Dresden, 01.03.2010
Erika Knobloch
xxxxxxxx
xxxxxxxx
xxxxxxxx
An die Geschäftsleitung
des Sozialverbandes Dresden
Schwerbehinderteneigenschaften
Junghansstraße 2
01277 Dresden
Ihren Teilabhilfebescheid nach §85 des Sozialgerichtsgesetzes vom 25.01.2010
und erneute Ablehnung meines Antrages auf Bewilligung einer Parkerleichterung
Sehr geehrte Damen und Herren,
zunächst möchte ich den mir zugesandten noch ausstehenden Kurzantrag G 12/5002335375 an Sie ausgefüllt zurück senden.
Ich bin, was Ihrer Dienststelle seit Jahren bekannt ist, seit ca. 30 Jahren aufgrund eines angeborenen Hüftleidens schwerbehindert. Mein Pkw ist die einzige Möglichkeit einer selbständigen Fortbewegung für mich.
Ich bin jetzt zu 100 Grad schwerbehindert und man muss schon ein Lebenskünstler sein, mit derartigen sehr schmerzhaften und persönlich einschränkenden Behinderungen zu leben. Meine Artikel über dieses Thema sind im Internet unter www.offene-plattform.de/author/erikaknobloch zu finden und können von Ihnen nachgelesen werden.
Man müsste meinen, dass in unserer christlich orientierten Gesellschaft die zuständigen bezahlten Behörden schnell und unkompliziert schwerbehinderten Menschen in ihrem schweren Los helfen. Viele Dienststellen handeln schon so, was ich von meiner jahrelangen Tätigkeit als ehrenamtliche Schwerbehindertenfrau bestätigen kann.
Offensichtlich hat sich dieser ethische Grundsatz bei ihnen noch nicht herumgesprochen, oder ihre Mitarbeiter handeln gleichgültig. Wie anders kann man sich erklären, dass meine Anträge auf eine für mich lebensnotwendige Parkerkleichterung seit 1999 aufgrund Ihrer Angaben immer wieder abgelehnt werden. Auch die Anträge auf den sogenannten „Sachsenerlass“ (seit 01.09.1999 Gültigkeit in ganz Deutschland) wurden mit dem letzten Bescheid vom 23.02.2010 das 4. Mal abgelehnt.
Ich fühle mich nicht nur ungerecht behandelt und immer mehr in die Isolierung gedrängt, sondern regelrecht diskriminiert, zumal die Parksituation in Dresden problematisch ist. Außerdem fehlt bei dem Teilabhilfebescheid vom 25.01.2010 die einzelne prozentuale Aufschlüsselung, nach der Sie ja meinen Antrag an das Ordnungsamt DD abgelehnt haben.
Ich bitte um baldige Hilfe und Antwort mit dieser Aufschlüsselung an mich und nachrichtlich an die Dienststelle des VdK Kreisverband Dresden, Breitscheidstr. 38 in 01237 Dresden.
Mit freundlichen Grüßen
Erika Knobloch
Update 19.06.2011 (vom admin):
Es hat doch noch geklappt – Frau Knobloch hat endlich die Parkerleichterung bekommen – siehe hier: Hurra, ich habe das Merkzeichen “aG”
Sehr geehrte Frau K.
ich weiß leider nicht, welche Möglichkeiten Sie haben, um ihr in meinen Augen berechtigtes Anliegen durchzusetzen. Hinweisen möchte ich Sie auf einen Artikel, den ich in der gerade aktuellen 100. Ausgabe des Magazins “Bauchredner” der Deutschen Crohn und Colitis-Vereinigung gelesen habe. Dort geht es auf den Seiten 106-108 auch um das Thema Parkerleichterungen. Vielleicht kann man ja vereinsübergreifend Erfahrungen zu diesem Thema sammeln. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg.
[...] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von Blogpaten und Ulrike Beudgen, nischenTHEMA erwähnt. nischenTHEMA sagte: Mit Frau K. telefoniert, die sich über Veröffentlichung freut + auf weitere Unterstützung + Kommentare hofft: http://tinyurl.com/yhc5a3r [...]
Womit begründet man denn die wiederholte Ablehnung Ihrer Anträge? Vermutlich befinden Sie sich in einer Gesetzeslücke, wie es ja bei vielen Betroffenen immer mal wieder vorkommt. Das individuelle Schicksal passt dann in keine “Schablone” und schon bedauern zwar alle diesen Umstand aber niemand sieht sich in der Lage hier etwas zu ändern. Und als “Betroffener” der sich damit nicht zufrieden geben will, wird man dann schnell unbequem. Ich spreche da aus eigener Erfahrung. Ich finde es gut, dass Sie sich hier äußern und wünsche Ihnen viel Erfolg! Bitte halten Sie uns auf dem laufenden. Vermutlich sind die Gesetze nicht mehr zeitgemäß. Vielleicht muß man ja hier ansetzen und viele solcher Einzelfälle bündeln und eine Gesetzesänderung bewirken.
[...] April 2010 habe ich Frau Knobloch in Dresden besucht. Frau Knobloch hatte bereits am 22. März 2010 einen offenen Brief an die Geschäftsleitung des Sozialverbandes Dresden geschrieben, in dem sie erneut um eine [...]
[...] Plattform: Offener Brief von Erika K.: Bewilligung einer Parkerleichterung – Ich gebe nicht auf! Klaus W. beschreibt seine Erfahrungen mit 1&1 – wir stellen ihm die Online-Kanäle bereit, da [...]
[...] April 2010 habe ich Frau Knobloch in Dresden besucht. Frau Knobloch hatte bereits am 22. März 2010 einen offenen Brief an die Geschäftsleitung des Sozialverbandes Dresden geschrieben, in dem sie erneut um eine [...]
[...] E-Mail-Kontakt zu bleiben. Frau Knobloch hat ein konkretes Anliegen und bereits am 22. März 2010 einen offenen Brief an die Geschäftsleitung des Sozialverbandes Dresden geschrieben, in dem sie erneut um eine [...]