Autor: admin


Über admin

Etwas zur Person: Am Rande der Eifel, etwas südlich von Bonn, wohne ich zur Zeit. Die Arbeit führt mich jeden Arbeitstag nach Köln. Vor einigen Jahren habe ich damit begonnen zu bloggen und bin vor nicht allzu langer Zeit über den Kontakt zu den Blog Patenschaften auf die Idee gekommen, das Blog OFFENE PLATTFORM zu eröffnen. Ein Angebot für die, die selbst kein Blog betreiben, betreiben wollen - aus welchen Gründen auch immer. Ich betreue dieses Blog und unterstütze bei Bedarf die Autoren, die hier veröffentlichen möchten, in technischer Hinsicht. Erreichbar bin ich schnell und unkompliziert über das Contact-Formular. Wie man sieht, steuere ich ab und an einen Artikel bei.

Wohnheim für wohnungslose Männer in Göttingen steht vor der Schliessung

Dem Männerwohnheim der Heilsarmee in Göttingen, seit Jahrzehnten Übernachtungsmöglichkeit für Obdachlose, droht die Schließung.
In einem Artikel bei Notizen aus der Unterwelt und bei Berber-Online Deutsche Wohnungslosenhilfe bittet Helmut Richard Brox um Unterstützung bei der Erhaltung des Heims.

Ich bitte alle sozial engagierten Menschen in Göttingen und Südniedersachsen gegen die drohende Schliessung sich öffentlich in Form von friedlichen Demonstrationen und Mahnwachen für den Erhalt des wichtigen Wohnheims einzusetzen.
Zeigen Sie bitte Ihre Solidarität mit sozial benachteiligten Menschen und setzen Sie ein Zeichen gegen Armut und Soziale Ausgrenzung.

Auch obdachlose Menschen haben ein Recht auf Wohnen und Leben.

Vielen Dank und mit respektvollen Grüßen ihr,
Helmut Richard Brox

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Stop Online Piracy Act

Siehe auch hier >>>

Stop Online Piracy Act

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Die besten Wünsche

für ein frohes Weihnachtsfest und ein glückliches neues Jahr!!
vom Webmaster, der sich auf ein neues Jahr freut!

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Mut-Mach-Gruppe gesucht

Eine Anfrage aus den Weiten des Internets, vom admin hier veröffentlicht – Antworten darauf in der Kommentarfunktion oder über das Kontaktformular.

Guten Tag,

Wir suchen eine “Mut-Mach-Gruppe” für Menschen, die aufgrund einer Erkrankung sozial ausgegrenzt sind (Armut, Einsamkeit, Rückzug, sog. “sozialer Abstieg”) oder denen das droht. Wo kann man sich treffen und gegenseitig Mut machen? Interessant wären für uns die Orte Berlin,
Hamburg oder München. Gibt es soetwas schon? Wenn nein, wer macht mit, solch einen Treffpunkt ins Leben zu rufen? Wir sind Mitglieder einer
bundesweitern Selbsthilfegruppe und möchten anonym bleiben. Wir wollen nicht jammern, sondern Freude am Leben haben. Vor allem wollen wir uns nicht nur auf unsere Defizite reduzieren lassen. Könnten Sie das bitte mal ins Netz stellen und verbreiten?

was hiermit getan ist – wer helfen kann – siehe oben!

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Rollstuhlfahrer – nicht im Bundestag, aber im Fernsehen [Update]

Via kobinet, als Ergänzung zu Zu viele Rollstuhlfahrer:

Die Realsatire aus dem Deutschen Bundestag, der Menschen mit Behinderungen erst eingeladen und dann wieder ausgeladen hat (weil zu viele im Rollstuhl kommen wollten), soll ins Fernsehen (kobinet 21.10.11).

Für die Teilnahme von Interessierten im Rollstuhl am Dreh eines TV-Teams vom Norddeutschen Rundfunk vor dem Reichstag am kommenden Dienstag um 11 Uhr gilt: No limits.

Das NDR-Magazin extra 3, Deutschlands einzige Satiresendung im Fernsehen, will die parlamentarische Posse aktuell behandeln und ist zum Dreh vor dem Reichstag auf viele Rollifahrer eingestellt.

(Dank für den Hinweis an Ulrike Beudgen)

Update:
Bei Facebook hat Wheelmap dazu eine Ereignisseite mit Pinnwand eingerichtet. Ihr Titel: Bundestag lädt aus. Wir kommen trotzdem! Menschen im Rollstuhl gesucht!

Update 27.10.2011:
via nischenThema:
Making of “Extra 3 – Occupy Bundestag”
Das Video von Extra3 bei nischenThema

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Am Erscheinungsbild gewerkelt

hat der Blogadmin, wie man sieht. Grund war die Umstellung auf die neueste WordPress-Version. Um all das nutzen zu können, was WordPress aktuell bietet, habe ich auch ein neues Blogtheme installiert. Ich hoffe, alle Autoren können damit »leben«.
Ein Bild (oder neudeutsch: Image) im Kopf des Blogs kann wieder installiert werden, sofern das jetzige Erscheinungsbild zu nüchtern sein sollte.
Falls jemand Unregelmäßigkeiten feststellt oder etwas am Layout geändert werden sollte – bitte über das Contactformular melden – Danke!
Sonstiges bitte unten über die Kommentarfunktion.

Also dann – ein schönes Wochenende (es soll ja sommerlich werden, zumindest für einige Tage) – wünscht der admin!

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Bald Artikel von Weltretter.org?

Wie Ina bei Blogpatenschaften schreibt, bekommen Mitglieder von Weltretter.org, die selbst (noch) kein eigenes Blog haben, mehr Unterstützung beim Vernetzen ihrer Projekte und Projektideen.

weltretter.org

Weltretter.org ist ein Projekt- und Kontaktnetzwerk im Internet, das alle Menschen verbindet, die in ihrem Leben mehr erreichen wollen als Mitarbeiter und Konsumenten zu sein. Dazu gehören nicht nur (Sozial-) Unternehmer und Hilfsorganisationen, sondern gerade Privatpersonen, die kleine soziale Projekte auf die Beine stellen. Die Plattform gibt diesen Menschen die Möglichkeit sich auszutauschen, voneinander zu lernen, gemeinsam Projekte aufzubauen und sich gegenseitig Mut zu machen.

Das Angebot an Mitglieder von Weltretter.org, die selbst kein Blog betreiben, hier zu veröffentlichen, steht. Vielleicht gibt es bald einen “Weltretter”-Artikel auf der OFFENEN PLATTFORM.

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Die Mutmacher-Blogparade – Die Krise als Chance nutzen

Eine interessante Blogparade (läuft bis 24.12.2008) hat Heide Liebmann gestartet, auf die hiermit hingewiesen ist. Es geht ihr um das Thema “Die Krise als Chance nutzen”.

Blogparade Krise als Chance

Ein Thema, welches gerade in dieser krisengeschüttelten Zeit von besonderer Bedeutung ist. Heide Liebmann schreibt zu der Parade und dem möglichen Inhalt von Artikeln zu der Parade folgendes:

» Lass uns wissen, wie du ganz allgemein mit Krisen umgehst.
» Welche Tipps hast du, welche Strategien kennst du, um berufliche oder auch persönliche Krisen zu meistern?
» Erzähle uns deine ganz persönlichen Erfahrungen und lass uns wissen, welche Lehren du daraus gezogen hast.
» Wie gelingt es dir, in Krisen auch Chancen zu erkennen und diese zu nutzen?
» Wer hat dir Mut gemacht oder dich konkret unterstützt?
» Vielleicht kennst Du ja auch andere Beispiele, wie Menschen sich nach Münchhausen-Art an den eigenen Haaren wieder aus dem Sumpf gezogen haben – immer her damit!

Alle Teilnehmer haben die Chance auf tolle Preise, die Heide Liebmann bei Freunden, Netzwerkpartnern und Kunden aufgetan hat (32 Gewinne sind es insgesamt – siehe Artikel). Die Gewinne werden am 25.12.2008 (sozusagen Bescherung!) verlost, die Benachrichtigung der Gewinner erfolgt bis zum 31.12.2008.

Ein interessantes Thema und die Antworten sind sicher für Jeden interessant. Krisen – in welcher Form auch immer – hat sicher Jeder mal.

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Sauberes Wasser ist Leben – Hilfe zur Selbsthilfe

Claudia Klinger schreibt auf ihrem Blog Digital Diary:
“Noch immer schöpfen viele Menschen auf dem Land ihr tägliches Wasser aus verschmutzten und mit Giften belasteten Tümpeln. Für Touristen sieht das manchmal recht idyllisch aus, doch ist es Ursache vieler Krankheiten und Gesundheitsprobleme. Mit einer so einfachen Maßnahme wie der Installation eines Brunnens wird den Menschen effektiv geholfen – die Lebensqualität großer Familien und ganzer Dörfer steigt deutlich, wenn sauberes Wasser nach Bedarf zur Verfügung steht. Für uns eine Selbstverständlichkeit, für sie großer Schritt hin zu einem besseren Leben.”

spendenaktion kambodscha

Sie bittet deshalb um Unterstützung für ein Hilfsprojekt in Kambodscha: 100 neue Brunnen für Tani und Angkor Chey! Es ist Hilfe zur Selbsthilfe. Die künftigen Brunnenbesitzer teilen sich den Zugang zu sauberem Wasser, je nach Standort mit 8 bis 20 Familien, die jederzeit und kostenlos den Brunnen mitnutzen können. Gemeinsam helfen sie beim Bau der Brunnen mit, gemeinsam sind sie auch für die Sauberhaltung und Wartung der Anlagen verantwortlich. Der vom Projekt beauftragte Brunnenbauer zeigt ihnen, wie einfache Reparaturen selbst ausgeführt werden können, so ist die Nachhaltigkeit des Projekts garantiert. Jeder gespendete EURO kommt an. Claudia Klinger fliegt selbst nach Kambodscha und wird berichten, was aus dem Geld geworden ist.
Eine gute, unterstützenswerte Initiative, gerade in Zeiten der Finanzkrise, die sich besonders auf die Länder auswirken wird, die sowieso schon benachteiligt sind.
Alles Weitere findet sich in Claudia Klingers Artikel.

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Was hält uns davon ab, aktiv zu werden?

Wer sich kritisch mit der Gesellschaft, seiner Umgebung, seinem Konsumverhalten, seinem Lebensstil auseinandersetzt, wird irgendwann an die Stelle kommen, an der der Weg sich gabelt. Die eine Richtung geht in “Ich ändere jetzt mein Verhalten, ich tue was”; bei der anderen steht auf dem Richtungsschild: “Ich mach so weiter wie bisher, da ich als Einzelner ja doch nichts machen kann.”
Wer sich nicht entscheiden kann, bleibt stehen. Diese Situation kenne ich. Ich kenne endlose Diskussionen darüber, was gut oder schlecht ist, was geändert werden müßte. Und wenn ich mich dann umblickte, war ich noch immer an derselben Stelle. Kein Fort-Schritt. Reto scheint es ebenso zu gehen (oder war es nur das neblige Novemberwetter?), denn er schreibt sich seinen Frust über diese Situation von der Seele.

  • Wie kann es sein, dass es da ein Portal gibt, welches “gut” sein will, aber Kompromisse eingeht?
  • Wie kann es sein, dass man online zu Hunderten Freunde hat, aber kaum vor die Türe kommt?
  • Wie kann es sein, dass jedes Jahr 10 Millionen Tonnen Platik in den Meeren landet, sich dort mehr oder weniger abbaut und auf dem Weg dazu alles vergiftet, was dem Prozess in den Weg kommt? Wie kann es sein, dass wir trotzdem jeden Tag in unsere Einkaufwelten fahren und Produkte, welche man eigentlich nicht braucht, plastikverpackt mit nach Hause nehmen?
  • Wie kann es sein, dass es beinahe schon im Boulevard angekommen ist, dass Wachstum eventuell nicht die Lösung, sondern das Problem ist und der Stromverbrauch auch wegen den Privathaushalten trotzdem stärker als das Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstum ansteigt?
  • Wie kann es sein, dass Kinder und Erwachsene in anderen Ländern unter hundsmiserabelsten Bedingungen für uns Kleider zusammennähen, Elektronik und Spielzeug zusammenbauen, das bei uns eine gefühlte Lebensdauer von vielleicht einem Jahr hat? Wie kann es sein, dass wir unsere Häuser mit Zeugs anfüllen, obwohl wir wissen, dass nicht das Haben das Wesentliche ist?
  • Warum führt all dieses Wissen nicht zu Handlungen, um diese Zustände, welche wir eigentlich nicht wollen, zu beseitigen? Warum tritt uns niemand in den Arsch? Warum treten wir uns selber nicht in den Arsch?

    Daraus hat sich eine lebhafte und interessante Diskussion entwickelt. Reto hat auch noch einen Artikel nachgeschoben, über einen Radikalen, der seine Ansichten auch gelebt hat.

    Ja, die alte Frage: Warum leben wir nicht gemäß unseren Überzeugungen? Warum setzen wir Erkenntnis nicht in Taten um?
    Wie schrieb schon Erich Kästner: Es gibt nichts Gutes – außer: Man tut es. Das trifft es.

    Aber ist es denn wirklich so, wie Reto schreibt? Führt das Wissen nicht doch zu Handlungen – bei jedem Einzelnen, aber auch in der Gesellschaft? Es sind keine Revolutionen, die daraus entstehen, sondern meist stille Veränderungen. Dies kann dazu führen, das der Eindruck entsteht, es würde sich garnichts ändern. Wer sich von diesem Eindruck täuschen lässt und an seinem Verhalten nichts ändert, der geht in die Richtung: “Ich mach so weiter wie bisher, da ich als Einzelner ja doch nichts machen kann.” Untertstützt wird dies, durch eine uns scheinbar angeborene Bequemlichkeit.

    Tun wir denn wirklich nichts? Schreiben wir nur im Netz über das, was anders werden muß und das war es dann (Schreiben ist auch “tun”, oder)? Sollen wir, um diesen Eindruck nicht entstehen zu lassen, jeden Tag einen Artikel im Blog veröffentlichen, was wir Gutes getan haben? Das tun wir nicht, obwohl es sicher interessant wäre. Muß ja nichts Spektakuläres sein.
    Ich könnte schreiben, dass ich kein Fernsehgerät besitze und somit nicht mehr über die Gebühren das unsägliche Fernsehprogramm unterstütze, dass ich nicht mehr mit dem Flugzeug reise und Urlaubsreisen möglichst mit der Bahn durchführe, dass fast vegetarisch lebe, dass ich bei unserem einheimischen Bio-Bauern kaufe (den es hier zum Glück gibt), dass ich – soweit es irgendwie geht – Wege mit dem Fahrrad erledige, dass ich versuche, nichts zu kaufen, was unter “hundsmiserablen” Bedingungen im Ausland produziert wird (was nicht einfach ist). All das ist “Kleinkram” und ich gehe wahrscheinlich anschließend als “grüner Spießer” oder “Nachhaltigkeitsspießer” durch. Aber das Leben ist “Kleinkram”, Revolutionen sind selten. Und es entwickelt sich, zwar langsam, aber stetig.
    Insoweit ist eher Sisyphos unser Schirmherr, und nicht Herakles. Wir kommen mit dem Stein immer ein Stück weiter nach oben und irgendwann sicher bis zum Gipfel.

    Zum Abschluß. Der Passus Wie kann es sein, dass man online zu Hunderten Freunde hat, aber kaum vor die Türe kommt? macht mich sehr nachdenklich. Ist das so? Schließt das Eine das Andere aus? Wäre dies ohne das WWW anders – sprich: Verliert man Freunde “vor der Tür”, weil man wegen des WWW nicht mehr vor dieselbe kommt? Das kann – und sollte – man ändern, wenn es so wäre.

    In diesem Sinne – schönen Sonntag und raus in den Regen (den wir hier z.Zt. haben).

    Hans

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    “Verantwortung” ist eine schwere Verantwortung

    Was ist eigentlich Verantwortung?
    Was bedeutet Verantwortung für Dich?

    Dazu möchte ich eine Blogparade starten, die ich hiermit beginnen lasse und die mir, mit Eurer Hilfe, hoffentlich Einiges an Klarheit zu einem Begriff bringt, über den ich noch nie wirklich nachgedacht habe.

    So startet Frank Obels Blogparade zum Thema “Verantwortung”. Bis zum 07. November läuft die Parade noch.

    Sehr spannend, denn so wie Frank wird es vielen Menschen gehen; es wird viel von Verantwortung, von Verantwortung übernehmen, geredet, aber ich nehme an, dass überwiegend nicht bewusst damit umgegangen wird. So wie mit vielen anderen Begriffen auch.

    Das Schöne an Blogparaden ist, dass man sich bei Teilnahme mit dem jeweiligen Thema auseinandersetzen muß. Und das führt oft zu weiten Ausflügen in verschiedene ‘Nachdenkgegenden’. Oft betritt man unbekanntes Land, was aber auch den Reiz von Blogparaden ausmacht. Und das von Frank gewählte Thema geht stark in diese Richtung.
    Ich versuche mich mal an den Thema, bin mir aber nicht sicher, inwieweit ein brauchbarer Beitrag dabei heraus kommt.

    Laut Wahrig ist “Verantwortung” die Pflicht, Bereitschaft, für seine Handlungen einzustehen, ihre Folgen zu tragen. (Als ‘Handlung’ soll hier auch ein Unterlassen gelten, so wie es auch im § 823 BGB verstanden wird)

    Auf den ersten Blick eine simple Sache – ich handle und muß dann natürlich auch für die Folgen dieser Handlung einstehen. Dies unabhängig davon, ob ich wußte, was aus meiner Handlung resultiert? Schon wird es schwierig – Beispiel:
    Ich rauche, obwohl mir bekannt ist, dass dies zu schweren Krankheiten führen kann. Ich muß dann auch die Folgen tragen.
    Ich esse Obst, weil Obst gesund ist. Irgendwann wird festgestellt, daß eine bestimmte Sorte Obst, die ich auch immer gegessen habe, zu schweren Erkrankungen führen kann. Tritt das später bei mir auf, muß ich auch in diesem Fall die Folgen tragen, obwohl ich diese so nicht vorher kannte! Dumm gelaufen – so sagt man wohl in solchen Fällen. Trage ich also Verantwortung, ohne “schuldig” zu sein? In diesem Fall ist das so. Ich bin ‘unschuldig’, muß aber trotzdem den ‘Schuldspruch’ ertragen.
    Im zwischenmenschlichen Bereich sieht das schon anders. Dort bin ich nur für die Folgen meiner Handlungen verantwortlich, die ich nicht vorhersehen konnte, oder? Hier spielt also auch die ‘Schuldfrage’ eine Rolle.

    Manchmal muß ich aber auch für Handlungen Dritter Verantwortung übernehmen – wer kennt ihn nicht, den Spruch: Eltern haften für ihre Kinder! Dann ist mir die Verantwortung für Dritte, und somit auch für deren Handlungen, übertragen worden. Oft eine Bürde, neben der Freude, die auch damit verbunden ist.
    Manchmal muß ich die Verantworung für Dritte nicht übernehmen, tue es aber trotzdem. Zum Beispiel bei Verwandten oder Freunden, die dies in Folge Krankheit nicht mehr können.

    Eine besondere Form der Verantwortung, ist die z.Zt. gerade sehr aktuelle “politische Verantwortung”. Diese wird meist “übernommen”; der Übernehmende ist meist ein sog. Bauernopfer oder Sündenbock. Allerdings ist dies meiner Ansicht nach kein Eintreten für die Folgen einer Handlung. Die Folgen von verfehlten Handlungen übernimmt der zurücktretende Politiker ja nicht. Er tritt zurück – die eigentlichen Folgen der Verfehlungen tragen dann andere, meist die Steuerzahler.

    Wie weit reicht meine Verantwortung? Eine immer wieder diskutierte Frage! Bin ich dafür verantwortlich, daß in den Ländern Afrikas Menschen verhungern? Bin ich dafür verantwortlich, daß in Asien Kinder unter menschenunwürdigen Bedingungen arbeiten? Bin ich dafür verantwortlich, daß sich das Klima dramatisch verändert?
    Hier wird es spannend. Ich fühle mich dafür Verantwortlich, auch wenn ich nicht immer weiß, welche meiner Handlungen welche Folgen verursacht. Hier versuche ich mir klar zu werden, was ich tun kann, um einen positiven Effekt zu bewirken. Das ist oft sehr problematisch, aber kein Grund zu sagen: Ob ich als Einzelner überhaupt etwas bewegen kann? und dann so weiter zu machen, wie bisher. Ich glaube, daß dies unser größtes Problem ist. Wenn wir nichts tun – auch wenn es oft sehr wenig zu sein scheint – dann wird sich nichts ändern. Das ist so und das muß sich jeder bewußt machen.

    So, das wäre mein Beitrag zu Franks Blogparade.

    Hans

    Wer hat bisher schon mitgemacht? Das sind:
    Lebensblog
    Chakra Balance Blog
    Gemeinsam Leben
    Mach das Beste aus Deinem Leben
    ver-rueckt.net
    Digital Diary
    Märchenblog

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    Armut, Poverty, Pobreza, Poverta, Pauvrete

    Blog Action Day

    Armut gibt es weltweit, in jedem Land, unabhängig vom finanziellen Allgemeinzustand des jeweiligen Landes. Selbst in den reichsten Ländern gibt es Armut. Diese Länder wären allerdings in der Lage, diese zu mildern, ja zu beseitigen. Geld scheint ja da zu sein, wenn man sieht, mit welchen Unsummen die Regierungen gerade das Finanzsystem stützen wollen. Dagegen sind die 16 Milliarden US-Dollar, die die UNO für den Kampf gegen die Armut aufgetrieben hat, ein besseres Taschengeld. Ob sie dieses Geld wirklich bekommt, ist darüber hinaus noch nicht mal sicher.

    Weltweit nimmt die Armut auch weiter zu. Lebensmittel werden teuerer, Energiepreise steigen, was insbesondere bei den Menschen zu einer fatalen Wirkung führt, die gerade so über die Runden kommen. Die sogenannten Experten (wie z.B. die Weltbank) haben das Ausmaß der weltweiten Armut unterschätzt. Was mich nicht wundert; unsere Finanzexperten werden anscheinend ja auch von dem derzeitigen Geschehen an den Finanzmärkten überrascht.


    Nach den vor acht Jahren von den 192 Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen beschlossenen Millenniumszielen soll die Zahl der Hungernden bis 2015 um die Hälfte auf 400 Millionen reduziert werden. Vor wenigen Tagen erst hatte die UN-Landwirtschafts- und Ernährungsorganisation (FAO) jedoch die Zahl der Hungernden weltweit von 854 Millionen auf 923 Millionen nach oben korrigiert.

    Das erinnert mich an Versprechen unserer Politiker, die Zahl der Arbeitslosen innerhalb weniger Jahre um die Hälfte zu reduzieren.
    Eine Auswirkung der derzeitigen Finanzkrise wird sein, das noch weniger Geld in die Armutsbekämpfung fliessen wird, das noch mehr Menschen in Folge Rückgang der Wirtschaftsleistung und daraus resultierenden Arbeitsplatzverlusten in die Armut gedrängt werden.

    Weiterhin tickt die ‘Zeitbombe Kinderarmut‘, wie der Deutschen Kinderschutzbundes (DKSB). 2,5 Mio. Kinder leben in Deutschland heute auf Sozialhilfeniveau. Besserung ist momentan nicht abzusehen.

    Deprimierende Situation, oder? Was kann dagegen getan werden?
    Hilfsorganisationen gibt es bereits – es sind zu wenige und sie sind überfordert.
    Auf die Regierungen setzen? – das hat bisher auch nicht funktioniert. Entwicklungshilfe wird nicht entsprechend den Versprechungen gezahlt oder fliesst in Hände, die sie nicht für den beabsichtigten Zweck einsetzen.

    Ist die Finanzkrise die Zäsur, die vielleicht ein Umdenken bewirkt?
    Es geht darum, Veränderungen zu schaffen, die es den Menschen ermöglicht, aus eigener Kraft dauerhaft menschenwürdig zu leben. Mir fällt dazu das Beispiel der von Stefanie Christmann gegründeten Initiative ein, die alleinerziehenden Frauen in Äthiopien und Nepal Esel finanziert. Die Frauen erhalten weibliche Tiere, damit sie selbst Nachwuchs aufziehen können, den sie dann verkaufen können. Mit der “Eselin” bekommt jede Frau einen 80-l-Wassercontainer aus Kautschuk. Ein Esel plus Wasserbehälter kostet ca. 100 Euro. Damit sind die Frauen in der Lage, sich und ihren Kindern eine Existenz aufzubauen. Simpel, aber wirksam!
    Diese Initiative wird nicht die Weltarmut beseitigen, aber viele ähnliche Initiativen werden eine große Wirkung haben. Das ist meine Hoffnung.

    Hans

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    Aktionstage gegen Armut vom 17. bis 19. Oktober 2008

    Aktion gegen Armut

    Die UN-Millenniumkampagne und der “Global Call to Action against Poverty” (in DE.: “Deine Stimme gegen Armut“) rufen zum weltweiten Aktionstag gegen Armut vom 17. bis 19. Oktober 2008 auf.

    Was passiert beim STAND UP?
    Der eigentliche STAND UP läuft immer gleich ab: Der STAND UP-Scout (Organisator/in) erklärt die Idee des STAND UP und bittet die Teilnehmer/innen, sich zu setzen. Alle zählen einen Countdown von zehn bis null und stehen auf. Das STAND UP-Statement wird verlesen. Ein STAND UP kann in der Schule, in der Uni, zu Hause, im Rahmen einer Veranstaltung, mit Freunden oder auch alleine veranstaltet werden (hier gibt es weitere Informationen).

    In Tübingen findet z.B. eine Aktionswoche gegen Armut und Ausgrenzung vom 17.- 25. Oktober 2008 statt.

    Auch wenn es Meldungen gibt, das in Deutschland die Armut zurück gegangen ist – was aber im Hinblick auf die Gegebenheiten des Erhebungszeitraums in Frage gestellt wird -, ist nach wie vor Armut ein großes Problem. Weltweit nimmt die Armut weiter zu.
    Die UN hat jetzt 16 Milliarden USD an Zusagen für die Armutsbekämpfung bekommen. Hoffen wir, das das Geld auch fließt. Im Vergleich zu den Zahlen, die jetzt in der Finanzkrise auf den Tisch kommen, sind die 16 Milliarden ein Klacks.

    Hans

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    Blogaktion: Unterstützung sozialer Projekte und Offliner

    Dies ist ein Blog für die, die selbst kein Blog haben – weil sie sich nicht mit der Technik befassen wollen, weil sie keine Zeit haben, ein eigenes Blog zu betreiben….. usw.. Hier kann der “Off-nfang Liner” bloggen – nur mal so, zu einem Thema oder ständig über ein Projekt, zu einem Thema etc. – dies ist das Motto des Blogs OFFENE PLATTFORM, wie man rechts im Kasten lesen kann.

    Blog-Aktion

    Ina hat auf dem Blog Kreative Strukturen eine Aktion unter dem Titel Blogger unterstützen soziale Projekte und Offliner gestartet. Ihr geht es darum, zu erfahren, wo es Blogger(innen) gibt, die jene, die noch nicht “drin” sind, noch kein eigenes Blog, keine eigene Homepage betreiben, dabei unterstützen, an dieser Vernetzung teilzuhaben.
    Genau dies ist das Anliegen des Blogs OFFENE PLATTFORM. Es steht am Anfang seines ‘Lebens’ und ich bin gespannt, wie es sich entwickelt, wenn es dann so langsam Erwachsen wird.
    Die Blogaktion läuft noch bis zum 31.12.2008 und das interessanteste “Blogger-Offliner-Team” erhält nach Ablauf der Blogparade 100,- € ; wobei je eine Hälfte an den oder die Bloggerin sowie die andere Hälfte an den Web-Neuling oder die unterstützte Offline-Aktion gehen soll. Sollte die Wahl auf dieses Blog fallen :-) , dann soll der gesamte Betrag an den Web-Neuling oder die unterstützte Offline-Aktion gehen.

    Es gibt viele Menschen, die etwas zu sagen hätten aber gar nicht wissen, dass ihnen das Internet dabei behilflich sein könnte. Vernetzen, Publizieren und Recherchieren waren noch nie so einfach, wie heute.
    Vielleicht kann dies ein weiterer Impuls sein, für eine sich selbst organisierende Bewegung, die die Gräben zwischen Engagement im Web und außerhalb weiter verschwinden lässt.

    Diesen Ausführungen Inas stimme ich voll und ganz zu. Die Gräben sind an vielen Stellen schon eingeebnet, wie man bei aufmerksamen Websurfen feststellen kann; aber es gibt noch viele Gräben, die nicht überwunden werden. Und daran sollten wir arbeiten und mithelfen – wir, die wir im Web aktiv sind. Und dafür steht dieses Blog zur Verfügung.

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    Leben mit Colitis Ulcerosa

    Wie in diesem Artikel vermerkt, ist dieses Blog eine Offene Plattform. Der folgende Artikel ist der erste Beitrag. Ein junger Mann aus einer Selbsthilfegruppe hat einen sehr ausführlichen und persönlichen Beitrag über sein Leben mit einer chronischen Erkrankung geschrieben. Der Beitrag wird auf Wunsch des jungen Mannes anonym veröffentlicht (ich [Hans] bin also nicht der Autor, auch wenn dies im Artikelkopf vermerkt ist, was technische Gründe hat). Wie er am Schluss des Artikels schreibt, ist er auf Feedback und Kommentare gespannt.
    Soweit dazu – jetzt folgt der Artikel:

    “Ich habe von den Möglichkeiten, mal anonym einen Gastbeitrag schreiben zu können, übers DCCV-Forum erfahren und es ist schon eine Weile her, als ich versprochen hatte, etwas über mich und mein Leben mit einer chronischen Erkrankung zu erzählen. Ja, ich bin chronisch krank. Ich leide an Colitis Ulcerosa, das ist eine chronische Dickdarmentzündung. Damals ging es mir richtig dreckig. Ich hatte mein Auslandsstudium abbrechen müssen, war über Monate nicht in der Lage zu studieren und wusste überhaupt nicht so recht, wie mein Leben weiter gehen sollte. Dieser Beitrag hätte also dazu dienen können, mich mal so richtig über alles “auszukotzen”, was mich nervte und was mein Leben doch so schwer machte. Ich entschied mich damals – das war vor etwa eineinhalb Jahren – dagegen, etwas zu schreiben. Den jammernden Kranken kennt jeder aus der Familie schon vom kleinsten Schnupfen – ich kann mich da selbst nicht ausnehmen – aber das bringt vor allem dann nicht sehr viel, wenn es gerade besonders schlecht geht. Erst mit etwas Abstand kann man einordnen, ob man eher “jammert”, weil man leidet oder leidet, weil man “jammert”.

    Versteht mich nicht falsch. Eine solche Erkrankung, die schubweise verläuft, ist wahrlich nicht toll. Man liegt zu Hause, hat jede Menge Durchfall. Ich habe innerhalb von zwei Wochen 15kg abgenommen und das obwohl ich ohnehin schon eher am unteren Rand des Normalgewichts anzusiedeln war. Bei fast 1,80m Körpergröße wog ich also plötzlich nur noch etwas über 50kg und war so schwach, dass ich selbst bei normalem Gehen in den Knien umknickte. Und das schlimmste an der ganzen Sache war, dass ich mich nicht “daheim” befand, in meiner bekannten Umgebung, bei meiner Familie, meinen Freunden und auch nicht in der Behandlung meiner Ärzte. (weiterlesen…)

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