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Mit Behinderung studieren

Bis vor zwei Jahren bin ich ohne Behinderung durchs Leben gekommen; dann, nach dem Herzinfarkt, war es damit vorbei. Mit der danach permanent vorhandenen Behinderung komme ich ganz gut durchs Leben. Glücklicherweise!

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Ganz anders ist das sicher, wenn man schon in jungen Jahren oder von Geburt an behindert ist. Man lernt möglicherweise besser damit umzugehen, als wenn es einem im Erwachsenenalter trifft, aber es ist und bleibt eine Behinderung. Wie ist das, wenn man als Behinderter studieren will bzw., studiert?
In dem Buch von Caroline Cornelius (Hg.) Sichtbar – unsichtbar Handicaps verständlich kommunizieren, schildern behinderte Studierende ihren Alltag.

Die Beiträge im vorliegenden Buch ermöglichen einen Einblick in den Alltag von Studierenden mit Behinderungen und tragen so ebenfalls dazu bei, deutlich zu machen, mit welchen Hindernissen sie in ihrem Studienalltag konfrontiert sind und welchen Stellenwert der Gleichstellung zukommt. Sie zeigen auf, dass Studierende mit Behinderungen mit zahlreichen unnötigen, vermeidbaren Hindernissen konfrontiert sind – mit unzugänglichen Gebäuden, fehlenden technischen Hilfsmitteln, aber auch mit Unkenntnis und Vorurteilen –, die es ihnen erschweren oder verunmöglichen, gleich wie ihre Kommilitoninnen und Kommilitonen ohne Behinderungen vom Bildungsangebot Gebrauch zu machen.

Aus dem Inhaltsverzeichnis:
Leben mit Nebengeräuschen – Der Studienalltag einer Hörbehinderten..
Blindfisch oder Der gemeinsame Weg zum Ziel
Geburt einer Psychose – ein Zugang
Morbus Crohn – eine unsichtbare Behinderung
Willkommen, normale Welt
Studium im Schneckenhaus
Was hilft bei der Vereinbarkeit von Studium und Behinderung?

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Informationen zur Autorin/zum Autor

Dieser Artikel wurde am 31.Juli 2009 von Hans geschrieben.
Etwas zur Person: Am Rande der Eifel, etwas südlich von Bonn, wohne ich zur Zeit. Die Arbeit führt mich jeden Arbeitstag nach Köln. Vor gut einem Jahr habe ich damit begonnen zu bloggen und bin vor nicht allzu langer Zeit über den Kontakt zu den Blog Patenschaften auf die Idee gekommen, das Blog OFFENE PLATTFORM zu eröffnen. Ein Angebot für die, die selbst kein Blog betreiben, betreiben wollen - aus welchen Gründen auch immer. Ich betreue dieses Blog und unterstütze bei Bedarf die Autoren, die hier veröffentlichen möchten, in technischer Hinsicht. Erreichbar bin ich schnell und unkompliziert über das Contact-Formular. Wie man sieht, steuere ich ab und an einen Artikel bei.
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