist. Ich selbst beachte das bestimmt nicht immer 100-prozentig, habe aber diesen Tag zum Anlass genommen, mal wieder nachzulesen, was es zu beachten gilt. Wenigstens die Minimalanforderungen sollten wir umsetzen, damit der Web-Inhalt barrierefrei zugänglich ist.

Mehr Informationen bei: barrierefreies-webdesign.de

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2009 – ein spannendes Jahr liegt vor uns!

Die Feiertage liegen hinter uns. Mehr oder weniger besinnlich wurden sie verbracht. Abschalten, sich einmal den Dingen zuwenden, die sonst zu kurz kommen.
Das wirtschaftliche und politische Umfeld für das Jahr 2009 wird je nach Interesse und politischer Couleur mehr oder weniger pessimistisch dargestellt. Den Pessimismus mag man teilen, aber allein das hilft nicht weiter. Nutzen wir eine Krise als Chance, denn andernfalls wird es eine Krise bleiben.

Neujahr 2009, by pixelio.de

Die OFFENE PLATTFORM ist im September 2008 gestartet und hat in dieser kurzen Zeit eine spannende Entwicklung genommen. Die ersten Gastartikel sind erschienen, Kooperationen angebahnt und insoweit sehe ich dem Jahr 2009 ungetrübt optimistisch entgegen!
Die OFFENE PLATTFORM lebt.

Dessen ungeachtet sind natürlich weitere Interessenten aufgerufen, hier über ihre Themen, Projekte etc. zu schreiben.
Wer ein Blog betreibt und anderen Bloggern, die gerade starten oder starten wollen, Hilfestellung geben möchte, kann sich bei den Blogpaten anmelden. Auch dort haben sich bereits interessante Zusammenarbeiten ergeben.

Also, in diesem Sinne – auf ein spannendes Jahr 2009!

Hans

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