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Endlich – mein Behindertenparkplatz direkt vor meiner Haustür

Inzwischen habe ich nicht nur den neuen blauen Ausweis zur Parkerleichterung, sondern auch einen mit Rollstuhlzeichen gekennzeichneten Parkplatz gleich vor meinem Wohnhaus. Das ist eine sehr große Erleichterung für mich. Nun habe ich vor dem kommenden Winter mit Schnee und Glatteis nicht ganz so viel Angst, wie in der vergangenen Zeit. Mitunter musste ich weit weg vom Wohnhaus parken. Als behinderter Mensch fragt man sich, warum dauert es so lange, bis man Hilfe bekommt.
Was nützen uns Gesetze, wenn deren Umsetzung, wie in meinem Fall 12 Jahre dauert.

(siehe auch: Mit der Behinderung lernt man im Laufe der Zeit zu leben – nicht aber mit Ausgrenzung und Ignoranz)

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Informationen zur Autorin/zum Autor

Dieser Artikel wurde am 16.Oktober 2011 von Erika Knobloch geschrieben.
Dresden; *1941, verheiratet, eine Tochter. Zuerst als Schaltmechanikerin in Leistung gearbeitet, dann Erwachsenenqualifizierung zum Handelskaufmann, verschiedene Zusatzlehrgänge besucht. 25 Jahre bei der Landesuntersuchungsanstalt für das Gesundheits- und Veterinärwesen Sachsen, Standort Dresden, gearbeitet und ehrenamtlich (bis heute) in der Hauptschwerbehindertenvertretung des Sächsischen Sozialministeriums. Altersrentnerin. Durch Arthrose in beiden Hüften und Knien seit jungen Jahren gehbehindert. Viele Hobbys: Lesen, Schreiben, Gärtnern, Fotografieren, Schwimmen, in die Sauna gehen, in der Jugend auch Zeichnen. Für das Chorsingen muss man leider stehen können.
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