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Meine Katze

Meine Katze

Nein, es ist nicht meine Katze,
doch sie geht mir nicht aus dem Sinn.
Denn sie kommt mit leichter Tatze
an mein Küchenfenster hin.

Natürlich will sie nur das Eine
etwas zum Fressen bitte sehr.
Sie tänzelt schmeichelnd um die Beine
und meint damit, ich will noch mehr.

Vielleicht will sie mir auch nur sagen,
ich dank dir schön, das war sehr gut.
Du könntest wieder so was wagen.
Nur vor den Blumen bin ich auf der Hut.

Sie sitzt dann schweigend da am Fenster
und schaut mich dabei einfach an.
Glaubst du, liebe kleine Katze,
dass ich dein Schicksal ändern kann?

(Erika Knobloch)

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Informationen zur Autorin/zum Autor

Dieser Artikel wurde am 23.Mai 2010 von Erika Knobloch geschrieben.
Dresden; *1941, verheiratet, eine Tochter. Zuerst als Schaltmechanikerin in Leistung gearbeitet, dann Erwachsenenqualifizierung zum Handelskaufmann, verschiedene Zusatzlehrgänge besucht. 25 Jahre bei der Landesuntersuchungsanstalt für das Gesundheits- und Veterinärwesen Sachsen, Standort Dresden, gearbeitet und ehrenamtlich (bis heute) in der Hauptschwerbehindertenvertretung des Sächsischen Sozialministeriums. Altersrentnerin. Durch Arthrose in beiden Hüften und Knien seit jungen Jahren gehbehindert. Viele Hobbys: Lesen, Schreiben, Gärtnern, Fotografieren, Schwimmen, in die Sauna gehen, in der Jugend auch Zeichnen. Für das Chorsingen muss man leider stehen können.
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2 Antworten zu Meine Katze

  1. Hallo Erika!

    Deine liebevollen Zeilen erinnern mich an eine Katze, die während meiner zwei Jahre in Mecklenburg (kleines Dort, Mietwohnung in ehemaligem
    Gutshaus) zum Dauergast geworden war.

    Sie hatte “wild” gelebt und war froh, einen Ort zu kennen, wo sie z.B. vor den Hunden sicher war. Und natürlich gab es immer was zu fressen und katzenkontakt-freudige Menschen. :-) Bald war sie uns richtig ans Herz gewachsen, auch weil die “da draußen” eher zu den Schwächeren gehörte…

    Als mein damaliger Lebensgefährte und ich dann beschlossen, nach Berlin zurück zu ziehen, ergab sich die Frage: was wird mit der Katze? Zwar war sie bei uns “heimisch” geworden und sehr anhänglich, aber sie war deshalb noch lange keine Wohnungskatze! Die Küche war ebenerdig, da ging sie nach Belieben ein und aus.

    Wie schwer der Abschied fiel, davon handelt mein damaliger “Tagebuch-Eintrag” (im Jahr 2000/2001 nannte man es noch nicht “bloggen” und technisch war es umständlicher).

    Wenn du magst:

    23.05.01 Der Abschied, die Katze, das Leiden

  2. Liebe Claudia,

    hoffentlich haben Sie jetzt meine vorige Antwort erhalten.
    Ich bedankte mich für Ihren Kommentar zu meinem Katzengedicht.
    Katzen sind zwar untreu, aber sehr anhänglich. Am besten gefällt mir ihre leise Art im Umgang, ihren Wunsch zur Unabhängigkeit und ihr Charakter.
    Im Gegensatz zum Hund, den der Mensch verdorben hat, besitzt die Katze Charakter und lässt sich nicht verbiegen. Wem sie mag, zu dem kommt sie immer wieder hjin.

    Alles Gute

    Mit freundlichen Grüßenm

    Erika Knobloch

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