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Aktionstage gegen Armut vom 17. bis 19. Oktober 2008

Aktion gegen Armut

Die UN-Millenniumkampagne und der “Global Call to Action against Poverty” (in DE.: “Deine Stimme gegen Armut“) rufen zum weltweiten Aktionstag gegen Armut vom 17. bis 19. Oktober 2008 auf.

Was passiert beim STAND UP?
Der eigentliche STAND UP läuft immer gleich ab: Der STAND UP-Scout (Organisator/in) erklärt die Idee des STAND UP und bittet die Teilnehmer/innen, sich zu setzen. Alle zählen einen Countdown von zehn bis null und stehen auf. Das STAND UP-Statement wird verlesen. Ein STAND UP kann in der Schule, in der Uni, zu Hause, im Rahmen einer Veranstaltung, mit Freunden oder auch alleine veranstaltet werden (hier gibt es weitere Informationen).

In Tübingen findet z.B. eine Aktionswoche gegen Armut und Ausgrenzung vom 17.- 25. Oktober 2008 statt.

Auch wenn es Meldungen gibt, das in Deutschland die Armut zurück gegangen ist – was aber im Hinblick auf die Gegebenheiten des Erhebungszeitraums in Frage gestellt wird -, ist nach wie vor Armut ein großes Problem. Weltweit nimmt die Armut weiter zu.
Die UN hat jetzt 16 Milliarden USD an Zusagen für die Armutsbekämpfung bekommen. Hoffen wir, das das Geld auch fließt. Im Vergleich zu den Zahlen, die jetzt in der Finanzkrise auf den Tisch kommen, sind die 16 Milliarden ein Klacks.

Hans

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Informationen zur Autorin/zum Autor

Dieser Artikel wurde am 01.Oktober 2008 von admin geschrieben.
Etwas zur Person: Am Rande der Eifel, etwas südlich von Bonn, wohne ich zur Zeit. Die Arbeit führt mich jeden Arbeitstag nach Köln. Vor gut einem Jahr habe ich damit begonnen zu bloggen und bin vor nicht allzu langer Zeit über den Kontakt zu den Blog Patenschaften auf die Idee gekommen, das Blog OFFENE PLATTFORM zu eröffnen. Ein Angebot für die, die selbst kein Blog betreiben, betreiben wollen - aus welchen Gründen auch immer. Ich betreue dieses Blog und unterstütze bei Bedarf die Autoren, die hier veröffentlichen möchten, in technischer Hinsicht. Erreichbar bin ich schnell und unkompliziert über das Contact-Formular. Wie man sieht, steuere ich ab und an einen Artikel bei.
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4 Kommentare

  1. Ich bleibe mal Anonym sagt:

    Ich bin nun bestimmt kein Mensch, der etwas gut redet oder übersieht wie Armut. Aber vergleiche mal die Hungertotenstatistik von heute mit denen von vor 25 Jahren. Es gibt definitiv weniger Hungertote. Nur der Mittelstand speckt ab. Es reicht nicht aus, einfach nur xbeliebiges tragisches Thema hervorzuschreien. Rate mal warum man das Aidsvirus kreiert hat? Äh? Bestimmt nicht, weil es zuviele Hungertote gibt. Das Problem ist nicht die Armut auf unserer Erde. Sondern dass wir zuviele sind. Stell dir vor die halbe Milliarde Menschen, die bis vor 20 Jahren an Hunger bereits gestorben sind hätten jetzt durchschnittlich 3 Kinder. Dann hätten wir jetzt bereits eine Ökokatastrophe und damit eine Erderwärmung allein wegen des Treibhausgases Methan. Wenn 1,5 Milliarden Menschen zusätzlich furzen und deren Kühe für die Milch auch noch, dann wird es einfach eng auf diesem Planeten. Das Problem ist nicht die Armut, sondern … genau, das wären viele gute Themen für eine ehrliche Internetseite. Hilf du 10 Leuten vor der Armut, furzen dir 30 in Gesicht.
    Ich weiss, das ist Provokation. Aber mit so Standardthemen von wegen “ich helfe jetzt den Armen” hast du zwar eine Weiße Weste, aber helfen tust du den lebenden Menschen damit nicht.

  2. Hans sagt:

    Ich habe lange überlegt, ob ich auf die “Provokation” antworten soll. Ich lasse die als “Provokation” bezeichnte Passage mal aussen vor. Darauf muß man nicht antworten.
    Eine weiße Weste bekommt man durch keine Aktion, mag sie noch so wirksam sein. Das ist auch nicht meine Absicht. Hier im Internet kann ich nur Aufmerksamkeit wecken und das ist für manchen Menschen schon sehr viel. Was ich ausserhalb des Internets tue, ist eine andere Sache. Auch das tue ich nicht, um eine weiße Weste zu haben.
    Wenn es heute weniger Hungertote gibt, als vor 25 Jahren, dann ist das wunderbar, aber kein Grund zu sagen, das Problem ist gelöst. Die Zahl der vom Hunger bedrohten hat im Übrigen wieder zugenommen.
    Falls es wirklich zu viel Menschen auf der Welt gibt, dann ist “verhungern lassen” kein humanes Mittel, daran etwas zu ändern. Vor allem nicht aus Sicht von jemanden, der nicht hungert.
    Viele Grüße,
    Hans

  3. Gertrude sagt:

    Ein schwieriges Thema, ich möchte nur dazu sagen
    Jeder Mensch der an Hunger stirbt, ist ein Mensch zuviel!

  4. Hans sagt:

    @Gertrude
    Allerdings, kein einfaches Thema, aber unter Berücksichtigung von Humanismus, Solidarität, Miteinander, dann doch wieder einfach. Wir müssen helfen und ich helfe, mag es noch so bescheiden sein.
    Viele Grüße,
    Hans

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