<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>OFFENE PLATTFORM &#187; admin</title>
	<atom:link href="http://www.offene-plattform.de/author/admin/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.offene-plattform.de</link>
	<description>Ein Weblog für die, die kein Blog haben.</description>
	<lastBuildDate>Wed, 08 Sep 2010 18:18:05 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=4074</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Bald Artikel von Weltretter.org?</title>
		<link>http://www.offene-plattform.de/2008/12/17/bald-artikel-von-weltretterorg/</link>
		<comments>http://www.offene-plattform.de/2008/12/17/bald-artikel-von-weltretterorg/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 17 Dec 2008 19:14:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vernetzung]]></category>
		<category><![CDATA[kooperieren]]></category>
		<category><![CDATA[netzwelt]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.offene-plattform.de/?p=100</guid>
		<description><![CDATA[Wie Ina bei Blogpatenschaften schreibt, bekommen Mitglieder von Weltretter.org, die selbst (noch) kein eigenes Blog haben, mehr Unterstützung beim Vernetzen ihrer Projekte und Projektideen. 

Weltretter.org ist ein Projekt- und Kontaktnetzwerk im Internet, das alle Menschen verbindet, die in ihrem Leben mehr erreichen wollen als Mitarbeiter und Konsumenten zu sein. Dazu gehören nicht nur (Sozial-) Unternehmer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie Ina <a href="http://www.bloggerpatenschaften.de/kooperation-mit-weltretterorg/" target="_blank">bei Blogpatenschaften schreibt</a>, bekommen Mitglieder von <a href="http://weltretter.org/projects" target="_blank">Weltretter.org</a>, die selbst (noch) kein eigenes Blog haben, mehr Unterstützung beim Vernetzen ihrer Projekte und Projektideen. </p>
<p><img src="http://www.offene-plattform.de/wp-content/uploads/2008/12/logo_weltretter.gif" alt="weltretter.org" title="logo_weltretter" width="364" height="71" class="alignnone size-full wp-image-102" /></p>
<blockquote><p><a href="http://weltretter.org/projects">Weltretter.org</a> ist ein Projekt- und Kontaktnetzwerk im Internet, das alle Menschen verbindet, die in ihrem Leben mehr erreichen wollen als Mitarbeiter und Konsumenten zu sein. Dazu gehören nicht nur (Sozial-) Unternehmer und Hilfsorganisationen, sondern gerade Privatpersonen, die kleine soziale Projekte auf die Beine stellen. Die Plattform gibt diesen Menschen die Möglichkeit sich auszutauschen, voneinander zu lernen, gemeinsam Projekte aufzubauen und sich gegenseitig Mut zu machen.</p></blockquote>
<p>Das Angebot an Mitglieder von Weltretter.org, die selbst kein Blog betreiben, hier zu veröffentlichen, steht. Vielleicht gibt es bald einen &#8220;Weltretter&#8221;-Artikel auf der OFFENEN PLATTFORM.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.offene-plattform.de/2008/12/17/bald-artikel-von-weltretterorg/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Mutmacher-Blogparade &#8211; Die Krise als Chance nutzen</title>
		<link>http://www.offene-plattform.de/2008/12/13/die-mutmacher-blogparade-die-krise-als-chance-nutzen/</link>
		<comments>http://www.offene-plattform.de/2008/12/13/die-mutmacher-blogparade-die-krise-als-chance-nutzen/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 13 Dec 2008 11:32:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktionen]]></category>
		<category><![CDATA[blogaktion]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.offene-plattform.de/?p=97</guid>
		<description><![CDATA[Eine interessante Blogparade (läuft bis 24.12.2008) hat Heide Liebmann gestartet, auf die hiermit hingewiesen ist. Es geht ihr um das Thema &#8220;Die Krise als Chance nutzen&#8221;. 

Ein Thema, welches gerade in dieser krisengeschüttelten Zeit von besonderer Bedeutung ist. Heide Liebmann schreibt zu der Parade und dem möglichen Inhalt von Artikeln zu der Parade folgendes:
» Lass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine interessante Blogparade (läuft bis 24.12.2008) hat Heide Liebmann gestartet, auf die hiermit hingewiesen ist. Es geht ihr um das Thema <a href="http://www.heide-liebmann.de/blog/advents-aktion-2008/" target="_blank">&#8220;Die Krise als Chance nutzen&#8221;</a>. </p>
<p><a href="http://www.heide-liebmann.de/blog/advents-aktion-2008/"><img style="float:left" src="http://www.offene-plattform.de/wp-content/uploads/2008/12/mutmacher_mutze.jpg" alt="Blogparade Krise als Chance" title="mutmacher-blogparade" width="150" height="226" class="alignleft size-full wp-image-98" /></a></p>
<p>Ein Thema, welches gerade in dieser krisengeschüttelten Zeit von besonderer Bedeutung ist. Heide Liebmann schreibt zu der Parade und dem möglichen Inhalt von Artikeln zu der Parade folgendes:</p>
<blockquote><p>» Lass uns wissen, wie du ganz allgemein mit Krisen umgehst.<br />
» Welche Tipps hast du, welche Strategien kennst du, um berufliche oder auch persönliche Krisen zu meistern?<br />
» Erzähle uns deine ganz persönlichen Erfahrungen und lass uns wissen, welche Lehren du daraus gezogen hast.<br />
» Wie gelingt es dir, in Krisen auch Chancen zu erkennen und diese zu nutzen?<br />
» Wer hat dir Mut gemacht oder dich konkret unterstützt?<br />
» Vielleicht kennst Du ja auch andere Beispiele, wie Menschen sich nach Münchhausen-Art an den eigenen Haaren wieder aus dem Sumpf gezogen haben – immer her damit!</p></blockquote>
<p>Alle Teilnehmer haben die Chance auf tolle Preise, die Heide Liebmann bei Freunden, Netzwerkpartnern und Kunden aufgetan hat (32 Gewinne sind es insgesamt &#8211; siehe <a href="http://www.heide-liebmann.de/blog/advents-aktion-2008/" target="_blank">Artikel</a>). Die Gewinne werden am 25.12.2008 (sozusagen Bescherung!) verlost, die Benachrichtigung der Gewinner erfolgt bis zum 31.12.2008.</p>
<p>Ein interessantes Thema und die Antworten sind sicher für Jeden interessant. Krisen &#8211; in welcher Form auch immer &#8211; hat sicher Jeder mal. </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.offene-plattform.de/2008/12/13/die-mutmacher-blogparade-die-krise-als-chance-nutzen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Sauberes Wasser ist Leben &#8211; Hilfe zur Selbsthilfe</title>
		<link>http://www.offene-plattform.de/2008/12/04/sauberes-wasser-ist-leben-hilfe-zur-selbsthilfe/</link>
		<comments>http://www.offene-plattform.de/2008/12/04/sauberes-wasser-ist-leben-hilfe-zur-selbsthilfe/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 04 Dec 2008 19:33:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktionen]]></category>
		<category><![CDATA[armut]]></category>
		<category><![CDATA[blogaktion]]></category>
		<category><![CDATA[engagement]]></category>
		<category><![CDATA[sozial]]></category>
		<category><![CDATA[Vernetzung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.offene-plattform.de/?p=90</guid>
		<description><![CDATA[Claudia Klinger schreibt auf ihrem Blog Digital Diary:
&#8220;Noch immer schöpfen viele Menschen auf dem Land ihr tägliches Wasser aus verschmutzten und mit Giften belasteten Tümpeln. Für Touristen sieht das manchmal recht idyllisch aus, doch ist es Ursache vieler Krankheiten und Gesundheitsprobleme. Mit einer so einfachen Maßnahme wie der Installation eines Brunnens wird den Menschen effektiv [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Claudia Klinger <a href="http://www.claudia-klinger.de/digidiary/2008/12/02/mach-mit-spende-einen-brunnen-fuer-kambodscha-2/" target="_blank">schreibt</a> auf ihrem Blog <a href="http://www.claudia-klinger.de/digidiary/" target="_blank">Digital Diary</a>:<br />
&#8220;Noch immer schöpfen viele Menschen auf dem Land ihr tägliches Wasser aus verschmutzten und mit Giften belasteten Tümpeln. Für Touristen sieht das manchmal recht idyllisch aus, doch ist es Ursache vieler Krankheiten und Gesundheitsprobleme. Mit einer so einfachen Maßnahme wie der Installation eines Brunnens wird den Menschen effektiv geholfen &#8211; die Lebensqualität großer Familien und ganzer Dörfer steigt deutlich, wenn sauberes Wasser nach Bedarf zur Verfügung steht. Für uns eine Selbstverständlichkeit, für sie großer Schritt hin zu einem besseren Leben.&#8221;</p>
<p><img style="float:right" src="http://www.offene-plattform.de/wp-content/uploads/2008/12/spendenaktion_kambod.jpg" alt="spendenaktion kambodscha" title="spendenaktion_kambodscha" width="200" height="186" class="alignright size-full wp-image-91" /></p>
<p>Sie bittet deshalb um Unterstützung für ein Hilfsprojekt in Kambodscha: <strong>100 neue Brunnen für Tani und Angkor Chey!</strong> Es ist Hilfe zur Selbsthilfe. Die künftigen Brunnenbesitzer teilen sich den Zugang zu sauberem Wasser, je nach Standort mit 8 bis 20 Familien, die jederzeit und kostenlos den Brunnen mitnutzen können. Gemeinsam helfen sie beim Bau der Brunnen mit, gemeinsam sind sie auch für die Sauberhaltung und Wartung der Anlagen verantwortlich. Der vom Projekt beauftragte Brunnenbauer zeigt ihnen, wie einfache Reparaturen selbst ausgeführt werden können, so ist die Nachhaltigkeit des Projekts garantiert. Jeder gespendete EURO kommt an. Claudia Klinger fliegt selbst nach Kambodscha und wird berichten, was aus dem Geld geworden ist.<br />
Eine gute, unterstützenswerte Initiative, gerade in Zeiten der Finanzkrise, die sich besonders auf die Länder auswirken wird, die sowieso schon benachteiligt sind.<br />
Alles Weitere findet sich in Claudia Klingers <a href="http://www.claudia-klinger.de/digidiary/2008/12/02/mach-mit-spende-einen-brunnen-fuer-kambodscha-2/" target="_blank">Artikel</a>. </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.offene-plattform.de/2008/12/04/sauberes-wasser-ist-leben-hilfe-zur-selbsthilfe/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Was hält uns davon ab, aktiv zu werden?</title>
		<link>http://www.offene-plattform.de/2008/11/09/was-halt-uns-davon-ab-aktiv-zu-werden/</link>
		<comments>http://www.offene-plattform.de/2008/11/09/was-halt-uns-davon-ab-aktiv-zu-werden/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 09 Nov 2008 10:46:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[engagement]]></category>
		<category><![CDATA[taten]]></category>
		<category><![CDATA[verantwortung]]></category>
		<category><![CDATA[Vernetzung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.offene-plattform.de/?p=64</guid>
		<description><![CDATA[Wer sich kritisch mit der Gesellschaft, seiner Umgebung, seinem Konsumverhalten, seinem Lebensstil auseinandersetzt, wird irgendwann an die Stelle kommen, an der der Weg sich gabelt. Die eine Richtung geht in &#8220;Ich ändere jetzt mein Verhalten, ich tue was&#8221;; bei der anderen steht auf dem Richtungsschild: &#8220;Ich mach so weiter wie bisher, da ich als Einzelner [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer sich kritisch mit der Gesellschaft, seiner Umgebung, seinem Konsumverhalten, seinem Lebensstil auseinandersetzt, wird irgendwann an die Stelle kommen, an der der Weg sich gabelt. Die eine Richtung geht in &#8220;Ich ändere jetzt mein Verhalten, ich tue was&#8221;; bei der anderen steht auf dem Richtungsschild: &#8220;Ich mach so weiter wie bisher, da ich als Einzelner ja doch nichts machen kann.&#8221;<br />
Wer sich nicht entscheiden kann, bleibt stehen. Diese Situation kenne ich. Ich kenne endlose Diskussionen darüber, was gut oder schlecht ist, was geändert werden müßte. Und wenn ich mich dann umblickte, war ich noch immer an derselben Stelle. Kein Fort-Schritt. <a href="http://nachhaltigbeobachtet.ch/" target="_blank">Reto</a> scheint es ebenso zu gehen (oder war es nur das neblige Novemberwetter?), denn er <a href="http://nachhaltigbeobachtet.ch/blog/archive/2008/11/04/der-nachhaltigkeits-graben.html" target="_blank">schreibt</a> sich seinen Frust über diese Situation von der Seele. </p>
<blockquote><li>Wie kann es sein, dass es da ein Portal gibt, welches &#8220;gut&#8221; sein will, aber Kompromisse eingeht?</li>
<li>Wie kann es sein, dass man online zu Hunderten Freunde hat, aber kaum vor die Türe kommt?</li>
<li>Wie kann es sein, dass jedes Jahr 10 Millionen Tonnen Platik in den Meeren landet, sich dort mehr oder weniger abbaut und auf dem Weg dazu alles vergiftet, was dem Prozess in den Weg kommt? Wie kann es sein, dass wir trotzdem jeden Tag in unsere Einkaufwelten fahren und Produkte, welche man eigentlich nicht braucht, plastikverpackt mit nach Hause nehmen?</li>
<li>Wie kann es sein, dass es beinahe schon im Boulevard angekommen ist, dass Wachstum eventuell nicht die Lösung, sondern das Problem ist und der Stromverbrauch auch wegen den Privathaushalten trotzdem stärker als das Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstum ansteigt?</li>
<li>Wie kann es sein, dass Kinder und Erwachsene in anderen Ländern unter hundsmiserabelsten Bedingungen für uns Kleider zusammennähen, Elektronik und Spielzeug zusammenbauen, das bei uns eine gefühlte Lebensdauer von vielleicht einem Jahr hat? Wie kann es sein, dass wir unsere Häuser mit Zeugs anfüllen, obwohl wir wissen, dass nicht das Haben das Wesentliche ist?</li>
<p>Warum führt all dieses Wissen nicht zu Handlungen, um diese Zustände, welche wir eigentlich nicht wollen, zu beseitigen? Warum tritt uns niemand in den Arsch? Warum treten wir uns selber nicht in den Arsch?
</p></blockquote>
<p>Daraus hat sich eine lebhafte und interessante <a href="http://nachhaltigbeobachtet.ch/blog/archive/2008/11/04/der-nachhaltigkeits-graben.html#comments" target="_blank">Diskussion</a> entwickelt. Reto hat auch noch einen <a href="http://nachhaltigbeobachtet.ch/blog/archive/2008/11/05/der-nachhaltigkeits-graben-ii.html" target="_blank">Artikel nachgeschoben</a>, über einen Radikalen, der seine Ansichten auch gelebt hat.</p>
<p>Ja, die alte Frage: Warum leben wir nicht gemäß unseren Überzeugungen? Warum setzen wir Erkenntnis nicht in Taten um?<br />
Wie schrieb schon <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Erich_Kästner" target="_blank">Erich Kästner</a>: <em>Es gibt nichts Gutes &#8211; außer: Man tut es.</em> Das trifft es. </p>
<p>Aber ist es denn wirklich so, wie Reto schreibt? Führt das Wissen nicht doch zu Handlungen &#8211; bei jedem Einzelnen, aber auch in der Gesellschaft? Es sind keine Revolutionen, die daraus entstehen, sondern meist stille Veränderungen. Dies kann dazu führen, das der Eindruck entsteht, es würde sich garnichts ändern. Wer sich von diesem Eindruck täuschen lässt und an seinem Verhalten nichts ändert, der geht in die Richtung: &#8220;Ich mach so weiter wie bisher, da ich als Einzelner ja doch nichts machen kann.&#8221; Untertstützt wird dies, durch eine uns scheinbar angeborene Bequemlichkeit. </p>
<p>Tun wir denn wirklich nichts? Schreiben wir nur im Netz über das, was anders werden muß und das war es dann (Schreiben ist auch &#8220;tun&#8221;, oder)? Sollen wir, um diesen Eindruck nicht entstehen zu lassen, jeden Tag einen Artikel im Blog veröffentlichen, was wir Gutes getan haben? Das tun wir nicht, obwohl es sicher interessant wäre. Muß ja nichts Spektakuläres sein.<br />
Ich könnte schreiben, dass ich kein Fernsehgerät besitze und somit nicht mehr über die Gebühren das unsägliche Fernsehprogramm unterstütze, dass ich nicht mehr mit dem Flugzeug reise und Urlaubsreisen möglichst mit der Bahn durchführe, dass fast vegetarisch lebe, dass ich bei unserem einheimischen Bio-Bauern kaufe (den es hier zum Glück gibt), dass ich &#8211; soweit es irgendwie geht &#8211; Wege mit dem Fahrrad erledige, dass ich versuche, nichts zu kaufen, was unter &#8220;hundsmiserablen&#8221; Bedingungen im Ausland produziert wird (was nicht einfach ist). All das ist &#8220;Kleinkram&#8221; und ich gehe wahrscheinlich anschließend als &#8220;grüner Spießer&#8221; oder &#8220;Nachhaltigkeitsspießer&#8221; durch. Aber das Leben ist &#8220;Kleinkram&#8221;, Revolutionen sind selten. Und es entwickelt sich, zwar langsam, aber stetig.<br />
Insoweit ist eher <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sisypho" target="_blank">Sisyphos</a> unser Schirmherr, und nicht <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Herakles" target="_blank">Herakles</a>. Wir kommen mit dem Stein immer ein Stück weiter nach oben und irgendwann sicher bis zum Gipfel.</p>
<p>Zum Abschluß. Der Passus <em>Wie kann es sein, dass man online zu Hunderten Freunde hat, aber kaum vor die Türe kommt?</em> macht mich sehr nachdenklich. Ist das so? Schließt das Eine das Andere aus? Wäre dies ohne das WWW anders &#8211; sprich: Verliert man Freunde &#8220;vor der Tür&#8221;, weil man wegen des WWW nicht mehr vor dieselbe kommt? Das kann &#8211; und sollte &#8211; man ändern, wenn es so wäre. </p>
<p>In diesem Sinne &#8211; schönen Sonntag und raus in den Regen (den wir hier z.Zt. haben).</p>
<p>Hans</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.offene-plattform.de/2008/11/09/was-halt-uns-davon-ab-aktiv-zu-werden/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Verantwortung&#8221; ist eine schwere Verantwortung</title>
		<link>http://www.offene-plattform.de/2008/10/26/verantwortung-ist-eine-schwere-verantwortung/</link>
		<comments>http://www.offene-plattform.de/2008/10/26/verantwortung-ist-eine-schwere-verantwortung/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 26 Oct 2008 13:26:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktionen]]></category>
		<category><![CDATA[blogaktion]]></category>
		<category><![CDATA[engagement]]></category>
		<category><![CDATA[verantwortung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.offene-plattform.de/?p=50</guid>
		<description><![CDATA[Was ist eigentlich Verantwortung?
Was bedeutet Verantwortung für Dich?
Dazu möchte ich eine Blogparade starten, die ich hiermit beginnen lasse und die mir, mit Eurer Hilfe, hoffentlich Einiges an Klarheit zu einem Begriff bringt, über den ich noch nie wirklich nachgedacht habe.
So startet Frank Obels Blogparade zum Thema &#8220;Verantwortung&#8221;. Bis zum 07. November läuft die Parade noch.
Sehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Was ist eigentlich Verantwortung?</strong><br />
<strong>Was bedeutet Verantwortung für Dich?</strong></p>
<p><em>Dazu möchte ich eine Blogparade starten, die ich hiermit beginnen lasse und die mir, mit Eurer Hilfe, hoffentlich Einiges an Klarheit zu einem Begriff bringt, über den ich noch nie wirklich nachgedacht habe.</em></p>
<p>So startet <a href="http://feel-better-blog.de/2008/10/15/blogparade-verantwortung-was-bedeutet-das-fuer-dich/" target="_blank">Frank Obels Blogparade zum Thema &#8220;Verantwortung&#8221;</a>. Bis zum 07. November läuft die Parade noch.</p>
<p>Sehr spannend, denn so wie Frank wird es vielen Menschen gehen; es wird viel von Verantwortung, von Verantwortung übernehmen, geredet, aber ich nehme an, dass überwiegend nicht bewusst damit umgegangen wird. So wie mit vielen anderen Begriffen auch.</p>
<p>Das Schöne an Blogparaden ist, dass man sich bei Teilnahme mit dem jeweiligen Thema auseinandersetzen muß. Und das führt oft zu weiten Ausflügen in verschiedene &#8216;Nachdenkgegenden&#8217;. Oft betritt man unbekanntes Land, was aber auch den Reiz von Blogparaden ausmacht. Und das von Frank gewählte Thema geht stark in diese Richtung.<br />
Ich versuche mich mal an den Thema, bin mir aber nicht sicher, inwieweit ein brauchbarer Beitrag dabei heraus kommt. </p>
<p>Laut <a href="http://www.amazon.de/Wahrig-Deutsches-Wörterbuch/dp/3577100796" target="_blank">Wahrig</a> ist &#8220;Verantwortung&#8221; <em>die Pflicht, Bereitschaft, für seine Handlungen einzustehen, ihre Folgen zu tragen.</em> (Als &#8216;Handlung&#8217; soll hier auch ein Unterlassen gelten, so wie es auch im § 823 BGB verstanden wird)</p>
<p>Auf den ersten Blick eine simple Sache &#8211; ich handle und muß dann natürlich auch für die Folgen dieser Handlung einstehen. Dies unabhängig davon, ob ich wußte, was aus meiner Handlung resultiert? Schon wird es schwierig &#8211; Beispiel:<br />
Ich rauche, obwohl mir bekannt ist, dass dies zu schweren Krankheiten führen kann. Ich muß dann auch die Folgen tragen.<br />
Ich esse Obst, weil Obst gesund ist. Irgendwann wird festgestellt, daß eine bestimmte Sorte Obst, die ich auch immer gegessen habe, zu schweren Erkrankungen führen kann. Tritt das später bei mir auf, muß ich auch in diesem Fall die Folgen tragen, obwohl ich diese so nicht vorher kannte! Dumm gelaufen &#8211; so sagt man wohl in solchen Fällen. Trage ich also Verantwortung, ohne &#8220;schuldig&#8221; zu sein? In diesem Fall ist das so. Ich bin &#8216;unschuldig&#8217;, muß aber trotzdem den &#8216;Schuldspruch&#8217; ertragen.<br />
Im zwischenmenschlichen Bereich sieht das schon anders. Dort bin ich nur für die Folgen meiner Handlungen verantwortlich, die ich nicht vorhersehen konnte, oder? Hier spielt also auch die &#8216;Schuldfrage&#8217; eine Rolle.</p>
<p>Manchmal muß ich aber auch für Handlungen Dritter Verantwortung übernehmen &#8211; wer kennt ihn nicht, den Spruch: Eltern haften für ihre Kinder! Dann ist mir die Verantwortung für Dritte, und somit auch für deren Handlungen, übertragen worden. Oft eine Bürde, neben der Freude, die auch damit verbunden ist.<br />
Manchmal muß ich die Verantworung für Dritte nicht übernehmen, tue es aber trotzdem. Zum Beispiel bei Verwandten oder Freunden, die dies in Folge Krankheit nicht mehr können. </p>
<p>Eine besondere Form der Verantwortung, ist die z.Zt. gerade sehr aktuelle &#8220;politische Verantwortung&#8221;. Diese wird meist &#8220;übernommen&#8221;; der Übernehmende ist meist ein sog. Bauernopfer oder Sündenbock. Allerdings ist dies meiner Ansicht nach kein Eintreten für die Folgen einer Handlung. Die Folgen von verfehlten Handlungen übernimmt der zurücktretende Politiker ja nicht. Er tritt zurück &#8211; die eigentlichen Folgen der Verfehlungen tragen dann andere, meist die Steuerzahler.</p>
<p>Wie weit reicht meine Verantwortung? Eine immer wieder diskutierte Frage! Bin ich dafür verantwortlich, daß in den Ländern Afrikas Menschen verhungern? Bin ich dafür verantwortlich, daß in Asien Kinder unter menschenunwürdigen Bedingungen arbeiten? Bin ich dafür verantwortlich, daß sich das Klima dramatisch verändert?<br />
Hier wird es spannend. Ich fühle mich dafür Verantwortlich, auch wenn ich nicht immer weiß, welche meiner Handlungen welche Folgen verursacht. Hier versuche ich mir klar zu werden, was ich tun kann, um einen positiven Effekt zu bewirken. Das ist oft sehr problematisch, aber kein Grund zu sagen: Ob ich als Einzelner überhaupt etwas bewegen kann? und dann so weiter zu machen, wie bisher. Ich glaube, daß dies unser größtes Problem ist. Wenn wir nichts tun &#8211; auch wenn es oft sehr wenig zu sein scheint &#8211; dann wird sich nichts ändern. Das ist so und das muß sich jeder bewußt machen.</p>
<p>So, das wäre mein Beitrag zu Franks Blogparade.</p>
<p>Hans</p>
<p>Wer hat bisher schon mitgemacht? Das sind:<br />
<a href="http://lebensfreude-blog.de/?p=611" target="_blank">Lebensblog</a><br />
<a href="http://www.chakrablog.de/2008/10/16/angst-essen-seele-auf/" target="_blank">Chakra Balance Blog</a><br />
<a href="http://www.gemeinsamleben.wordpress.com/" target="_blank">Gemeinsam Leben</a><br />
<a href="http://gaba-ultramind.blogspot.com/2008/10/frank-ruft-im-feel-better-blog-zur.html" target="_blank">Mach das Beste aus Deinem Leben</a><br />
<a href="http://ver-rueckt.net/?p=1271" target="_blank">ver-rueckt.net</a><br />
<a href="http://www.claudia-klinger.de/digidiary/2008/10/22/annaeherungen-an-persoenliche-verantwortung/" target="_blank">Digital Diary</a><br />
<a href="http://maerchenquelle.ch/m-blog/wordpress/verantwortung/337/" target="_blank">Märchenblog</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.offene-plattform.de/2008/10/26/verantwortung-ist-eine-schwere-verantwortung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Armut, Poverty, Pobreza, Poverta, Pauvrete</title>
		<link>http://www.offene-plattform.de/2008/10/15/armut-poverty-pobreza-poverta-pauvrete/</link>
		<comments>http://www.offene-plattform.de/2008/10/15/armut-poverty-pobreza-poverta-pauvrete/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 15 Oct 2008 06:29:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktionen]]></category>
		<category><![CDATA[armut]]></category>
		<category><![CDATA[blogaktion]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.offene-plattform.de/?p=46</guid>
		<description><![CDATA[
Armut gibt es weltweit, in jedem Land, unabhängig vom finanziellen Allgemeinzustand des jeweiligen Landes. Selbst in den reichsten Ländern gibt es Armut. Diese Länder wären allerdings in der Lage, diese zu mildern, ja zu beseitigen. Geld scheint ja da zu sein, wenn man sieht, mit welchen Unsummen die Regierungen gerade das Finanzsystem stützen wollen. Dagegen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blogactionday.org/" target="_blank"><img style="float:left" src="http://www.offene-plattform.de/wp-content/uploads/2008/10/blogactionday.jpg" alt="Blog Action Day" title="blog action day" width="88" height="31" class="alignleft size-full wp-image-47" /></a></p>
<p>Armut gibt es weltweit, in jedem Land, unabhängig vom finanziellen Allgemeinzustand des jeweiligen Landes. Selbst in den reichsten Ländern gibt es Armut. Diese Länder wären allerdings in der Lage, diese zu mildern, ja zu beseitigen. Geld scheint ja da zu sein, wenn man sieht, mit welchen Unsummen die Regierungen gerade das Finanzsystem stützen wollen. Dagegen sind die <a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/865/311786/text/" target="_blank">16 Milliarden US-Dollar</a>, die die UNO für den Kampf gegen die Armut aufgetrieben hat, ein besseres Taschengeld. Ob sie dieses Geld wirklich bekommt, ist darüber hinaus noch <a href="http://reset.to/blog/uno-will-weltweit-armut-reduzieren-auf-die-billige-tour" target="_blank">nicht mal sicher</a>. </p>
<p>Weltweit nimmt die <a href="http://totalglobal.wordpress.com/2008/09/11/un-armut-steigt-weiter/" target="_blank">Armut auch weiter zu</a>. Lebensmittel werden teuerer, Energiepreise steigen, was insbesondere bei den Menschen zu einer fatalen Wirkung führt, die gerade so über die Runden kommen. Die sogenannten Experten (wie z.B. die Weltbank) haben das <a href="http://www.mediawatchblog.org/?p=446" target="_blank">Ausmaß der weltweiten Armut unterschätzt</a>. Was mich nicht wundert; unsere Finanzexperten werden anscheinend ja auch von dem derzeitigen Geschehen an den Finanzmärkten überrascht. </p>
<p><a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/865/311786/text/" target="_blank"><br />
<blockquote>Nach den vor acht Jahren von den 192 Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen beschlossenen Millenniumszielen soll die Zahl der Hungernden bis 2015 um die Hälfte auf 400 Millionen reduziert werden. Vor wenigen Tagen erst hatte die UN-Landwirtschafts- und Ernährungsorganisation (FAO) jedoch die Zahl der Hungernden weltweit von 854 Millionen auf 923 Millionen nach oben korrigiert.</p></blockquote>
<p></a></p>
<p>Das erinnert mich an Versprechen unserer Politiker, die Zahl der Arbeitslosen innerhalb weniger Jahre um die Hälfte zu reduzieren.<br />
Eine Auswirkung der derzeitigen Finanzkrise wird sein, das noch weniger Geld in die Armutsbekämpfung fliessen wird, das noch mehr Menschen in Folge Rückgang der Wirtschaftsleistung und daraus resultierenden Arbeitsplatzverlusten in die Armut gedrängt werden.</p>
<p>Weiterhin tickt die &#8216;<a href="http://nordelbien.de/nachrichten/newsne.1/one.news/?entry=page.newsne.200809.104" target="_blank">Zeitbombe Kinderarmut</a>&#8216;, wie der <a href="http://www.dksb.de/front_content.php" target="_blank">Deutschen Kinderschutzbundes (DKSB)</a>. 2,5 Mio. Kinder <a href="http://www.dksb.de/front_content.php?idcat=244&#038;idart=1342" target="_blank">leben in Deutschland heute auf Sozialhilfeniveau</a>. Besserung ist momentan nicht abzusehen.</p>
<p>Deprimierende Situation, oder? Was kann dagegen getan werden?<br />
Hilfsorganisationen gibt es bereits &#8211; es sind zu wenige und sie sind überfordert.<br />
Auf die Regierungen setzen? &#8211; das hat bisher auch nicht funktioniert. Entwicklungshilfe wird nicht entsprechend den Versprechungen gezahlt oder fliesst in Hände, die sie nicht für den beabsichtigten Zweck einsetzen.</p>
<p>Ist die Finanzkrise die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zäsur" target="_blank">Zäsur</a>, die vielleicht ein Umdenken bewirkt?<br />
Es geht darum, Veränderungen zu schaffen, die es den Menschen ermöglicht, aus eigener Kraft dauerhaft menschenwürdig zu leben. Mir fällt dazu das Beispiel der <a href="http://esel-initiative.de/info.html" target="_blank">von Stefanie Christmann gegründeten Initiative</a> ein, die alleinerziehenden Frauen in Äthiopien und Nepal Esel finanziert. Die Frauen erhalten weibliche Tiere, damit sie selbst Nachwuchs aufziehen können, den sie dann verkaufen können. Mit der &#8220;Eselin&#8221; bekommt jede Frau einen 80-l-Wassercontainer aus Kautschuk. Ein Esel plus Wasserbehälter kostet ca. 100 Euro. Damit sind die Frauen in der Lage, sich und ihren Kindern eine Existenz aufzubauen. Simpel, aber wirksam!<br />
Diese Initiative wird nicht die Weltarmut beseitigen, aber viele ähnliche Initiativen werden eine große Wirkung haben. Das ist meine Hoffnung.</p>
<p>Hans</p>
<p><script src="http://blogactionday.org/js/0b5d7dd31fda986f610b454eb0aeb655f45bbdca"></script></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.offene-plattform.de/2008/10/15/armut-poverty-pobreza-poverta-pauvrete/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Aktionstage gegen Armut vom 17. bis 19. Oktober 2008</title>
		<link>http://www.offene-plattform.de/2008/10/01/aktionstage-gegen-armut-vom-17-bis-19-oktober-2008/</link>
		<comments>http://www.offene-plattform.de/2008/10/01/aktionstage-gegen-armut-vom-17-bis-19-oktober-2008/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 01 Oct 2008 18:19:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktionen]]></category>
		<category><![CDATA[armut]]></category>
		<category><![CDATA[engagement]]></category>
		<category><![CDATA[Vernetzung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.offene-plattform.de/?p=43</guid>
		<description><![CDATA[
Die UN-Millenniumkampagne und der &#8220;Global Call to Action against Poverty&#8221; (in DE.: &#8220;Deine Stimme gegen Armut&#8220;) rufen zum weltweiten Aktionstag gegen Armut vom 17. bis 19. Oktober 2008 auf.
Was passiert beim STAND UP?
Der eigentliche STAND UP läuft immer gleich ab: Der STAND UP-Scout (Organisator/in) erklärt die Idee des STAND UP und bittet die Teilnehmer/innen, sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.stelldichgegenarmut.de/" target="_blank"><img src="http://www.offene-plattform.de/wp-content/uploads/2008/10/take_action.jpg" alt="Aktion gegen Armut" title="take_action gegen armut" width="410" height="228" class="aligncenter size-full wp-image-44" /></a></p>
<p><strong>Die UN-Millenniumkampagne und der &#8220;Global Call to Action against Poverty&#8221; (in DE.: &#8220;<a href="http://www.deine-stimme-gegen-armut.de/start.html?no_cache=1" target="_blank">Deine Stimme gegen Armut</a>&#8220;) rufen zum weltweiten <a href="http://www.stelldichgegenarmut.de/">Aktionstag gegen Armut vom 17. bis 19. Oktober 2008</a> auf.</strong></p>
<p><strong>Was passiert beim STAND UP?</strong><br />
Der eigentliche <a href="http://www.stelldichgegenarmut.de/Teilnehmen" target="_blank">STAND UP</a> läuft immer gleich ab: Der STAND UP-Scout (Organisator/in) erklärt die Idee des STAND UP und bittet die Teilnehmer/innen, sich zu setzen. Alle zählen einen Countdown von zehn bis null und stehen auf. Das STAND UP-Statement wird verlesen. Ein STAND UP kann in der Schule, in der Uni, zu Hause, im Rahmen einer Veranstaltung, mit Freunden oder auch alleine veranstaltet werden (<a href="http://www.stelldichgegenarmut.de/Teilnehmen" target="_blank">hier gibt es weitere Informationen</a>).</p>
<p>In Tübingen findet z.B. eine <a href="http://www.tuebingen-gegen-armut.de/" target="_blank">Aktionswoche gegen Armut und Ausgrenzung</a> vom 17.- 25. Oktober 2008 statt.</p>
<p>Auch wenn es Meldungen gibt, das in Deutschland die Armut <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/WillkommeninD/D-Informationen/Nachrichten/080917-2.html?id=256098&#038;v=1" target="_blank">zurück gegangen</a> ist &#8211; was aber im Hinblick auf die Gegebenheiten des Erhebungszeitraums in Frage gestellt wird -, ist nach wie vor Armut ein großes Problem. Weltweit <a href="http://totalglobal.wordpress.com/2008/09/11/un-armut-steigt-weiter/" target="_blank">nimmt die Armut weiter zu</a>.<br />
Die UN hat jetzt 16 Milliarden USD an Zusagen für die Armutsbekämpfung bekommen. Hoffen wir, das das <a href="http://reset.to/blog/uno-will-weltweit-armut-reduzieren-auf-die-billige-tour" target="_blank">Geld auch fließt</a>. Im Vergleich zu den Zahlen, die jetzt in der Finanzkrise auf den Tisch kommen, sind die 16 Milliarden ein Klacks.</p>
<p>Hans</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.offene-plattform.de/2008/10/01/aktionstage-gegen-armut-vom-17-bis-19-oktober-2008/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Blogaktion: Unterstützung sozialer Projekte und Offliner</title>
		<link>http://www.offene-plattform.de/2008/09/19/blogaktion-unterstutzung-sozialer-projekte-und-offliner/</link>
		<comments>http://www.offene-plattform.de/2008/09/19/blogaktion-unterstutzung-sozialer-projekte-und-offliner/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 19 Sep 2008 09:59:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktionen]]></category>
		<category><![CDATA[blogaktion]]></category>
		<category><![CDATA[blogpaten]]></category>
		<category><![CDATA[engagement]]></category>
		<category><![CDATA[sozial]]></category>
		<category><![CDATA[Vernetzung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.offene-plattform.de/?p=37</guid>
		<description><![CDATA[Dies ist ein Blog für die, die selbst kein Blog haben &#8211; weil sie sich nicht mit der Technik befassen wollen, weil sie keine Zeit haben, ein eigenes Blog zu betreiben&#8230;.. usw.. Hier kann der &#8220;Off-nfang Liner&#8221; bloggen &#8211; nur mal so, zu einem Thema oder ständig über ein Projekt, zu einem Thema etc. &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Dies ist ein Blog für die, die selbst kein Blog haben &#8211; weil sie sich nicht mit der Technik befassen wollen, weil sie keine Zeit haben, ein eigenes Blog zu betreiben&#8230;.. usw.. Hier kann der &#8220;Off-nfang Liner&#8221; bloggen &#8211; nur mal so, zu einem Thema oder ständig über ein Projekt, zu einem Thema etc.</em> &#8211; dies ist das Motto des Blogs OFFENE PLATTFORM, wie man rechts im Kasten lesen kann.</p>
<p><a href="http://www.kreative-strukturen.de/2008/06/10/blogaktion-blogger-unterstuetzen-soziale-projekte-und-offliner/"><img src="http://www.offene-plattform.de/wp-content/uploads/2008/09/logo_bloggaktion_08.jpg" alt="Blog-Aktion" title="Blog-Aktion" width="230" height="180" class="alignleft size-full wp-image-38" /></a></p>
<p>Ina hat auf dem Blog <a href="http://www.kreative-strukturen.de/" target="_blank">Kreative Strukturen</a> eine Aktion unter dem Titel <a href="http://www.kreative-strukturen.de/2008/06/10/blogaktion-blogger-unterstuetzen-soziale-projekte-und-offliner/" target="_blank">Blogger unterstützen soziale Projekte und Offliner</a> gestartet. Ihr geht es darum, zu erfahren, wo es Blogger(innen) gibt, die jene, die noch nicht “drin” sind, noch kein eigenes Blog, keine eigene Homepage  betreiben, dabei unterstützen, an dieser Vernetzung teilzuhaben.<br />
Genau dies ist das Anliegen des Blogs OFFENE PLATTFORM. Es steht am Anfang seines &#8216;Lebens&#8217; und ich bin gespannt, wie es sich entwickelt, wenn es dann so langsam Erwachsen wird.<br />
Die Blogaktion läuft noch bis zum <strong>31.12.2008</strong> und das interessanteste “Blogger-Offliner-Team” erhält nach Ablauf der Blogparade <strong>100,- €</strong> ; wobei je eine Hälfte an den oder die Bloggerin sowie die andere Hälfte an den Web-Neuling oder die unterstützte Offline-Aktion gehen soll. Sollte die Wahl auf dieses Blog fallen <img src='http://www.offene-plattform.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  , dann soll der gesamte Betrag an den Web-Neuling oder die unterstützte Offline-Aktion gehen.</p>
<blockquote><p>Es gibt viele Menschen, die etwas zu sagen hätten aber gar nicht wissen, dass ihnen das Internet dabei behilflich sein könnte. Vernetzen, Publizieren und Recherchieren waren noch nie so einfach, wie heute.<br />
Vielleicht kann dies ein weiterer Impuls sein, für eine sich selbst organisierende Bewegung, die die Gräben zwischen Engagement im Web und außerhalb weiter verschwinden lässt.</p></blockquote>
<p>Diesen Ausführungen Inas stimme ich voll und ganz zu. Die Gräben sind an vielen Stellen schon eingeebnet, wie man bei aufmerksamen Websurfen feststellen kann; aber es gibt noch viele Gräben, die nicht überwunden werden. Und daran sollten wir arbeiten und mithelfen &#8211; wir, die wir im Web aktiv sind. Und dafür steht dieses Blog zur Verfügung.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.offene-plattform.de/2008/09/19/blogaktion-unterstutzung-sozialer-projekte-und-offliner/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Leben mit Colitis Ulcerosa</title>
		<link>http://www.offene-plattform.de/2008/09/18/leben-mit-colitis-ulcerosa/</link>
		<comments>http://www.offene-plattform.de/2008/09/18/leben-mit-colitis-ulcerosa/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 18 Sep 2008 11:59:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Chronisch Krank]]></category>
		<category><![CDATA[Ausland]]></category>
		<category><![CDATA[chronische Dickdarmentzündung]]></category>
		<category><![CDATA[Colitis Ulcerosa]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitssystem]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>
		<category><![CDATA[Vorsorge]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.offene-plattform.de/?p=30</guid>
		<description><![CDATA[Wie in diesem Artikel vermerkt, ist dieses Blog eine Offene Plattform. Der folgende Artikel ist der erste Beitrag. Ein junger Mann aus einer Selbsthilfegruppe hat einen sehr ausführlichen und persönlichen Beitrag über sein Leben mit einer chronischen Erkrankung geschrieben. Der Beitrag wird auf Wunsch des jungen Mannes anonym veröffentlicht (ich [Hans] bin also nicht der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie in <a href="http://www.offene-plattform.de/2008/09/02/blogpatenschaftende-ein-projekt/">diesem Artikel</a> vermerkt, ist dieses Blog eine Offene Plattform. Der folgende Artikel ist der erste Beitrag. Ein junger Mann aus einer Selbsthilfegruppe hat einen sehr ausführlichen und persönlichen Beitrag über sein Leben mit einer chronischen Erkrankung geschrieben. Der Beitrag wird auf Wunsch des jungen Mannes anonym veröffentlicht (ich [Hans] bin also <strong>nicht</strong> der Autor, auch wenn dies im Artikelkopf vermerkt ist, was technische Gründe hat). Wie er am Schluss des Artikels schreibt, ist er auf Feedback und Kommentare gespannt.<br />
Soweit dazu &#8211; jetzt folgt der Artikel:</p>
<p>&#8220;Ich habe von den Möglichkeiten, mal anonym einen Gastbeitrag schreiben zu können, übers <a href="http://www.dccv.de" target="_blank">DCCV-Forum</a> erfahren und es ist schon eine Weile her, als ich versprochen hatte, etwas über mich und mein Leben mit einer chronischen Erkrankung zu erzählen. Ja, ich bin chronisch krank. Ich leide an Colitis Ulcerosa, das ist eine chronische Dickdarmentzündung. Damals ging es mir richtig dreckig. Ich hatte mein Auslandsstudium abbrechen müssen, war über Monate nicht in der Lage zu studieren und wusste überhaupt nicht so recht, wie mein Leben weiter gehen sollte. Dieser Beitrag hätte also dazu dienen können, mich mal so richtig über alles &#8220;auszukotzen&#8221;, was mich nervte und was mein Leben doch so schwer machte. Ich entschied mich damals &#8211; das war vor etwa eineinhalb Jahren &#8211; dagegen, etwas zu schreiben. Den jammernden Kranken kennt jeder aus der Familie schon vom kleinsten Schnupfen &#8211; ich kann mich da selbst nicht ausnehmen &#8211; aber das bringt vor allem dann nicht sehr viel, wenn es gerade besonders schlecht geht. Erst mit etwas Abstand kann man einordnen, ob man eher &#8220;jammert&#8221;, weil man leidet oder leidet, weil man &#8220;jammert&#8221;.</p>
<p>Versteht mich nicht falsch. Eine solche Erkrankung, die schubweise verläuft, ist wahrlich nicht toll. Man liegt zu Hause, hat jede Menge Durchfall. Ich habe innerhalb von zwei Wochen 15kg abgenommen und das obwohl ich ohnehin schon eher am unteren Rand des Normalgewichts anzusiedeln war. Bei fast 1,80m Körpergröße wog ich also plötzlich nur noch etwas über 50kg und war so schwach, dass ich selbst bei normalem Gehen in den Knien umknickte. Und das schlimmste an der ganzen Sache war, dass ich mich nicht &#8220;daheim&#8221; befand, in meiner bekannten Umgebung, bei meiner Familie, meinen Freunden und auch nicht in der Behandlung meiner Ärzte. <span id="more-30"></span></p>
<p>Stattdessen war ich auf die Ärzte des schottischen nationalen Gesundheitswesen angewiesen, die von der Behandlung einer chronisch entzündlichen Darmerkrankung weniger Ahnung hatten als ich &#8211; so schien es mir zumindest &#8211; und dann noch durch ein quasi nicht vorhandenes Budget eingeschränkt waren. Der Aufenthalt im Krankenhaus war ein Horror und ich bin froh, dass ich viele Dinge erst im Nachhinein mitbekommen habe. Ein Arzt, der mich später in Deutschland behandelt hat, fand Teile der vorgeschlagenen Behandlungsmethode grausam und wollte sich zu den anderen Teilen gar nicht erst äußern. Einem anderen Arzt musste ich über eine halbe Stunde bis ins Detail erklären, was mir erzählt wurde und was man mit mir machen wollte, bis er mir endlich glaubte, dass ich das nicht alles nur falsch verstanden hatte und sie eigentlich etwas ganz anderes hätten machen wollen.</p>
<p>Da war ich dann aber schon längst wieder zurück in Deutschland und es ging mir viel besser. Auch heute geht es mir bei weitem besser und ich kann, denke ich, die Geschehnisse besser einordnen. Aber ich fange besser von vorne an.</p>
<p>Ein halbes Jahr bevor ich das Abitur machte, hatte ich auf einmal etwas blutigen Durchfall. Ich maß dem zunächst wenig Bedeutung zu, wartete erst mal ab. Als sich das nach ein paar Tagen nicht änderte, ging ich dann doch mal zum Internisten, der ohne viel Diagnose Hämorrhoiden feststellte, mir eine Salbe gab und nach kurzer Zeit war alles wieder in Ordnung. Ich machte Abitur, begann zu Studieren und alles war in Ordnung, bis ich um Weihnachten meines zweiten Studienjahrs plötzlich ständig üble Bauchkrämpfe und blutigen Durchfall hatte. An Weihnachten und den Feiertagen konnte ich so gut wie nichts essen, ich lag abwechselnd auf der Couch und im Bett und musste auch das von mir so geliebte Skifahren sein lassen. Auch die Silvesterparty mit meinen Freunden musste ich kurzfristig absagen und ging am ersten Werktag des neuen Jahres zum Arzt, der mich dann zum Glück schnell weiter überwies, so dass die Colitis Ulcerosa entdeckt und behandelt wurde. Die Behandlung schlug schnell an und es wurde auch wieder besser. Von da an hatte ich immer im Sommer einen kleinen Schub der Erkrankung, der sich mit einer kurzfristigen Erhöhung der Medikamentendosen wieder in den Griff bekommen ließ und einen schwereren Schub im Winter, der mich auch zwischenzeitlich jedes Mal ins Krankenhaus zwang. Ansonsten war alles in bester Ordnung, das Leben ging weiter, eigentlich so wie es vor der Erkrankung war. Natürlich musste ich weiter Medikamente nehmen und aufpassen, was ich machte, hatte aber eigentlich nicht allzu große Einschränkungen, da waren oft die &#8220;Gesunden&#8221; viel heikler.</p>
<p>Ich begann auch mit den Vorbereitungen auf ein Auslandsstudium in Schottland und hatte auch eigentlich alles bedacht &#8211; bis auf eine Tatsache: Das Gesundheitssystem in Großbritannien ist nicht annähernd auf dem Niveau, auf dem es mir aus zahlreichen Zeitungsartikeln und anderen Medien, die ich davor gelesen hatte zu sein schien. Als Student ist man in Schottland automatisch krankenversichert wie jeder andere auch. Ich hatte meinen Hausarzt und auch eine Überweisung zum Gastroenterologen. Die Überweisung und die Terminanfrage machte der Hausarzt Anfang September, den Termin beim Gastroenterologen sollte ich Ende Januar bekommen (zu diesem Zeitpunkt war ich übrigens schon nicht mehr in Schottland).<br />
Die regelmäßigen Kontrollen machte der Hausarzt und bis Mitte Dezember lief auch alles ganz gut. Dann begann so langsam der neue Schub. Das war für mich nicht sonderlich überraschend, es war Winter, die Zeit der Klausuren stand bevor, so war es eigentlich immer. Ich bin also wieder zum Arzt und mir wurde so was Ähnliches wie Cortison verschrieben. Gewirkt hat das ganz am Anfang auch, aber die Wirkung reichte sehr schnell nicht mehr aus. Es ging dann ein paar Wochen so weiter bis sich Mitte Januar innerhalb weniger Tage eine riesige Eiterbeule an meinem Unterarm bildete und ich ins Krankenhaus musste.</p>
<p>Den ganzen Horror dort möchte ich heute gar nicht mehr in allen Einzelheiten erzählen. Ein bisschen davon hatte ich ja schon oben angedeutet. Der Abszess wurde geöffnet und eine Endoskopie gemacht. Danach geschah recht wenig. Ich wurde täglich(!) geröntgt, auch wenn man auf den Bildern naturgemäß nichts erkennen konnte. Der Verband für den Abszess wurde ab und zu gewechselt, aber nur, wenn ich davor zwei Tage alle paar Minuten darauf gedrängt hatte, dass das mal Zeit wäre. Und auch so hat die Krankenschwester das Ganze zu wörtlich genommen. Sie hat in der Tat nur den Verband ausgewechselt, der die Mullbinden mit dem Desinfektionsmittel, die den Eiter und das Blut auffangen sollte, gewechselt. Unter den Mullbinden hat sie nichtmal überprüft, wie sich die Wunde entwickelte. Diese sind einfach darauf geblieben.<br />
Nach einer Woche wurde ich dann herausgeholt. Danach lag ich noch zwei Wochen in Deutschland im Krankenhaus. Ich bekam neben der schulmedizinischen Behandlung noch eine Behandlung von traditionellen chinesischen Medizinern und Physiotherapie. Nach zwei Wochen konnte ich wieder aus dem Krankenhaus, nach weiteren zweieinhalb Monaten(!) konnte ich auch mein Studium wieder aufnehmen.</p>
<p>In der Zeit, nachdem ich aus dem Krankenhaus kam, begann ich damit, mich genauer mit meiner Erkrankung auseinander zu setzen, ich las über Behandlungsmöglichkeiten, verglich meinen Fall mit anderen Betroffenen und meine verschiedenen Schübe. Das Ergebnis war etwas traurig. Hätte ich das vorher gemacht, wäre es in Schottland wahrscheinlich nicht so weit gekommen. Wenn man alle Umstände betrachtet, war dieser Schub vergleichbar mit den leichten Schüben, die ich sonst meist im Sommer gehabt hatte. Mit richtig dosiertem Cortison wäre es vermutlich noch nichteinmal soweit gekommen, dass ich ins Krankenhaus gemusst hätte, geschweige denn, dass irgendjemand auf die Idee gekommen wäre, mir Teile des Dickdarms herausschneiden zu wollen.</p>
<p>Zum damaligen Zeitpunkt fand ich aber auch die richtigen Medikamente, die mir im Zusammenspiel jetzt schon eine ganze Zeit lang sehr gut helfen. Die Schübe sind seither weniger und schwächer geworden. Ich hatte nur noch einen, der auch nicht besonders schlimm war.</p>
<p>Ich hatte schon vor meinem Auslandsstudium einen kleinen Job an der Uni angenommen, um mir mein Studium damit teilweise zu finanzieren. Natürlich hatte ich auch mal schlechtere Tage, aber ich hatte dabei immer Glück mit meinen Vorgesetzten. Als sich der letzte kleinere Schub anbahnte, verschlechterte sich mein Zustand an einem Tag über Nacht ziemlich deutlich. Ich schleppte mich morgens mit letzter Kraft in die Uni um dort eine Veranstaltung zu leiten. Im Anschluss daran hatten wir eine Besprechung mit meinem Vorgesetzten und nachmittags war noch eine weitere Veranstaltung, die ich eigentlich leiten sollte angesetzt. Nach der Besprechung hatte ich einen Arzttermin und wusste auch nicht so ganz, was ich genau machen sollte, es war allerdings schon nicht mehr so wild wie noch am Morgen. In der Besprechung organisierte ich eine Vertretung, falls der Arzt es für nötig halten sollte, mich krank zu schreiben. Während ich zum Arzt fuhr und dort die weitere Behandlung regelte hat dann mein Vorgesetzter meine Veranstaltung für den Nachmittag einfach abgesagt. Er meinte, dass ich ja nicht &#8220;aus Jux und Dollerei&#8221; zum Arzt gehen würde und ich mich dann erholen sollte. Ähnliche Unterstützung habe ich immer wieder erfahren, wenn es mir mal nicht so gut ging. Auch ein Bekannter von mir, der an der Uni arbeitet, hat erzählt, dass sein Vorgesetzter gar keine Krankmeldungen haben möchte, wenn es sich um weniger als drei Tage Abwesenheit handelt.</p>
<p>Mittlerweile geht es mir richtig gut. Ich habe festgestellt, dass es mir hilft, regelmäßig Sport zu treiben. Anfangs sah das so aus, dass ich ein wenig Krankengymnastik im Fitnessstudio machte und auch ein wenig im Sportverein auf Hobbyebene Volleyball spielte.<br />
Beides mache ich auch weiterhin, wenn auch ganz anders als davor. Meine Hobbymanschaft ist recht ambitioniert und wir trainieren mittlerweile meist zweimal die Woche. Auch meine Besuche im Fitnessstudio haben weniger den Grund, Muskeln auf ein Mindestmaß aufzubauen und dort zu halten, sondern es ist vielmehr gezieltes Training spezieller Muskelgruppen um bessere Leistungen zu erreichen.</p>
<p>Ich habe gelernt, die Krankheit anzunehmen und damit zu leben. Ich habe nach einiger Zeit festgestellt, dass ich nicht gegen meinen Körper leben kann, sondern nur mit ihm. Es ist aber auch nicht so, dass ich jetzt ständig überlegen müsste, ob das, was ich jetzt tue, meinem Darm gut tut. Der Körper meldet sich schon, wenn ihm etwas nicht passt und dann muss ich eben auch mal kürzer treten und es kommt dann auch vor, dass ich mal eine Verabredung absagen muss. Aber mittlerweile kommt das immer seltener vor. Leute, die mir wichtig sind, wissen darüber Bescheid und verstehen das auch.<br />
Andere wissen von meiner Erkrankung nichts und bekommen davon in der Regel auch nichts mit. Wenn es mir schlecht geht, sage ich halt ab, weil ich krank bin. Andere sind das auch immer mal wieder. Ich hoffe, dass dies auch noch lange so bleibt.</p>
<p>Ich kann jetzt sogar beginnen, Medikamente, die auch zur Langzeitbehandlung gedacht sind, zu reduzieren.</p>
<p>Natürlich weiß ich, dass es vielen schlechter geht als mir, aber auch denen kann mein Beispiel vielleicht Hoffnung machen, dass es bei ihnen auch mal etwas besser wird. Ich habe bewusst die Details meines Verlaufs und auch der Medikamentation weggelassen. Zum einen würde dies viel zu viel werden und zum anderen unterscheiden sich die Verläufe und auch die Reaktionen auf Medikamente viel zu sehr, als dass man hier einen pauschalen Rat geben könnte. Der einzige Rat, den ich noch geben möchte, ist der folgende: Bei Problemen nicht zu lange warten, bis man den Arzt aufsucht. Es ist, besser einmal fälschlich reagiert zu haben, als einen aufflackernden Schub übergangen zu haben. Meist werden die Schübe dann schlimmer und man kann sie schwerer unter Kontrolle bringen.</p>
<p>Abschließend möchte ich sagen, ich finde es gut, mich auch mal außerhalb eines Selbsthilfe- oder Patientenforums austauschen zu können. Die Erfahrungen, die man im Alltag mit einer chronischen Erkrankung macht, sind sicher individuell unterschiedlich. Dennoch gibt es bestimmt auch Gemeinsamkeiten über die man sich austauschen kann, unabhängig von der Art der Erkrankung. In diesem Sinne bin ich auf Feedback und Kommentare gespannt.&#8221;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.offene-plattform.de/2008/09/18/leben-mit-colitis-ulcerosa/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Nur sporadisch online</title>
		<link>http://www.offene-plattform.de/2008/09/04/nur-sporadisch-online/</link>
		<comments>http://www.offene-plattform.de/2008/09/04/nur-sporadisch-online/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 04 Sep 2008 04:50:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[offline]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.offene-plattform.de/?p=27</guid>
		<description><![CDATA[Die nächste Zeit bin ich nur sporadisch online, so dass ein Reaktion auf Kommentare oder e-mails etwas dauern kann. Es geht aber Nichts unter!
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die nächste Zeit bin ich nur sporadisch online, so dass ein Reaktion auf Kommentare oder e-mails etwas dauern kann. Es geht aber Nichts unter!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.offene-plattform.de/2008/09/04/nur-sporadisch-online/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
