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Mein Auto, oder die Freiheit der Selbstständigkeit

Wenn ich in meinem Nissan sitze,
dann fühl ich mich so herrlich frei.
Auch wenn ich manchmal dabei schwitze,
im Straßenverkehr bin ich dabei.

Auf einmal öffnet sich die Enge,
die so mein Leben mit sich bringt.
Und es verschwinden alle Zwänge,
die die Behinderung mir aufzwingt.

Denn ich kann selber frei entscheiden
Mit wem ich fahre, wohin ich will.
So ist mein Auto mein Gefährte
und bringt mich an´s gewünschte Ziel.

Natürlich muss das funktionieren.
Mein Nissan fährt nicht selber fort.
Am Klang vom Motor kann ich´s spüren.
Es bringt mich pannenfrei zum Ort.

So kann ich der Behinderung trotzen,
ich bin da unabhängig mit dabei
mein Auto wird mich sicher lotsen
und ich bin so unendlich frei.

(Erika Knobloch)

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Informationen zur Autorin/zum Autor

Dieser Artikel wurde am 09.Januar 2010 von Erika Knobloch geschrieben.
Dresden; *1941, verheiratet, eine Tochter. Zuerst als Schaltmechanikerin in Leistung gearbeitet, dann Erwachsenenqualifizierung zum Handelskaufmann, verschiedene Zusatzlehrgänge besucht. 25 Jahre bei der Landesuntersuchungsanstalt für das Gesundheits- und Veterinärwesen Sachsen, Standort Dresden, gearbeitet und ehrenamtlich (bis heute) in der Hauptschwerbehindertenvertretung des Sächsischen Sozialministeriums. Altersrentnerin. Durch Arthrose in beiden Hüften und Knien seit jungen Jahren gehbehindert. Viele Hobbys: Lesen, Schreiben, Gärtnern, Fotografieren, Schwimmen, in die Sauna gehen, in der Jugend auch Zeichnen. Für das Chorsingen muss man leider stehen können.
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